Claus von Kroenitz
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Der 1966 geborene Claus von Kroenitz wuchs im Rheinland auf. Nach dem Abschluss seines Studiums in Bayreuth bereiste er beruflich alle Kontinente. Kroenitz war schon früh von der Historie und deren Geschichten fasziniert. C.S. Foresters Klassiker Hornblower prägte sein Verständnis eines historischen Romans grundlegend. Auch andere anspruchsvolle Romane des Genres, die fundiert Geschichte durch Geschichten erzählen, fanden seine Aufmerksamkeit. Doch es blieb nicht bei der Fiktion, regelmäßig erweiterte er sein Wissen über die historischen Hintergründe. In seiner fränkischen Wahlheimat stieß Kroenitz auf die Memoiren der Wilhelmine von Bayreuth, Lieblingsschwester Friedrich des Großen. Elektrisiert von dieser Persönlichkeit erkannte Kroenitz schnell das Potential, welches ihr Leben für einen Roman bot. Durch das Studium ihrer Korrespondenz mit dem Königlichen Bruder sowie anderer zeitgenössischer Berichte näherte sich der Autor seiner Protagonistin und ihrer Zeit behutsam an. Mehrere Jahre setzte sich Kroenitz mit Wilhelmine und ihrem Umfeld auseinander, bevor er das romanreife Leben der Prinzessin und Markgräfin in einen eigenen Plot überführte. Am Ende steht ein historischer Roman, der in der Tradition großer Romane dieses Genres gesehen werden muss und trotzdem unverkennbar einen eigenen, herausragenden Stil entwickelt. Kroenitz spielt mit dem für das 18. Jahrhundert so typischen Esprit als Stilmittel, genauso wie mit der zuweilen deftigen Sprache jener Zeit. Die Widersprüche dieser Epoche, Galanterie und Brutalität, lockere Moral und tiefe Frömmigkeit, Treue und Verrat, sind immer wieder die Grundlage fulminanter Wendungen im Leben seiner Protagonisten. Der Autor erzählt Wilhelmines Leben in einer frischen, modernen Weise, die doch immer Authentizität vermittelt.