Edward George Bulwer-Lytton war zu Lebzeiten einer der berühmtesten Männer Englands und ein literarischer Gigant, der in seiner Popularität zeitweise sogar mit Charles Dickens konkurrierte. Er war ein wahres Universalgenie: erfolgreicher Romanautor, Dramatiker und einflussreicher Politiker im britischen Parlament. Bulwer-Lytton hatte ein Gespür für das, was das Publikum wollte. Er schrieb Gesellschaftsromane, Kriminalgeschichten und frühe Science-Fiction (Das kommende Geschlecht). Sein größter Triumph blieb jedoch "Die letzten Tage von Pompeji" (1834). Inspiriert durch ein Gemälde, das er in Mailand sah, und seine eigenen Reisen nach Italien, schuf er damit den Prototyp des modernen Katastrophenromans, der historische Fakten mit packender Fiktion verwebt.