Josef Bor
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Josef Bor wurde 1906 als Sohn einer tschechisch-jüdischen Familie in Ostrava geboren und war bis zur deutschen Besetzung 1938 als Rechtsanwalt tätig. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 1944 kam er mit Mutter, Ehefrau und zwei Kindern ins KZ Auschwitz. Seine ganze Familie wurde ermordet, Bor selbst überlebte den Todesmarsch nach Buchenwald. Nach dem Krieg war er u.a. im tschechischen Justizministerium tätig. 1961 erschien sein autobiographischer Roman "Die verlassene Puppe", die Novelle "Theresienstädter Requiem" wurde sein bekanntestes Werk. 1979 starb Bor in Prag. Der Übersetzer: Antonín Brousek, geb. 1962 in Prag, lebt und arbeitet als Richter in Berlin. Er übersetzte u.a. Jaroslav Hašeks "Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg" und Karel Poláčeks Roman "Die Bezirksstadt". Nachwort von: Wolfgang Benz, geb. 1941, ist Zeithistoriker und Professor em. der Technischen Universität Berlin. Er leitete bis 2011 das Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin. 2013 erschien sein Buch "Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung". Bei Reclam erschienen von ihm zuletzt "Die Weiße Rose. 100 Seiten" und "Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe ›Onkel Emil‹ im Nationalsozialismus".