Angela Findlay
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Angela Findlay, geboren 1964, Künstlerin und Vortragsrednerin, wächst als Tochter einer deutschen Mutter und eines englischen Vaters auf. Wegen ihrer Abstammung leidet sie zusehends unter Schuldgefühlen, weil sie sich für einen "schlechten Menschen" hält. Jahrelang unterrichtet sie Kunst in Gefängnissen und fühlt sich hier "unter anderen Schuldigen" am wohlsten. Mit 40 rückt das Leben ihres Großvaters, des Wehrmachtsgenerals Karl von Graffen, in den Mittelpunkt ihres Lebens, und sie beginnt mit der langwierigen Aufarbeitung der Familienerlebnisse. Ihre Zeit "hinter Gittern" und später als Kunstkoordinatorin für die in London ansässige Wohltätigkeitsorganisation Koestler Arts hat ihre Forschung über die generationsübergreifenden Folgen von ungelösten Traumata, von verdrängter Schuld und Scham geprägt. Seit über einem Jahrzehnt hält sie Vorträge und schreibt über dieses Thema sowie über Nachkriegserinnerung, Aufarbeitung und Versöhnung. Im Schatten meines Großvaters ist ihr erstes Buch. Herwig Engelmann, geb. 1967 in Wien, studierte Geschichte und Publizistik in Wien, Aix-en-Provence und Boston. Er lebt als Übersetzer für Englisch und Französisch mit seiner Familie in Berlin.