Botschaft aus dem Gestern - Manfred Weinland - E-Book

Botschaft aus dem Gestern E-Book

Manfred Weinland

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Beschreibung

Nach dem Sieg über die Invasoren, scheint auf Terra Ruhe einzukehren. Doch schon bald geschehen mysteriöse Dinge, die eine neue Panik heraufbeschwören und den Wiederaufbau gefährden. Die Bestie von den Sternen erwacht aus ihrem Winterschlaf und verbreitet Tod und Entsetzen.

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Seitenzahl: 420

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Inhalt

Titelseite

Vorwort

Prolog

1. Vergangenheit

2. Gegenwart

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.

19.

20.

21.

22.

23.

24.

Zwischenspiel

25.

Zwischenspiel

26.

27.

Epilog

Terminologie

Ren Dhark Classic-Zyklus

Impressum

Ren Dhark

Classic-Zyklus

 

 

Die große SF-Saga von Kurt Brand

 

 

Band 6

Botschaft aus dem Gestern

 

von Manfred Weinland

mit einem Beitrag von

Werner Kurt Giesa

Vorwort

Mit diesem Buch geht die REN-DHARK-Saga erstmals Wege, die von der Original-Heftserie abzweigen, um sich voraussichtlich nach zwei Bänden wieder mit ihr zu treffen.

Dies geschieht nicht willkürlich, sondern – wie bereits im Vorwort des letzten Buchs angedeutet – aus der erklärten Absicht heraus, dem Handlungskosmos ein facettenreicheres Bild zu verleihen.

In diesen ›zwischengeschobenen‹ Abenteuern werden also neue Völker – neue Feinde, aber auch Freunde – das Milchstraßenparkett betreten.

Die POINT OF wird zum Flug in einen Sektor aufbrechen, den sie, wie sich herausstellt, gar nicht erreichen kann. Die dort herrschenden Verhältnisse unterscheiden sich zu kraß von dem, was sich offenbar selbst die genialen Ringraumer-Erbauer, die Mysterious, unter einem ›normalen‹ Weltall vorstellen konnten oder wollten.

Bevor es aber in diese bislang unerforschten Regionen der Galaxis geht, müssen die Menschen der Post-Giants-Ära auf Terra feststellen, daß sich etwas unter ihnen befindet, das unermeßliche Gefahr bedeutet. Etwas, das ohne erkennbares Motiv mordet und mit Geschehnissen zusammenhängt, die noch in die Tage vor der Giant-Invasion zurückreichen.

Etwas Entsetzliches ist wiedererwacht – schrecklicher noch als die Truppen des CAL.

Und es darf die Erde nie mehr verlassen, will man nicht alles aufs Spiel setzen, was seit der Überwindung der geistigen Versklavung durch die Giants mühsam wiederaufgebaut und geleistet wurde...!

Ebenfalls Thema der neuen Bände wird die Tragödie der Robonen sein, die in Buch 5 nur angerissen werden konnte.

Schon in dieser Ausgabe wird das bisher im dunkeln gebliebene Schicksal der Urbevölkerung Hopes aufgehellt.

Der bekannte deutsche SF- und Fantasy-Autor Werner Kurt Giesa gewährt in einem längeren Kapitel originellen Einblick in diese längst vergangene Epoche und ihre Kultur, die im Atombrand versank.

 

Zweibrücken, im Herbst 1996

Manfred Weinland

Prolog

Bedrohliche Veränderungen des galaktischen Magnetfeldes lassen die Milchstraße unter nie erlebten Orkanen aus dem Hyperraum erbeben. Noch ist der Sektor, in dem die Erde ihr Muttergestirn umkreist, nicht betroffen – aber niemand wagt eine Prognose, wie lange diese Schonung noch andauern wird.

Ren Dharks Vorpreschen in die Höhle des Löwen im Giant-System zeitigt Folgen, mit denen auch er nicht gerechnet hat: In einem unterirdischen Raumhafenkomplex nahe der Stadt Stardust auf Robon gelingt es ihm fast im Alleingang, dem CAL – der Führung der Invasoren, die Terra erobert haben – die Daten für das sogenannte ›Commutator-Enzephalo‹ zu entlocken, mit dem die versklavte Menschheit aus ihrer Agonie befreit werden kann.

Zeitgleich mit dem Erhalt dieser Konstruktionsdaten ortet die auf Mounts, dem zweiten Sauerstoffplaneten des Giant-Systems, befindliche POINT OF etwas, was in kein Erfahrungsmuster paßt.

Bei dem nicht identifizierbaren Objekt handelt es sich aber offenbar um ein Raumschiff, das Robon anfliegt. Minuten später beginnen sich sämtliche Giants rückstandlos aufzulösen.

