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Alfred Georg Hermann "Fredi" Henschke, genannt Klabund, geboren am 4. November 1890 in Crossen an der Oder und gestorben am 14. August 1928 in Davos war ein deutscher Schriftsteller. In Anlehnung an Peter Hille gab er vor, ein vagabundierender Poet zu sein. Der Name Klabund geht auf einen in Nord- und Nordostdeutschland geläufigen Familiennamen zurück und wird vom Autor unter anderem als Zusammensetzung aus den beiden Wörtern Klabautermann und Vagabund erklärt. Ab 1916 gab er dem Pseudonym eine weitere Bedeutung, nämlich "Wandlung". Damit spielte er auf seinen Gesinnungswandel im Ersten Weltkrieg an. Nachdem er den Krieg anfänglich begrüßt hatte, wandelte sich seine Einstellung unter dem Einfluss seiner späteren Ehefrau Brunhilde Heberle.