Verlag: Emons Verlag Kategorie: Lebensstil Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

111 Orte in Bern, die man gesehen haben muss E-Book

Cornelia Lohs  

4.78571428571429 (14)

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E-Book-Beschreibung 111 Orte in Bern, die man gesehen haben muss - Cornelia Lohs

In Bern wurde das wissenschaftliche Weltbild von Albert Einstein auf den Kopf gestellt. Unter sechs Kilometern Lauben findet man Spezialitätengeschäfte, die man so zusammengedrängt weltweit nirgendwo sieht. In der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gibt es Hotels, in denen die Weltgeschichte ein und aus ging. Trotzdem ist Bern die große Unbekannte unter den europäischen Hauptstädten. Zu Unrecht! Entdecken Sie das Bekannte, das Unbekannte und das noch Unbekannte in Bekanntem in 111 spannenden, geschichtsträchtigen und kuriosen Orten in Bern.

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E-Book-Leseprobe 111 Orte in Bern, die man gesehen haben muss - Cornelia Lohs

111 Orte in Bern, die man gesehen haben muss

Cornelia Lohs

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2015 Alle Rechte vorbehalten Texte: Cornelia Lohs © der Fotografien: Kap. 1, Adventure Room: Gabriel Palacios; Kap. 2, Alpines Museum: Alpines Museum; Kap. 3, Äss Bar: Ruben Ung; Kap. 18, Casita: Daniel Lüthi; Kap. 20, Cinematte: Kino Cinematte; Kap. 34, Gysi Chocolatier: Gysi AG Chocolatier Suisse; Kap. 37, Heitere Fahne: Heitere Fahne; Kap. 51, Kornhauskeller: Gian Marco Castelberg; Kap. 61, Literaturweg: Region Kiesental; Kap. 63, Marians Jazzroom: Marians Jazzroom; Kap. 83, Ristorante Verdi: Gian Marco Castelberg; Kap. 89, Schlachthaus Theater: Foto oben Theater Bern, Foto unten Rob Lewis; Kap. 97, Termitenbau: Foto Tierpark Bern/RANDO; Kap. 100, Tibits: Tibits; Kap. 103, Turmuhrwerk: Bern Tourismus Covermotiv: istockphoto.com/GlobalP Gestaltung: Emons Verlag Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL ISBN 978-3-86358-919-6 E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons: Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Der AdventureRoom | Wer richtig kombiniert, ist frei

2_Das Alpine Museum | Gipfeltreffen auf den Dächern der Welt

3_Die Antikensammlung | Göttinnen und Helden vergangener Tage

4_Das Apfelgold | Die süssen Seiten des Lebens

5_Die Äss-Bar | Frisch von gestern

6_Das Atrium | Der kleine Luxusliner im Kursaal

7_Die Badgasse | Ein Bad für Casanova

8_Das Bakunin-Grab | Der Vater des Anarchismus

9_Das Belle Epoque | Jugendstil-Flair in der Altstadt

10_Die Bellevue Bar | Geist der Verzückung

11_Das Berner Puppentheater | Geschichten für Gross und Klein

12_Das Biercafé Au Trappiste | Bier-Pilgerstätte mit über 100 Biersorten

13_Bilboquet | Grosse und kleine Schätze für Generationen

14_Der Blutturm | Endstation für Täufer

15_Der Botanische Garten | Weltreise im Zeitraffer

16_Das Café Kairo | Hier herrscht Weltfrieden

17_Die Caffè-Bar Sattler | Dolcefarniente im Länggass-Quartier

18_Casita | Ein Hotel für zwei

19_Der Chutzenturm | Wanderung auf dem Frienisberg

20_Das Cinématte | Augenschmaus im wahrsten Sinne des Wortes

21_Die Dalmazibrücke | Der fast perfekte Aussichtspunkt

22_Das DracheNäscht | Spielen macht glücklich – nicht nur Kinder!

