Ulrich Jäckle
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Ulrich Jäckle, Jahrgang 1953, studierte Architektur, belegte einige Semester Archäologie und war zeitweise am Städelschen Kunstinstitut in FFM. Durch seine vielen Reisen schon in Jugendzeiten kam er mit ungewöhnlichen Ereignissen in Berührung, die ihn in seinem Wunsch, es "anders" machen zu wollen, bestärken. Seine beruflichen Aktivitäten bringen anstatt Anerkennung Hass und Neid, so dass es sich entschließt, alles zu verkaufen, um auszuwandern. Er landet in Frankreich in einem verschlafenen märchenhaften Dorf mit 20 Einwohnern. Er kauft sich dort einige alte Ruinen und erweckt sie zu neuem Leben. Hier verbringt er mit seiner Frau und seinen Tieren paradiesische Zeiten. Doch die zum Tode führende Krankheit seiner Frau zwingt zur Rückkehr. Ulrich Jäckle beschreibt seine außergewöhnlichen Erfahrungen und Liebhabereien mit vielen Höhepunkten und interessanteren Ereignissen auf eine flüssige lockere Art in einfacher Sprache. Seine eigenen Zeichnungen sind ein gelungener Beitrag zu seinen Erzählungen. Er ist das Beispiel eines typischen "Aussteigers", der - durch die 68er Jahre geprägt - immer wieder an die Grenzen des bürgerlichen Lebens stößt und sich so entschließt, seine eigene Welt zu bauen. Was ihm dann auch gelingt.