Helmut Sorge war mehr als vier Jahrzehnte Auslandskorrespondent, Ressortleiter und Reporter des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", für das er aus Washington, London, Paris und Los Angeles berichtete. Er interviewte weit über 100 Persönlichkeiten, darunter Bill Gates, Margaret Thatcher, Valéry Giscard d’Estaing, Elizabeth Taylor, Arnold Schwarzenegger, Norman Mailer, Paul Auster, Meryl Streep, Diego Maradona, Roy Lichtenstein, John McEnroe, Yassir Arafat und Placido Domingo. Für Boris Becker verfasste Sorge die Autobiografie "Augenblick, verweile doch". Als Chefredakteur arbeitete er an dem Megawerk "GOAT", das der Taschen-Verlag der Boxlegende Muhammad Ali widmete. Nach der Sammlung biografischer Texte "Ab nach Amerika" (2011) erschien 2017 sein erster Roman, "Fratello Giuda", Edizione Polistampa, Florenz, wo der polyglotte Schreiber über Jahrzehnte lebte. Gegenwärtig domiziliert er in Marrakesch, unterrichtet an der Universität "Mohammed VI Polytechnic" in Ben Guerir Journalismus und Kommunikation und schreibt politische und kulturelle Beiträge für den marokkanischen Thinktank "Policy Center for The New South" in Rabat.