23_Dr. Strangelove | Die heilende Kraft filmischer Lebensweisheiten

24_Das Einstein-Haus | Hier tüftelte Einstein an der Relativitätstheorie

25_Die Energiezentrale Forsthaus | Blick hinter die Kulissen der Pionieranlage

26_Die Französische Kirche | Zufluchtsort der Hugenotten

27_Der Gegenlauf im Fluss | Wo der Stadtbach rückwärts fliesst

28_Das Gertrud-Kurz-Wohnhaus | Erinnerung an die Flüchtlingsmutter

29_Das Gespensterhaus | Spuk in der Altstadt

30_Das Glanz & Gloria | Vintage, Fashion und Couture – nostalgische Unikate

31_Die Goldschmiede | Faire Kostbarkeiten

32_Das Gotthelf Zentrum | Hier schrieb ein Pfarrer Weltliteratur

33_Das Grab von Carl Lutz | Erinnerung an einen vergessenen Helden

34_Gysi Chocolatier | Berner Schoggi im Fabrikverkauf

35_Das Hammam & Spa Oktogon | Schwitzen und schrubben im ehemaligen Gaskessel

36_Das Heilsarmee-Museum | Alt, aber nicht altmodisch

37_Die Heitere Fahne | Konsum- und kommerzfreier Freiraumpalast

38_Die Helene-von-Mülinen-Treppe | Der steinige Weg der Emanzipation

39_Die Herrengasse 23 | Wo Agenten und Spione ein und aus gingen

40_Der Holländerturm | Die Raucherecke Berns im 17. Jahrhundert

41_Das Hutmuseum | Hüte machen Leute

42_Der Israelitische Friedhof | Oase der Ruhe

43_Jack's Brasserie | Kulinarisch schlemmen im Fin-de-Siècle-Ambiente

44_Das Jesaja-Fenster | Der sozialkritische Prophet

45_Der Käfigturm | Vom Gefängnis zum Polit-Forum

46_Der Kindlifresser-Brunnen | Berner Kinderschreck

47_Die Klangbrücke | Klänge zwischen Himmel und Erde

48_Das kleine Bröckli | Von der Garage zur Schatztruhe

49_Die Klötzli Messerschmiede | Messer- und Scherenparadies

50_Der Kocherpark | Ein Park für einen Nobelpreisträger

51_Der Kornhauskeller | Venedig liegt auf Wasser, Bern auf Wein

52_Die Kreissaal Bar | Vom Gebärsaal zur Nachtbar

53_Die Kunsthalle Bern | Christos erstes Verhüllungsprojekt

54_La Cultina | Kulinarischer Blick über die Grenzen

55_Die Ladenwerkstatt | Selbstgemachtes für Haut und Haar

56_Der Länggass-Teeladen | Berns Kompetenzzentrum für Tee

57_Der legendäre Barry | Berühmtester Rettungshund der Welt

58_Der letzte Bär | Kurioses im Historischen Museum

59_Das Lichtspiel | Ein lebendiges Denkmal für den Film

60_Der Lischetti-Brunnen | Ein Brunnen für die Redefreiheit

61_Der Literaturweg | Die Nachtgänge von Friedrich Dürrenmatt

62_Das MaisonArt | Skandinavisches Flair in der Herrengasse

63_Marians Jazzroom | Kultstätte des Jazz

64_Die Marzilibahn | Die kürzeste Standseilbahn der Schweiz

65_Der Mattebach | Wahrzeichen des Mattequartiers

66_Der Mattelift | Eine Fahrt mit Aussicht im ältesten Lift Berns

67_Der Max-Daetwyler-Platz | Der erste Kriegsdienstverweigerer der Schweiz

68_Der Meret-Oppenheim-Brunnen | Das umstrittenste Kunstwerk der Stadt

69_Das Milieu | Kunst auf eigenen Wegen

70_Das Museum für Kommunikation | Eine Reise durch die Welt der Kommunikation

71_Der Nationalratssaal | Politik mit Bühnenbild

72_Die Neubrücke | Älteste Holzbrücke im Kanton Bern

73_Nila Moti | Ein buntes Stück Indien im Mattequartier

74_Der Nougatladen | Ein Stück Provence in der Rathausgasse

75_Die Parkanlage Elfenau | Das ehemalige Reich der Anna Feodorowna

76_Die Paul-Klee-Luft-Station | Erdnabel und Weltenbaum kombiniert mit der Spirale

77_PROGR | Vom Schulhaus zur Kulturfabrik

78_Das Psychiatrie-Museum | Vom Tollhaus zur Kunstsammlung

79_Die Puppenklinik | Eine Schatzkammer voller Puppen und Bären

80_Rafinesse & Tristesse | Vermöbelte Dosen und Kanister

81_Die Reitschule Bern | Vom Pferdestall zum autonomen Kulturzentrum

82_Das Restaurant Commerce | Ein Stück Berner Kulturgeschichte

83_Das Ristorante Verdi | Zum Dinner mit Giuseppe Verdi

84_Die Robert-Grimm-Büste | Der Mann, der mit Lenin stritt

85_Das Robert-Walser-Zentrum | Keine Blumen für den Dichter

86_Der Rosengarten | Die duftende Oase über der Altstadt

87_Die Rösterei | Richtiges Brühen macht den Meister

88_Die Sattlerei Losinger | Handtaschen «Made in Bern»

89_Das Schlachthaus Theater | Ein Haus für die freie Theaterszene

90_Das Schloss Bremgarten | Was hat Hermann Hesse mit dem Schloss zu tun?

