Dreimal im Leben - Arturo Pérez-Reverte - E-Book
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Dreimal im Leben E-Book

Arturo Pérez-Reverte

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Beschreibung

»Ein junges schönes Paar, erfasst von einer Leidenschaft, so drängend wie das Leben, sieht sich in die Augen und tanzt einen noch ungeschriebenen Tango im stillen, verlassenen Salon eines Überseedampfers, der über das nächtliche Meer gleitet.« Es ist das Jahr 1928, als der Eintänzer Max, jung und von wildem Charme, der aparten Schönheit Mecha auf einem Ozeandampfer begegnet. Sie ist gebunden, ein Tanz die einzige Möglichkeit, ihr näherzukommen. Als sie kurz darauf in Buenos Aires durch die zwielichtigen Tangobars der Stadt ziehen, beginnt für Max und Mecha das Abenteuer ihres Lebens: die große Liebe. Eine Liebe, die erst viele Jahre später auf der Promenade Nizzas zwischen entrücktem Glamour und den Wirren des Krieges eine zweite Chance erhält ... »Dreimal im Leben« erzählt eine Geschichte voller Sehnsucht und Leidenschaft. Durchweht von der Erinnerung an eine Welt, deren Glanz verblasst und deren Melodie verklungen ist, beschwört der Roman den Zauber verstrichener Gelegenheiten und die lebenslange Liebe zweier Menschen.

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Seitenzahl: 680

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Auf einem Ozeandampfer begegnen sie sich das erste Mal, es ist das Jahr 1928. Max, jung und von wildem Charme, arbeitet als Eintänzer in der ersten Klasse. Mecha zieht ihn augenblicklich in den Bann, ihre aparte Schönheit, der weltberühmte Komponist an ihrer Seite, das funkelnde Perlencollier um ihren schlanken Hals. Es folgt ein Tanz, ein nichtssagender Smalltalk, der verheißungsvoller nicht sein könnte. In Buenos Aires angekommen, führt Max das Paar durch die zwielichtigen Tangobars seiner Geburtsstadt. Doch in dieser Nacht geraten die Dinge außer Kontrolle, und für Max und Mecha beginnt das Abenteuer ihres Lebens: die große Liebe. Eine Liebe, die erst viele Jahre später auf der Promenade Nizzas zwischen entrücktem Glamour und den Wirren des Krieges eine zweite Chance erhält.

Amouröse Verwicklungen, Spionage, abgründige Intrigen – Arturo Pérez-Reverte hat eine so zarte wie monumentale Geschichte geschrieben, die das Leben zweier Menschen und die ganze Welt umspannt.

Arturo Pérez-Reverte, 1951 im spanischen Cartagena geboren, ist einer der erfolgreichsten Autoren Spaniens. Sein Werk wurde in 41 Sprachen übersetzt, sein Roman Der Club Dumas ist ein Weltbestseller und wurde von Roman Polanski mit Johnny Depp in der Hauptrolle unter dem Titel Die neun Pforten verfilmt. Arturo Pérez-Reverte arbeitete 21 Jahre als Kriegsreporter. Seit 2003 ist er Mitglied der Real Academia Española.

Petra Zickmann lebt als Übersetzerin (u.a. Jaume Cabré, Carme Riera, Manuel Vázquez Montalbán, Rosa Montero) in Frankfurt am Main.

Arturo Pérez-Reverte

DREIMAL IM LEBEN

Roman

Aus dem Spanischen von Petra Zickmann

Insel Verlag

Die Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel

El tango de la Guardia Vieja bei Alfaguara, Spanien.

eBook Insel Verlag Berlin 2013

Der vorliegende Text folgt der Erstausgabe, 2013.

