Thomas Mann gilt als der "Dichterfürst" des 20. Jahrhunderts und ist einer der bedeutendsten Repräsentanten der deutschen Literatur auf der Weltbühne. 1875 in der Hansestadt Lübeck als Sohn einer wohlhabenden Patrizierfamilie geboren, trug er zeit seines Lebens den Konflikt zwischen bürgerlicher Disziplin und der Freiheit des Künstlertums in sich – ein Thema, das sein gesamtes Werk wie ein roter Faden durchzieht. Bereits mit 25 Jahren gelang ihm mit seinem monumentalen Gesellschaftsroman "Buddenbrooks" ein Welterfolg, für den er 1929 den Nobelpreis für Literatur erhalten sollte.