91_Das Schwellenmätteli | Gastronomische Oase über der Aareschwelle

92_ST-ART | Urbane Villa Kunterbunt

93_Die steinerne Schwangere | Verstecktes Kleinod hinter der UniS

94_Der Stettbrunnen | Ältester Stadtbrunnen

95_STREETBELT.CH Store | Hydrantenplaketten machen Mode

96_Das Swiss Brand Museum | Bekannte Schweizer Erfindungen

97_Der Termitenbau | Der kleine Staat in der Bundesstadt

98_Das Theater Matte | Mundarttheater im Berchtoldhaus

99_Die Theatersammlung | Gang durch neun Epochen Theatergeschichte

100_Das Tibits | Eine vegetarische Erfolgsgeschichte

101_Das Tingel Kringel | Berns erstes Bagel-Café

102_Das Tram-Museum | Strassenbahnen aus mehr als 100 Jahrzehnten

103_Das Turmuhrwerk | Der Mechanismus hinter den Kulissen

104_Der Velokurierladen | Fahrräder aus der Massschneiderei

105_Das Volkshaus 1914 | Hier ging die Weltgeschichte ein und aus

106_Die Wandmalerei im Grock | Hommage an einen Clown

107_Der Wartsaal | Bei Büchern und Kaffee lässt es sich gut warten

108_Das Weltpostdenkmal | Autour du monde – Rund um die Welt

109_Das Welttelegrafendenkmal | Der heisse Rock der Helvetia

110_Die Zähringerstatue | Denkmal für den schwäbischen Stadtgründer

111_Zimmerwald bei Bern | Heimlicher Treffpunkt internationaler Sozialisten

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

»Bern? Warum denn um Himmels willen Bern? Das ist doch eine langweilige Bundesstadt! Was gibt es denn dort schon zu sehen? Nie und nimmer bekommst du 111 Orte zusammen!«, bekam ich immer wieder zu hören, wenn ich mein Buchprojekt erwähnte. Dabei ist Bern alles andere als langweilig, und zu sehen gibt es allerhand! Die Herausforderung war es jedoch, Orte zu entdecken, die nicht jedem bekannt sind.

Wenn ich während meiner Recherche eine Bernerin oder einen Berner nach dem einen oder anderen der 111 Orte auf meiner Liste gefragt habe und sie ihn nicht kannten, wusste ich, dass ich mit meiner Wahl richtiglag. So hatte beispielsweise nie jemand von der steinernen Schwangeren gehört, die im Park der UniS sitzt, oder davon, dass es in Bern eine Million Termiten gibt und dass der letzte Bär des alten Bern, ein Bärenbaby aus dem Jahr 1798, ausgestopft im Historischen Museum steht.

Ich habe vier Orte gewählt, die über die Stadtgrenzen hinausgehen: Zimmerwald, wo 1915 die in die Weltgeschichte eingegangene Zimmerwald-Konferenz stattfand, den Emmentaler Literaturweg, das Gotthelf-Zentrum und den Chutzenturm auf dem Frienisberg. Warum? Die Literaten Dürrenmatt und Gotthelf gehören doch irgendwie zu Bern, die Zimmerwald-Konferenz nahm ihren Anfang in Bern, und der Chutzenturm ist ein herrliches Ausflugsziel vor den Toren der Stadt, von dem man bei klarem Wetter bis nach Bern blicken kann.

Bern in nur 111 Orten zusammenzufassen ist gar nicht möglich – es gibt so viel zu sehen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lernen Sie Bern von einer anderen Seite kennen. Sehen Sie das Unbekannte im Bekannten, erfahren Sie die Geschichte hinter der Geschichte und lernen Sie dabei eine der schönsten Städte der Schweiz von einer ganz neuen Seite kennen.

