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Hiroko Oyamada wurde 1983 in Hiroshima geboren, wo sie heute noch mit ihrer Familie lebt. Nach ihrem Studium der Japanischen Literatur arbeitete sie in wechselnden Jobs, unter anderem bei einem Autohersteller. Diese Erfahrung diente ihr als Inspiration für ihren Debütroman Kōjō (2013; deutsch: Die Fabrik), für den sie zahlreiche Preise erhielt und der nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Für ihren zweiten Roman Ana (2014; 2024 auf deutsch: Das Loch) erhielt sie den Akutagawa-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung in Japan. Ihre Werke wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 erschienen in Japan zwei neue Bücher von ihr, darunter ein Familienroman über die Erinnerungen an die Zeit der Atombombenabwürfe und des Pazifischen Kriegs. Nora Bierich, geboren 1958, hat Philosophie und Japanologie in Berlin und Tokyo studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. Werke von Kenzaburō Ōe, Yukio Mishima und diverse Graphic Novels. 2019 erhielt sie den japanischen Noma Award for the Translation of Japanese Literature