© der deutschen Ausgabe Insel Verlag Berlin 2013

© 2012, Arturo Pérez-Reverte

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Umschlagfoto: Franco Vogt/Corbis; Shutterstock

Umschlaggestaltung: glanegger.com, München

eISBN 978-3-458-73319-5

www.insel-verlag.de

INHALT

  1  Der Eintänzer

  2  Tangos zum Leiden und Tangos zum Töten

  3  Die Jungs von früher

  4  Damenhandschuhe

  5  Eine Hängepartie

  6  Die Promenade des Anglais

  7  Von Dieben und Spionen

  8  La vie est brève

  9  Die Max-Variante

10  Der Klang von Elfenbein

11  Gewohnheiten eines alten Wolfs

12  Der Train Bleu

13  Der Handschuh und das Collier

Danksagung

»Und dennoch treffen eine Frau wie Sie und ein Mann

wie ich auf Erden nicht oft zusammen.«

Joseph Conrad, Zwischen Ebbe und Flut

IM NOVEMBER 1928 reiste Armando de Troeye nach Buenos Aires, um einen Tango zu komponieren. Er konnte es sich leisten. Mit dreiundvierzig Jahren war der Schöpfer von Nocturnos und Pasodoble para Don Quijote auf dem Höhepunkt seiner Karriere, und alle spanischen Illustrierten veröffentlichten ein Foto, auf dem er sich Seite an Seite mit seiner schönen Gattin auf die Reling des Überseedampfers Cap Polonio der Hamburg-Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft stützt. Das imposanteste Bild erschien auf den Gesellschaftsseiten von Blanco y Negro: Das Ehepaar de Troeye auf dem Deck der ersten Klasse, er mit einem englischen Trenchcoat über den Schultern, eine Hand in der Jackentasche, in der anderen eine Zigarette, wie er den Leuten zulächelt, die ihn vom Kai aus verabschieden; sie, Mecha Inzunza de Troeye, im Pelzmantel, die hellen Augen– die der Verfasser der Bildunterschrift im Überschwang als »betörend tiefgründig und golden« beschrieb – beschattet von einem eleganten Hut.

An diesem Abend, die Lichter der Küste waren in der Ferne noch zu sehen, kleidete sich Armando de Troeye zum Essen an. Er war spät dran, aufgehalten von einer leichten Migräne, die eine Weile gebraucht hatte, um wieder zu verschwinden. Er hatte darauf bestanden, dass seine Gattin schon einmal vorgehen und der Musik im Tanzsaal lauschen sollte, bis er fertig wäre. Da er ein gewissenhafter Mensch war, nahm es einige Zeit in Anspruch, das Zigarettenetui zu füllen, es in der Innentasche der Smokingjacke zu verwahren und alle für den Abend notwendigen Dinge auf die übrigen Taschen zu verteilen: eine goldene Uhr mit Kette, ein Feuerzeug, zwei weiße, ordentlich gefaltete Schnupftücher, ein Döschen mit Verdauungspillen, eine Geldbörse aus Krokodilleder mit Visitenkarten und kleinen Scheinen für Trinkgelder.

Schließlich schaltete er das Licht aus und schloss die Tür der Suite hinter sich. Bemüht, seine Schritte mit dem sanften Schaukeln des großen Schiffes in Einklang zu bringen, ging er über den Teppich, unter dem gedämpft das Stampfen der Maschinen zu spüren war, die das Schiff über den nächtlichen Atlantik bewegten.

Bevor er den Salon betrat und während der Maître de table mit der Liste der Tischreservierungen auf ihn zukam, begutachtete de Troeye in dem großen Spiegel des Vorraums seine gestärkte Hemdbrust, die Manschetten und die auf Hochglanz polierten schwarzen Schuhe. Gesellschaftskleidung brachte seine vornehme, zierliche Erscheinung stets besonders gut zur Geltung. Er war mittelgroß, mit einem eher durchschnittlichen als attraktiven Gesicht, das jedoch durch den intelligenten Blick, den gepflegten Oberlippenbart und die schwarzen, graumelierten Locken an Reiz gewann. Für einen Moment horchte sein geschultes Komponistenohr auf die Musik des Orchesters, das einen schwermütigen, sanften Walzer spielte. De Troeye lächelte nachsichtig. Die Ausführung war allenfalls korrekt. Dann steckte er die linke Hand in die Hosentasche, und nachdem er den Gruß des Maître erwidert hatte, folgte er diesem durch den Saal zu dem besten Tisch, den er für die ganze Reise reserviert hatte. Er zog einige Blicke auf sich. Eine schöne Frau mit Smaragdohrringen blinzelte ihn überrascht an. Man kannte ihn. Das Orchester stimmte einen weiteren langsamen Walzer an, als de Troeye sich an seinem Tisch niederließ, auf dem neben einem Glaskelch mit einer künstlich flackernden elektrischen Kerzenflamme ein unberührter Champagner-Cocktail stand. Von der Tanzfläche, auf der sich die Paare im Takt der Musik drehten, lächelte ihm seine junge Gattin zu. Mercedes Inzunza, die zwanzig Minuten vor ihm in den Saal gekommen war, tanzte mit einem schlanken, gutaussehenden Mann im Smoking: dem Eintänzer des Schiffes, dessen Aufgabe es war, sich um die weiblichen Erste-Klasse-Passagiere zu kümmern, die entweder allein reisten oder deren männliche Begleiter nicht tanzten. De Troeye lächelte zurück, schlug die Beine übereinander, wählte ein wenig affektiert eine Zigarette aus dem Etui und begann zu rauchen.