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1_Der AdventureRoom

Wer richtig kombiniert, ist frei

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In einem Gewölbekeller am Waisenhausplatz lassen sich Gruppen von maximal sechs Personen freiwillig einsperren, um völlig auf sich selbst gestellt Geheimtüren aufzuspüren und Zeichen zu deuten, die ihnen den Weg in die Freiheit zeigen. Dabei sind sie aber zunächst einmal in Handschellen gekettet. Umgeben von Schlössern, Zahlencodes, Schlüsseln und diversen Hinweisen müssen sie richtig kombinieren, um in die nächste Spielphase zu gelangen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Denn die ist knapp, zur Flucht bleibt den Teilnehmern nur eine Stunde. Eine Stunde, die allerdings sehr lang sein kann, wenn man falsch kombiniert. Wer es nach 60 Minuten nicht geschafft hat, alle Rätsel zu lösen, kommt trotzdem auf freien Fuss. Man kann das Spiel auch im Duell spielen. Dazu braucht es zwei Gruppen mit jeweils zwei bis sechs Personen. Team A fängt schon an, während der Parcours aufgebaut wird, und muss die Flucht versuchen, bevor es von Team B erwischt wird. Nach einer Halbzeitpause werden die Rollen getauscht.

Das original Real-Life-Escape-Spiel ist ein Projekt des Berner Physiklehrers Gabriel Palacios. Die Idee dazu hatte er, als er im Sommer 2012 bei einem Musikfestival in Ungarn in einen Lastwagen eingesperrt wurde und Logikrätsel lösen musste, um wieder freizukommen. Im Januar 2013 eröffnete er zusammen mit seinem Bruder David seinen ersten AdventureRoom in der Länggasse. Kunden waren zunächst seine Schüler, die die Rätsel testen durften. Nachdem er sein neu gegründetes Unternehmen bei der Touristikwebsite Tripadvisor eingetragen hatte, meldeten sich Touristen aus aller Welt zum Real-Life-Escape-Spiel an.

Info

Adresse Waisenhausplatz 14, 3011 Bern, www.adventurerooms.ch | ÖPNV Bus 12 und Tram 7/8/9 bis Haltestelle Bärenplatz | Öffnungszeiten Buchung nur online möglich| Tipp Hunger? Im Café Glatz am Waisenhausplatz gibt es leckere vegane Bio-Sandwiches.

Mittlerweile verkauft der Gymnasiallehrer sein Projekt als Franchise-Unternehmen in alle Welt. Fast 20 AdventureRooms gibt es bereits, sogar in Ländern wie Australien, Kanada und den USA. Trotz der weltweiten Erfolge der AdventureRooms unterrichtet er weiterhin Physik.

In der Nähe

Der Meret-Oppenheim-Brunnen (0.07 km)

Der Holländerturm (0.09 km)

Die Wandmalerei im Grock (0.1 km)

Der Käfigturm (0.11 km)

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2_Das Alpine Museum

Gipfeltreffen auf den Dächern der Welt

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Alphörner und ausgestopfte Alpentiere in Vitrinen? Gipsnachbildungen der Schweizer Alpen? Von wegen! Nichts dergleichen findet man im Alpinen Museum. Seit seiner Neueröffnung präsentiert das Haus auf unkonventionelle Art Ausstellungen zu aktuellen Bergthemen aus der ganzen Welt. Sei es nun nachhaltiges Bauen, Extrembergsteigen auf dem Himalaya im Medienzeitalter oder Skirennen in Afghanistan. Wissenschaft, Kultur, Kunst und Gesellschaft werfen verschiedene Streiflichter auf die Berge der Welt und machen immer wieder neue Zugänge möglich. Im Zentrum steht dabei der handelnde Mensch. Pro Jahr finden vier bis sechs Wechselausstellungen statt.

Das Museum wurde 1905 auf Initiative der Sektion Bern des Schweizer Alpen-Clubs im Rathaus des Äusseren Standes an der Zeughausgasse eröffnet. Seit 1934 befindet es sich in dem eigens dafür errichteten Gebäude im Bauhausstil am Helvetiaplatz. 2012 wurde das Museum nach einer Umbauphase unter neuer Leitung mit einer komplett neuen Ausrichtung mit Gegenwartsbezug als lebendiges Themenhaus eröffnet. Bewusst hat man sich gegen eine Dauerausstellung entschieden, da Museen sich verändern, wandelbar bleiben und sich vermehrt der Gegenwart zuwenden sollten. Das Alpine Museum der Schweiz tut dies – und sogar ziemlich radikal. Dazu gehört, dass nicht alle diese Entwicklung gut finden. So gibt es hin und wieder Diskussionen in dem «gefacelifteten» Museum, wenn Besucher kommen und eine Dauerausstellung mit Gipsbergen und ausgestopften Murmeltieren sehen wollen. Für die Zukunft ist im Untergeschoss eine neue permanente Ausstellung beziehungsweise ein Schaudepot mit Sammelobjekten mit dem Arbeitstitel «Basislager» geplant. Das Permanente, Klassische soll in neuer Form zurückkehren.