Das Phantomschiff verschwindet unerkannt, und mit Ren Dharks Rückkehr zur POINT OF erfährt die Besatzung des Ringraumers vom spurlosen Verschwinden des CAL.

Erstaunlicherweise erinnert sich Dhark nur an wenige Einzelheiten seines Aufenthalts auf Robon. Ungeklärt bleibt deshalb, ob der parabegabte CAL zunächst den Befehl zur Auflösung seiner Giants gab, um sich im Anschluß daran selbst umzubringen – oder ob sein Verschwinden mit dem georteten Phantomraumschiff zusammenhängt.

Unter dem Druck der Situation auf Terra, wo Milliarden Menschen im Elend dahinvegetieren, kann sich die Besatzung der POINT OF zunächst nicht um die Klärung der noch offenen Fragen kümmern.

Auf Hope, dem Siedlerplaneten im fernen Col-System, wird mit Hilfe des Mysterious-Erbes in Windeseile ein Prototyp des Commutator-Enzephalos entwickelt, mit dem die Menschen ›zurückgeschaltet‹ werden sollen.

Die POINT OF nimmt Kurs auf die Erde und setzt das C-E erfolgreich ein.

Auch die nach Robon umgesiedelten Menschen werden behandelt, um ihnen die verlorenen Erinnerungen wiederzugeben.

Und diese Robonen, die im Gegensatz zum Rest der Menschheit von den Giants ›gehegt und gepflegt‹ wurden, unterstützen den Wiederaufbau Terras mit schier übermenschlichem Einsatz.

Schon bald aber gelangt man zur Erkenntnis, daß die Robonen von den Giants offenbar nicht nur ihrer Erinnerungen an ihr Leben auf Terra beraubt und verschleppt wurden, sondern daß man sie darüber hinaus manipuliert hat.

Diese unvorhersehbare Manipulation durch den C-E-Einsatz scheint zu Komplikationen zu führen.

Jedenfalls macht der Arzt und Hyperfunkspezialist Manu Tschobe eine bestürzende Entdeckung, mit der sich auch die bis dahin rätselhafte ›Hyperaktivität‹ der Robonen erklären ließe: Offenbar leben Robonen ›schneller‹ als ihre auf Terra verbliebenen Mitmenschen.

Tschobe prognostiziert, daß sie mittelfristig dem Tod geweiht sind, und daß selbst robonische Kinder keine höhere Lebenserwartung mehr haben als zwei bis drei Jahre – es sei denn, es würde gelingen, ein Mittel zu finden, das den unheimlichen Prozeß wieder stoppt...

Nachdem Norman Dewitt versucht hat sich durch geschicktes Taktieren und Intrigenspiel zum Herrscher über das neue Terra aufzuschwingen und erst in letzter Minute gescheitert ist, steht nun der Weg offen für wirklich demokratische Neuwahlen.

Trotz immer noch vorhandener Versorgungsschwierigkeiten und einer weltweit nur langsam zurückkehrenden Ordnung ist das Klima überwiegend optimistisch.

Solange zumindest, bis sich ein vergessener Gegner aus der Vergangenheit grausam in Erinnerung ruft – und das Phantom von Robon erneut von sich reden macht...

1.Vergangenheit

16. Mai 2051, Sol-System

»... unbekannte Objekte haben auf annähernd Licht beschleunigt. Kurs unverändert. Zerstörerverband A-17 auf Zielkurs...!«

Die Stimme des Sprechers klang gehetzt.

Atemlos.

»Was, zur Hölle, geht da draußen vor?« fluchte Scott Tremaine und bemühte sich, die Störungen herauszufiltern, die ein Abhören der Flottenfrequenz beeinträchtigten.

Es gelang ihm nicht. Die diffusen Staubströme, die zwischen den Eis- und Gesteinskörpern des Kuiper-Gürtels allgegenwärtig waren, machten einen klaren Funkempfang unmöglich.

»Was meinen die mit ›unbekannte Objekte‹? Bei den Kometen – vielleicht sagst du auch mal was dazu!«

Sein Vorwurf galt Lyell Cortis, der seinen Materiescan eines achtzig Kilometer durchmessenden Planetoiden fortsetzte, als wäre nichts geschehen. Cortis war ein schwer zugänglicher Mensch, aber auf seinem Wissensgebiet eine unumstrittene Kapazität. Niemand wußte mehr über die Gesetzmäßigkeiten innerhalb dieses Rings kalter Materie, der die Sonne seit Urzeiten hinter den Bahnen von Neptun und Pluto umkreiste.

Ein erneuter Fluch Tremaines ließ Cortis endlich von seinen Instrumenten aufblicken.

