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Marino Moretti wurde 1885 in Cesenatico geboren, wo er 1979 auch verstarb. Der mehrfach preisgekrönte Autor (beim Premio Viareggio 1959 etwa "schlägt" er Pasolini) tritt zunächst als Dichter im Kreis des crepuscolarismo hervor, der sich vom Schwulst des Fin de siècle abkehrt. Ab 1913 schreibt er mit beachtlichem Publikumserfolg zwanzig Romane, auch Erzählungen, Autobiographisches, Reiseberichte. 1925 unterzeichnet er das "Manifest der antifaschistischen Intellektuellen". Der Fokus seines Schreibens liegt auf dem Leben in der Romagna; besonders charakteristisch sind seine Frauenfiguren. Sein Haus in Cesenatico ist heute ein Museum.