Info

Adresse Helvetiaplatz 4, 3005 Bern, Tel. +41(0)31/3500440, www.alpinesmuseum.ch | ÖPNV Tram 6/7/8 bis Haltestelle Helvetiaplatz | Öffnungszeiten Di–So 10–17 Uhr| Tipp Museumsshop: Im intelligentesten Souvenirshop Berns finden Sie jede Menge Bücher zu den Bergen dieser Welt sowie viele Produkte, die es nur hier zu kaufen gibt.

Das Museum wurde 2013 als «Europäisches Museum des Jahres» nominiert, was die Leitung in der Neuausrichtung bestärkte.

In der Nähe

Die Kunsthalle Bern (0.06 km)

Das Welttelegrafendenkmal (0.09 km)

Der letzte Bär (0.15 km)

Das Schwellenmätteli (0.16 km)

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3_Die Antikensammlung

Göttinnen und Helden vergangener Tage

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Im ehemaligen Papierlager der Druckerei Kümmerley und Frey stehen die berühmtesten Skulpturen der griechischen und römischen Antike auf hölzernen Transportpaletten und Betonröhren in Reih und Glied. Unter ihnen Aphrodite, die Göttin der Liebe und der Schönheit, Apoll, Sohn des Zeus und Gott der Künste, die Venus von Milo, der römische Feldherr Julius Cäsar, Kleopatra, die Traumfrau der Antike, der Kopf Alexander des Grossen, die Büste von Augustus, die Maske der Medusa, der trojanische Priester Laokoon, Statuen von Kriegern, Kämpfern und Athleten sowie diverse Fragmente und Reliefplatten. Die Sammlung umfasst 230 originalgetreue Gipsabgüsse der schönsten antiken Skulpturen, Büsten und Köpfe von den Anfängen der griechischen Archaik (700–620 vor Christus) bis zur römischen Spätantike (5. Jahrhundert nach Christus).

Die teils schneeweissen Skulpturen stehen im Kontrast zu dem Gussasphaltboden, den grauen Wänden, der Neonbeleuchtung und den farbigen Abflussrohren an den Wänden der ehemaligen Industriehalle. In einem separaten Raum befindet sich ergänzend eine Originalsammlung mit Werken antiker Kleinkunst.

Info

Adresse Institut für Archäologische Wissenschaften, Hallerstrasse 12, 3012 Bern, Tel. +41(0)31/6318992 | ÖPNV Bus 12 bis Haltestelle Universität | Öffnungszeiten Mi 18–20 Uhr und nach Vereinbarung| Tipp Die Café-Bar Parterre in der Hallerstrasse 1 gehört zu den besten Cafés der Stadt. Wochentags wird schon ab 7 Uhr Kaffee serviert.

Die umfangreiche Sammlung entstand 1806 zunächst mit 17 Skulpturen, als der Kanton Bern Abgüsse für den Unterricht an der Zeichenakademie bestellte. Später waren sie Bestand des Kunstmuseums und dienten als Forschungsobjekte für Archäologen. Im frühen 20. Jahrhundert wurden die Gipsabgüsse der antiken Göttinnen und Helden als Abklatsch der Originale verschmäht und eingemottet, bis sie 1974 wieder hervorgeholt wurden.

1994 fanden sie in dem Papierlager mit Industriecharakter ein neues Zuhause, wo sie der Abteilung für die Archäologie des Mittelmeerraumes der Universität als Lehrsammlung für Seminare dienen. Die Studenten und Studentinnen lernen anhand der Gipsabgüsse, Kunstwerke in ihrem kulturellen Kontext zu deuten sowie präzise zu datieren.

In der Nähe

Die Helene-von-Mülinen-Treppe (0.16 km)

Die Caffè-Bar Sattler (0.27 km)

ST-ART (0.28 km)

Die Reitschule Bern (0.29 km)

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4_Das Apfelgold

Die süssen Seiten des Lebens

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Angefangen hat alles mit Donat Bergers übergrosser Liebe zu Desserts. Ab 2008 experimentierte er immer wieder mittwochs mit allerlei süssen Zutaten in der heimischen Küche und lud Freunde zum Testnaschen ein. Zu zwölft scharten sie sich bei ihm zu Hause um den Esstisch seiner Drei-Zimmer-Wohnung und probierten sich durch sechsgängige Dessert-Menüs. Berger nannte die Nascherei «Schnouse am Mittwuch». Die Freunde lobten seine Leckereien weit über den Esstisch hinaus, sodass sich bald auch Fremde zum Schnouse einfanden.