1 DER EINTÄNZER

Es gab Zeiten, da besaß in seiner Zunft jeder Charisma. Und er war der Charismatischste von allen. Beim Tanzen hielt er immer fehlerlos den Takt, abseits der Tanzfläche waren seine Hände ruhig und gewandt, und stets hatte er einen geistreichen Satz oder eine schlagfertige Antwort auf den Lippen, was ihm die Sympathie der Männer und die Bewunderung der Frauen eintrug. Wie kein Zweiter beherrschte er damals – neben den Gesellschaftstänzen, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdiente: Tango, Foxtrott, Boston – die Kunst, mit Worten Feuerwerke zu entfachen und schweigend melancholische Landschaften zu zeichnen. In vielen ertragreichen Jahren hatte er sich nur selten getäuscht: Kaum eine gutsituierte Dame, gleich welchen Alters, die ihm widerstanden hätte, ob bei einem Tanztee im Palace, im Ritz oder im Excelsior, auf einer Terrasse an der Riviera oder im Erste-Klasse-Salon eines Überseedampfers. Er hatte zu der Sorte von Männern gehört, die man morgens im Frack in einer Konditorei antreffen konnte, wo sie den Dienstboten des Hauses, in dem sie am Abend zuvor zu einem Ball oder Festmahl geladen waren, ein Frühstück spendierten. Für solche Dinge hatte er eine Begabung, oder ein Gespür. Wenigstens einmal in seinem Leben hatte er es auch fertiggebracht, sein gesamtes Vermögen im Kasino zu verspielen, auf dem Trittbrett der Straßenbahn nach Hause zu fahren, vollkommen bankrott, und ungerührt The Man Who Broke the Bank at Monte Carlo zu pfeifen. Und er wusste mit solcher Nonchalance eine Zigarette anzuzünden, die Krawatte zu binden oder gut gebügelte Hemdmanschetten zu tragen, dass die Polizei nie gewagt hätte, ihn festzunehmen, solange sie ihn nicht auf frischer Tat ertappte.

»Max.«

»Señor?«

»Sie können den Koffer ins Auto legen.«

Die Sonne des Golfs von Neapel schmerzt in den Augen, wenn sie sich in den Chromteilen des Jaguars Mark X spiegelt, genau wie bei den Automobilen, die er und die anderen früher fuhren. Aber auch das ist seither anders geworden; und sogar sein Charisma hat sich verflüchtigt, das einmal so sehr Teil von ihm gewesen war, dass selbst sein Schatten welches besessen hatte. Max Costa wirft einen Blick auf den Schatten zu seinen Füßen, bewegt sich sogar ein bisschen, ohne Ergebnis. Er weiß nicht, wann genau es geschehen ist, doch das ist das Wenigste. Sein Charisma ist dahin und gehört, wie so vieles andere, der Vergangenheit an.

Er zieht eine resignierte Grimasse, oder vielleicht kneift er auch nur die Augen zusammen, weil ihn die Sonne blendet, und versucht, seine Gedanken auf etwas Konkretes, Greifbares zu lenken – den Reifendruck bei halber und voller Belastung, das reibungslose Funktionieren der vollsynchronisierten Gangschaltung, den Ölstand –, um sich von diesem bittersüßen Gefühl abzulenken, das sich immer dann einstellt, wenn er Nostalgie und Einsamkeitsgefühl die Oberhand gewinnen lässt. Er atmet tief und still durch, und nachdem er die silberne Raubkatze auf der Kühlerhaube mit einem Lappen poliert hat, greift er nach der grauen Uniformjacke, die gefaltet über der Lehne des Fahrersitzes liegt, und schlüpft hinein. Erst als er sie ordentlich zugeknöpft und den Krawattenknoten zurechtgerückt hat, geht er langsam die Stufen hinauf, die, flankiert von kopflosen Marmorstatuen und Steinvasen, zum Hauptportal führen.

