Als leidenschaftlicher Erzähler hat der Physiker Dr. Florian Nebel in den vergangenen 20 Jahren etwa 1.000 Geschichten zu Papier gebracht, ebenso wie den Cyberpunk-Roman "Schatten der Paranoia". Inspiration für "Die Besiedlung des Mondes" lieferten dem 39-Jährigen, der als Systemingenieur in der Luft- und Raumfahrtbranche tätig ist, die Verschwörungstheorien, deren Anhänger behaupten, eine Mondlandung hätte nie stattgefunden. Das Argument, eine Mondreise sei technisch nicht möglich, ist schnell widerlegt. Fasziniert von den Chancen, die eine Besiedlung des Mondes der Menschheit bietet, steigt er tiefer in das Thema ein und stellt schließlich einen genauen Plan auf, wie dieses Vorhaben Schritt für Schritt durchgeführt werden kann. Besonders reizvoll für den Kernphysiker, der schon als Kind mit Captain Future und später Captain Kirk zu fremden Welten aufgebrochen ist, sind die technischen Herausforderungen einer Mondmission: das Überleben im Weltraum, der mit Vakuum, Strahlungsumfeld und großen Temperaturunterschieden eine extrem unwirtliche Umgebung für Menschen darstellt. "Dazu das Umfeld bei einem Raketenstart, wo starke Beschleunigungen und Vibrationen wirken, das ist eine technisch extrem spannende Herausforderung." Dr. Florian Nebel lebt mit seiner Frau in der Nähe von München. Neben dem Schreiben sind Brett- und Computerspiele sein großes Hobby. Das Angebot einer Mondreise könnte er nur schwer ablehnen.