Da die Desserts, Torten und Kuchen in der Mittwochsrunde ein solcher Erfolg waren, gründete Donat Berger das Dessert-Catering Schnouse und belieferte Events mit seinen süssen Kreationen. Die Küche drohte wegen der immer grösser werdenden Aufträge bald aus allen Nähten zu platzen. Eine Profiküche musste her. Im Brückfeld fanden Donat Berger und seine Frau Karin ein passendes Lokal, bauten die Räume um und eröffneten 2012 das Café Apfelgold. Fortan fand das Mittwochs-Schnouse dort statt. Mit langen Holztischen, dem Sofa, Vitrinen und den massiven Regalen voller Bücher wollten die Bergers eine Wohnzimmeridylle schaffen wie zu Hause, als noch in den eigenen vier Wänden geschnoust wurde.

Info

Adresse Bonstettenstrasse 2, 3012 Bern, Tel. +41(0)31/5582404, www.schnouse.ch/Apfelgold | ÖPNV Bus 11 bis Haltestelle Engeried | Öffnungszeiten Do 9–19 Uhr, Fr 9–23 Uhr, Sa, So 9–17 Uhr| Tipp Kombinieren Sie Ihren Besuch im Apfelgold mit einem Mittagessen von einem der diversen Foodtrucks, die jeweils im Apfelgold haltmachen. Wer wann vor Ort ist, finden Sie unter «Termine» auf der Homepage.

Apfelgold – ein seltsamer Name für ein Café. «Überhaupt nicht», findet Donat Berger. «Für den Namen haben wir uns entschieden, weil der Apfel immer Saison hat.» Hier wird er nicht nur zum Kuchen verarbeitet, sondern auch zu Süssmosten und Cidres, von denen mehrere Variationen im Café angeboten werden. Im November 2013 wurde das Mittwochs-Schnouse eingestellt. Dafür gibt es im Café zweimal pro Woche eine neue Dessert-Kreation. In der Vitrine stehen weiterhin die Schnouse-Klassiker Schoggibombe, Zitronentartelettes und die Torta della Nonna. Neben der Arbeit im Café widmet sich Donat Berger seinem Catering-Service, der an sieben Tagen in der Woche abrufbar ist.

In der Nähe

Die Caffè-Bar Sattler (0.37 km)

Marians Jazzroom (0.37 km)

Die Antikensammlung (0.53 km)

Der Velokurierladen (0.55 km)

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5_Die Äss-Bar

Frisch von gestern

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Ess-Bar oder essbar? Beides, und das im wahrsten Sinne des Wortes. In einem schmucken Altstadtkeller in der Marktgasse gibt es seit März 2015 täglich wechselnde Backwaren und Pâtisserien zum halben Preis. Die Idee des Brotrecyclings stammt aus Zürich, wo bereits seit 2014 eine Äss-Bar betrieben wird. Die Berner Macher, Franziska Güder, Geo Taglioni und Simon Weidmann, hatten Anfang 2014 den Entschluss gefasst, ein gemeinsames Projekt an der Schnittstelle Lebensmittel, Ernährung und Nachhaltigkeit zu lancieren. Sie wollten sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und wertvollen Ressourcen engagieren und holten so das Zürcher Konzept nach Bern. Lieferanten der Backwaren sind Berner Bäckereien, die der Äss-Bar ihre Reste vom Vortag zur Verfügung stellen, dafür am Umsatz beteiligt werden und darüber hinaus froh sind, dass sie ihre Produkte nicht mehr entsorgen müssen.

Die Resonanz auf die Äss-Bar war von Anfang an so überwältigend, dass bereits in den ersten zwei Monaten eine solide Stammkundschaft aufgebaut werden konnte. Am Mittag kommen sehr viele Kunden, die rund um die Äss-Bar arbeiten, um sich ihr belegtes Sandwich zu holen. In der kleinen Café-Ecke gibt es Kaffee von der Berner Rösterei Adriano's.

Info

Adresse Marktgasse 19 (im Keller), 3011 Bern, Tel. +41(0)31/5582772, www.aess-bar.ch | ÖPNV Bus 12 bis Haltestelle Bärenplatz oder Tram 9 bis Zytglogge | Öffnungszeiten Mo–Fr 9–19 Uhr, Sa 9–17 Uhr| Tipp Tea Time mit veganem Kuchen bietet das Café Marta in der Kramgasse 8.

