Eberhard Stromberg überstand im Januar 1945 als Fähnrich in vorderster Linie die russische Offensive auf seine ostpreußische Heimat. Im Verlauf der Abwehrkämpfe erlitt er eine schwere Kopfverwundung und überlebte dank glücklicher Umstände. Nach dem Krieg studierte er Rechtswissenschaft mit Promotion zum Dr. jur. und danach Theologie. Nach mehreren Jahren Priesterdienst in der Gemeindeseelsorge kehrte er zur Rechtswissenschaft zurück und wurde Richter am Landgericht in Hamburg. Nach seiner Pensionierung widmete er sich in Vorträgen und Seminaren dem Werk Thomas Manns.