Anna Luhn, geb. 1986, ist Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective an der Freien Universität Berlin. Sie forscht unter anderem zu europäischen Avantgardebewegungen, experimenteller Übersetzungstheorie und -praxis des 20. Jahrhunderts und dem Schreiben von/in digitalen Medien. Für ihre Studie Überdehnung des Möglichen erhielt sie 2020 den Internationalen Wendelin Schmidt-Dengler-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik sowie den Scherer-Preis 2022 der Richard M. Meyer-Stiftung.