Fragend schaute er zu seinem Partner, mit dem er die Enge der ONCE WE WERE TWICE seit Wochen teilte.

»Komm endlich her«, keuchte Tremaine, »und hör dir das an!«

Cortis duckte sich, obwohl er einen Kopf größer war als Tremaine und mindestens so breit gebaut wie dieser. »Was denn? Schlechte Nachrichten von der Erde? Damit lockst du keinen...«

Tremaine unterbrach ihn kopfschüttelnd. »Mit der Erde hat das nichts zu tun – noch nicht. Das war die Radarstation auf Pluto. Sie behauptet, daß sich dem Sonnensystem etwas nähert, und offenbar handelt es sich dabei um etwas, worüber unsere Leute nicht informiert sind...!«

Tremaines Tonfall ließ Cortis erbleichen. Dennoch tat er zunächst, als gäbe es keinerlei Grund zur Beunruhigung. »Etwas, das sich aus der Oortschen Wolke gelöst hat und nun in den Bann der Sonnengravitation geraten ist?«

»Solche Brocken würden wohl kaum, wie hier geschehen, auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, oder?« unterbrach ihn Tremaine.

»Das haben sie?«

»Würde ich es sonst sagen?«

»Aber dann...«

»... handelt es sich voraussichtlich um etwas von jenseits der Oortschen Wolke!«

Tremaine machte sich wieder am Empfang des Hyperfunks zu schaffen, und nach einer Weile, in der nur Knistern und Rauschen zu vernehmen war, ertönte eine hörbar angespannte Stimme: »... Funkstille auf allen Frequenzen. Zuwiderhandlungen nur in Notfällen...!«

»Wer war das jetzt?« fragte Cortis. »Wieder Pluto?«

»Nein, dem ID-Signal zufolge war es das Flaggschiff unserer Flotte, die SOL-3.«

»Dann ist es ernst. Dann könnten es wirklich...«

Der Mann, in dessen Augenbrauen Naforkristalle glitzerten, drehte Cortis das fleischige Gesicht zu. Tremaine vollendete den von seinem Partner begonnenen Satz und grinste dabei in einer düsteren Weise, die Cortis noch nie bei ihm gesehen hatte: »Dann könnten es wirklich UFOs sein, ja! Dieser beschissene Spuk, nach dem wir schon seit mehr als hundert Jahren fahnden...«

*

Vor zwei Wochen war die ONCE WE WERE TWICE von einem zwischen Alpha Centauri und dem Sol-System verkehrenden zivilen Frachter in Höhe der Schnittstelle von Neptun- und Pluto-Bahn ausgeschleust worden. Der Vereinbarung zufolge sollte sich das Kleinraumschiff, das selbst nur über einen leistungsschwachen Impulsantrieb verfügte, nach dreiwöchigen Messungen innerhalb des Materierings, der die Grenze des Sonnensystems umgab, zum Rendezvous-Punkt zurückbegeben.

Die vom sechsten Centauri-Planeten Harpyie zurückkehrende STARS AND STRIPES wollte Cortis und Tremaine wieder aufnehmen und nach Terra zurückbringen, wo man die Fülle der gespeicherten Daten in Ruhe auswerten konnte.

Doch nun machte sich Sorge in der Abgeschiedenheit der kosmischen Trümmerwüste breit. Der direkte Kontakt zur Erde war vom Inneren der staubdurchströmten Region nicht möglich. Deshalb faßten sie den Entschluß, den Gürtel kurzzeitig zu verlassen.

Für das Manöver benötigten sie drei schweißtreibende Stunden, denn die Navigation, umgeben von schwach das Sonnenlicht reflektierenden Planetoiden, inaktiven Kometen und Zentauren, war nicht nur riskant, sondern auch äußerst schwierig. Solange man in diesem Strom ›mitschwamm‹, war die Gefahr einer Kollision relativ gering. Doch ein Verlassen des Gürtels erforderte das Durchqueren der Bahnbewegung selbst kleinster Objekte, und die ONCE WE WERE TWICE verfügte über keine elektromagnetischen Schilde, um solche kosmischen Geschosse abzulenken. Für relative Sicherheit sorgte nur die ausgeklügelte Doppelschalenzelle, die kleinere Lecks halbautomatisch wieder abzudichten vermochte.

»Was für ein historischer Moment«, seufzte Lyell Cortis immer wieder, während er das Boot durch die Partikelfluktuationen navigierte. »Und wir sind nicht auf Terra...«

Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner von ihnen, daß der Kuiper-Gürtel der vielleicht sicherste Ort im ganzen Sonnensystem war – sicherer noch als der blaue Planet, dem die Menschen entsprungen waren, und der von ihrer gegenwärtigen Position rund dreißig Astronomische Einheiten entfernt lag.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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