Für die drei Betreiber ist der Laden eine aufwendige Freizeitbeschäftigung, jedoch auch ihre Leidenschaft. Simon Weidmann, der Geschäftsführer, arbeitet hauptberuflich als Geograf für das Netzwerk Stadt-Land der OGG. Geo Taglioni ist Politologe und als Leiter des Projekts Vote électronique bei der Bundeskanzlei beschäftigt, Franziska Güder hat Germanistik studiert und ist im Bereich Kommunikation beim Amt für Wald des Kantons Bern angestellt. Unterstützt wird das Gründer-Team von der Zürcher Äss-Bar und der Mitinhaberin der Ökonomischen und Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Bern OGG, die sich ebenfalls für ein nachhaltiges Ernährungssystem einsetzt.

In der Nähe

Das Volkshaus 1914 (0.1 km)

Die Bellevue Bar (0.11 km)

Das Robert-Walser-Zentrum (0.11 km)

Das Turmuhrwerk (0.11 km)

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6_Das Atrium

Der kleine Luxusliner im Kursaal

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Fast könnte man meinen, man befände sich auf einem Luxusliner auf dem Weg zu irgendeinem exotischen Teil der Welt. Grund dafür ist die raffinierte Architektur, die einem Schiffsdeck gleicht. Der offene Raum gewährt Sicht auf vier durch weisse Säulen verbundene höher gelegene Etagen. Die Oberdecks sozusagen, wo sich die Zimmer des Hotels Allegro befinden. Die knapp hüfthohen, mit Geländer versehenen weissen Wände entlang der Etagen gleichen einer Reling. Eine elegante Kaskadentreppe führt in alle vier Etagen hinauf. Zwei Lifttürme aus Stahl und Glas sowie Verbindungsbrücken zu den Zimmern setzen weitere schiffsarchitektonische Akzente. Die filigrane gläserne Dachkonstruktion und Reflektoren, die das Atrium mit Licht durchfluten, tun ihr Übriges. Sitzt man an einem der Tische unter dem Glasdach und schaut zum Himmel hinauf, hat man tatsächlich das Gefühl, das Schiffshorn würde jeden Moment ertönen.

Es ertönt jedoch nicht, und man befindet sich auch nicht auf einem Schiff, sondern im Atrium, einem der vier Restaurants im Kursaal. Das Atrium gehört zum Hotel Allegro, das 1998 eröffnet wurde und heute dort steht, wo sich zuvor eine grüne Wiese befand. Zum «Luxusliner» umgebaut wurde das Atrium 2011. Seitdem ist es für seine Buffets bekannt. Unter dem hohen Glasdach frühstücken die Gäste des Hotels. Später, zum Lunch-Buffet, treffen sich hier hauptsächlich Geschäftsleute, Seminarteilnehmer und Passanten. Ein Geheimtipp ist der üppige Sonntagsbrunch, bei dem auch Vegetarier nicht zu kurz kommen. Es gibt zahlreiche Salate, Gemüse, Braten, Lachs, Schinken, Früchte, Brot, Croissants und anderes Gebäck, Müesli, Schoggimousse sowie am «Asia Brunch Corner» feine Currys, scharfe Suppen, exotische Salate, Frühlingsrollen und vieles mehr.

Info

Adresse Kornhausstrasse 3, 3000 Bern, Tel. +41(0)31/3395250 | ÖPNV Tram 9 Richtung Wankdorf, Haltestelle Kursaal | Öffnungszeiten Mo–Fr Frühstück 6.30–10 Uhr, Mittagsbuffet 11.30–14.30 Uhr, Sa, So 6.30–10.30 Uhr, Sonntagsbrunch 11.30–14.30 Uhr| Tipp Keine Lust auf Brunch? Dann essen Sie doch mal im Restaurant Giardino im Wintergarten mit grosser Sommerterrasse und Blick auf die von Fackeln erhellte Teichlandschaft des Hotelparks.

Auch Kinder sind zum Sonntagsbrunch willkommen. Für sie steht ein separates Kinderbuffet und ein «Kids Corner» bereit.

