Jan Patocka
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 Jan Patočka, 1907 im österreich-ungarischen Turnov geboren, war ein international hoch geehrter tschechischer Philosoph und Phänomenologe, maßgeblich von Husserl und Heidegger beeinflusst. Seine Hauptwerke umfassen Plato und Europa  und   Die Bewegung der menschlichen Existenz.  Er wurde zum intellektuellen Kopf und ersten Sprecher der Bürgerrechtsbewegung Charta 77, die Menschenrechte einforderte. Patočka starb 1977 in Prag an den Folgen zermürbender Verhöre durch die kommunistische Staatssicherheit und wurde so zu einem Symbol des Widerstands und Märtyrer der Freiheit.       Tobias Keiling, 1983 in Düsseldorf geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Rechtswissenschaften in Freiburg, Basel und Paris. Promotion in Philosophie, Forschungsaufenthalte in Boston und Oxford. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Bonn. Forschungsschwerpunkte Phänomenologie und Philosophische Hermeneutik, Geschichte der Philosophie im 20. Jahrhundert.  Sandra Lehmann arbeitet am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie in Wien und beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie metaphysisches Denken nach dem vielfach verkündeten Ende der Metaphysik weitergeführt werden kann. Sie hat über das Werk Jan Patočkas promoviert, mehrere Studien dazu verfasst und es wiederholt ins Deutsche übersetzt.