»Vergessen Sie die Aktentasche nicht.«

»Keine Sorge, Señor.«

Doktor Hugentobler mag es nicht, in Italien von seinen Angestellten mit Doktor angesprochen zu werden. In diesem Land, pflegt er zu sagen, wimmelt es von dottori, cavalieri und commendatori. Ich bin ein Schweizer Arzt. Und seriös. Ich will nicht, dass sie mich für einen der Ihren halten, für den Neffen eines Kardinals, eines Mailänder Industriellen oder etwas in der Art. Max Costa dagegen wird in der Villa am Stadtrand von Sorrent von allen einfach nur Max gerufen. Worin eine gewisse Paradoxie liegt, immerhin hat er im Lauf seines Lebens wechselnde Namen und Titel verwendet, den jeweiligen Umständen entsprechend adlige oder bürgerliche. Doch seit einiger Zeit, seit sein Charisma zum letzten Mal das Taschentuch geschwenkt und sich ein für alle Mal verabschiedet hat – wie eine Frau im Fenster eines Schlafwagenabteils, die, eingehüllt in eine Dampfwolke, für immer entschwindet, ohne dass man jemals erfahren wird, ob sie einen in ebendiesem Augenblick oder schon seit langem nach und nach verlassen hat –, ist er zu seinem eigenen, wahren Namen zurückgekehrt. Charisma im Tausch gegen einen Namen, der bis zu seiner jüngsten, ebenso natürlichen wie zwangsläufigen beruflichen Veränderung, zu der auch ein vorübergehender Gefängnisaufenthalt beigetragen hat, in halb Europa und Amerika dicke Polizeiakten füllte. Jedenfalls hätte er sich niemals träumen lassen, denkt er, während er die lederne Aktentasche und den Samsonite-Koffer im Wagen verstaut, nicht einmal in seinen schlimmsten Momenten, dass er einmal mit »Señor?« antworten würde, wenn ihn jemand beim Vornamen ruft.

»Auf geht’s, Max. Haben Sie die Zeitungen?«

»Dort hinten liegen sie, Señor.«

Das Zuklappen zweier Wagentüren. Er hat die Chauffeursmütze aufgesetzt, abgezogen und wieder aufgesetzt, um seinen Fahrgast einsteigen zu lassen. Als er hinter dem Lenkrad Platz nimmt, legt er sie auf den Beifahrersitz, wirft einen Blick in den Rückspiegel und streicht sich mit altgewohnter Eitelkeit über das graue, noch einigermaßen volle Haar. Nichts könnte die Ironie seiner Lage besser zum Ausdruck bringen als diese Mütze, denkt er, jetzt, da ihn die Gezeiten des Lebens nach seinem letzten Schiffbruch an dieses aberwitzige Ufer geschwemmt haben. Und trotzdem, wenn er in seinem Zimmer in der Villa vor dem Spiegel steht und beim Rasieren seine Falten zählt wie die Narben von Liebeswunden und Kriegsverletzungen, die er alle beim Namen kennt– Frauen, Spielkasinos, ungewisse Morgendämmerungen, glorreiche oder ernüchternde Abendstunden –, zwinkert er dem hochgewachsenen, nicht mehr ganz so schlanken alten Mann mit den dunklen, müden Augen verständnisinnig zu, wie einem guten Kumpel, dem er nichts zu erklären braucht. Alles in allem, suggeriert ihm sein Spiegelbild mit vertraulicher, leicht zynischer und sogar ein wenig durchtriebener Miene, lasse sich nicht leugnen, dass er sich mit seinen vierundsechzig Jahren, und obwohl ihm das Leben in letzter Zeit übel mitgespielt hat, noch immer glücklich schätzen darf. Anderen – Enrico Fossataro, dem alten Sándor Esterházy– blieb unter ähnlichen Umständen nur die Wahl zwischen der öffentlichen Wohlfahrt und einer Minute qualvoller Zuckungen im Bad einer armseligen Absteige, aufgehängt an ihrem Schlips.

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