In der Nähe

Der Botanische Garten (0.28 km)

Die Klangbrücke (0.39 km)

Die Kreissaal Bar (0.44 km)

Rafinesse&Tristesse (0.45 km)

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7_Die Badgasse

Ein Bad für Casanova

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Öffentliche Badeanstalten im 18. Jahrhundert dienten nicht nur der Hygiene, sondern auch dem Vergnügen. Einige Badehäuser hatten sogar Séparées, in die Paare sich zum Tête-à-Tête zurückziehen konnten. In einschlägigen Vierteln grösserer Städte war der Übergang zwischen Badehaus und Bordell fliessend. In der Badgasse standen damals bereits seit Jahrhunderten mehrere Badehäuser. In eines davon verirrte sich 1760 Giacomo Casanova auf seiner Bernreise. «Wenn man sein Bad vorbereiten lässt, kommen nacheinander alle Mädchen des Hauses, jede bringt etwas – die eine Wein, eine andere Brot, eine dritte Käse. Diejenige, die einem gefällt, bleibt beim Besucher und treibt die Gefälligkeit so weit, dass sie zu ihm ins Bad steigt», so der berüchtigte Verführer.

Die viel besuchten Bäder, die das Bild der Gasse über Jahrhunderte hinweg prägten, verschwanden Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute erinnert nur noch der Name daran, dass hier einst ausgiebig gebadet wurde.

Info

Adresse Badgasse, 3011 Bern | ÖPNV Mattelift an der Münsterplattform | Tipp Gehen Sie doch mal auf den Spielplatz in der Matte. Von dort aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die obere Altstadt. Übrigens: Im Buch «Matteänglisch» vom Matteänglisch-Club Bärn finden Sie spannende Geschichten zur Matte.

Mit den Bädern verschwunden sind die spätmittelalterlichen Häuser der Gasse. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zählte sie zu den schlimmsten Elendsvierteln Berns, in denen Krankheiten und Seuchen wüteten. Tatsächlich gab es hier die höchste Tuberkulosesterblichkeit der Bundesstadt. Die baufälligen und verschachtelten Häuser waren hoffnungslos überfüllt, feucht, schlecht geheizt, ohne ausreichende sanitäre Anlagen und in einem dermassen heruntergekommenen Zustand, dass sie durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft ab 1916 bis 1930 nach und nach abgerissen und als Sozialwohnungen neu gebaut wurden.

Entgegen dem Bild der Stadt sieht seit dem damaligen Neubau in der Badgasse ein Haus wie das andere aus. Lediglich das Gebäude Nummer 1 blieb von dem Abriss verschont. In dem historischen Haus, das direkt unter der Münsterplattform liegt, befindet sich das Restaurant Zum Zähringer.

In der Nähe

Der Mattelift (0.05 km)

Das Jesaja-Fenster (0.1 km)

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8_Das Bakunin-Grab

Der Vater des Anarchismus

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«Erinnert euch an den, der alles opferte für die Freiheit seines Landes», steht auf dem Grabstein des berühmten Anarchisten und Sozialrevolutionärs Michail Alexandrowitsch Bakunin. Zeit seines Lebens trat er für eine klassenlose Gesellschaft ein, in der weder Staat noch Religion den Menschen an seiner Selbstbestimmung hindern. «Nur dann bin ich wahrhaft frei, wenn alle Menschen, die mich umgeben, ebenso frei sind wie ich» war die Lebensphilosophie Bakunins.

Der in Russland geborene Spross einer alten Adelsfamilie lernte während eines Aufenthaltes in Paris Karl Marx und Friedrich Engels kennen und beteiligte sich 1848 an den Aufständen in Paris und Prag sowie 1849 in Dresden. Er wurde verhaftet und 1851 an Russland ausgeliefert, wo er mehrere Jahre im Gefängnis verbrachte und 1857 nach Sibirien verbannt wurde. Nach seiner Flucht 1861 liess er sich zunächst in London, später in Italien nieder, wo er sich den revolutionären Kreisen um Garibaldi anschloss. In Genf gründete er die Internationale Arbeiter-Allianz, die später der Internationalen Arbeiterassoziation (Erste Internationale) beitrat. Wegen Differenzen mit Marx und aufgrund seiner anarchistischen Ansichten wurde er 1872 ausgeschlossen.

Info

Adresse Bremgartenfriedhof, Murtenstrasse 51, 3008 Bern, nahe dem Haupteingang, Abt. 9201, Grab 68, Tel. +41(0)31/3810404 | ÖPNV Tram 11 Richtung Güterbahnhof bis Haltestelle Bremgartenfriedhof | Öffnungszeiten durchgehend| Tipp Machen Sie einen Spaziergang über die wunderschöne Allee im Friedhof mit dem über 100 Jahre alten Baumbestand.