Verlag: Mantikore-Verlag Kategorie: Fantasy und Science-Fiction Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

2086 - Sturz in die Zukunft E-Book

Robert A. Heinlein  

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E-Book-Beschreibung 2086 - Sturz in die Zukunft - Robert A. Heinlein

"For Us, the Living" - der lang verschollene erste Roman von Robert A. Heinlein in neuer Übersetzung. 2086 - Sturz in die Zukunft Im Sommer des Jahres 1939 erleidet der Pilot Perry Nelson einen schrecklichen Autounfall. Als er erwacht, befindet er sich im Jahre 2086. Verzweifelt versucht Perry sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Bald jedoch stellt er fest, dass sein Wissen über die Vergangenheit der Zivilisation der Zukunft von großem Nutzen sein kann… Ein Klassiker der Future History-Literatur von Sci-Fi Legende und vierfachem HUGO Award Gewinner Robert A. Heinlein

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E-Book-Leseprobe 2086 - Sturz in die Zukunft - Robert A. Heinlein

Robert A. Heinlein

2086

Sturz in die Zukunft

Robert A. Heinlein

2086

Sturz in die Zukunft

Aus dem Englischen von Jan Enseling

Roman

Titel der englischen Originalausgabe:

FOR US, THE LIVING: A COMEDY OF CUSTOMS

1. Auflage

Veröffentlicht durch den

MANTIKORE-VERLAG NICOLAI BONCZYK

Frankfurt am Main 2015

www.mantikore-verlag.de

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe

MANTIKORE-VERLAG NICOLAI BONCZYK

Text © Robert A. Heinlein 1939

Deutschsprachige Übersetzung: Jan Enseling

Lektorat: Julian Köck

Satz & Bildbearbeitung: Matthias Lück

Covergestaltung: Marta Wawrzyniak-Chade

VP: 106-90-01-06-0216

ISBN: 978-3-945493-52-6

Für Heinleins Kinder

»Es ist an vielmehr uns, den Lebenden, das unvollendete Werk weiterzuführen … dass diese Nation, unter Gott, eine Wiedergeburt der Freiheit erleben soll …«

– Lincoln bei Gettysburg

Mit einer Einführung von Spider Robinson und einem Nachwort von Dr. Robert James

Anmerkung der Redaktion

Dieser Roman wurde zwischen 1938 und 1939 von Robert Heinlein verfasst und zu seinen Lebzeiten niemals redaktionell bearbeitet oder veröffentlicht. Obwohl der Roman in seiner ursprünglichen Form vorliegt, wurden leichte Bearbeitungen vorgenommen, um die teils komplexen Ausführungen für den heutigen Leser verständlicher zu gestalten.

EINFÜHRUNG RAH DNA

»Eine Landkarte, auf der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, ist es nicht einmal wert, dass man sie ansieht.«

– Oscar Wilde

Die meisten Fachleute bezeichnen dieses Buch als Robert A. Heinleins ersten Roman. Ich vermeide es, mit Fachleuten zu streiten – für gewöhnlich ist es einfacher, sie zu erschießen –, aber ich glaube, dass das Buch wichtiger ist als Streitereien und meine Position, und unermesslich interessanter.

Meine abweichende Meinung ist respektvoll, und ich bin nicht bereit, diesen Punkt mit Feuerwaffen oder sogar überreifen Früchten auszudiskutieren. Robert selbst nannte Das unvollendete Werk einen Roman und lehnte diese Bezeichnung meines Wissens nur einmal in einer privaten Korrespondenz ab; zudem hat das Buch eindeutig genauso viel Recht, ein Roman genannt zu werden, wie, sagen wir mal, Wenn der Schläfer erwacht (Roberts Lieblingsbuch, hatte er mir einmal gesagt) oder The Shape of Things to Come1 von H. G. Wells.

Mehr kann der Roman aber auch nicht für sich beanspruchen. Und die beiden genannten Werke stammen aus der Spätzeit von Wells’ illustrer Karriere, von einem Punkt, an dem der Meister, nach Theodore Sturgeons unvergesslichen Worten, »sein Geburtsrecht für einen Topf voll mit Botschaften verkaufte«. Dies sind keine Bücher, die man Lesern gibt, denen H. G. Wells nicht bekannt ist, und dies ist nicht das Buch, das man einem hypothetischen, blinden, marsianischen Eremiten in die Hand gibt, der von Robert A. Heinleins Werk nichts weiß. Ebenso wie die Titel von Wells oder Edward Bellamys Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887 besteht dieses Buch im Grunde aus einer Reihe utopischer Vorlesungen, dessen fiktionale Komponente ein hübsches, jedoch dünnes und durchscheinendes Negligé ist, das nur halb das dringende Bedürfnis verdeckt, jemanden zu verführen. Mit dreiunddreißig Jahren versuchte Robert bereits, die Welt zu retten – und war sich vollkommen bewusst, dass die Welt im Großen und Ganzen abgeneigt war, sich retten zu lassen.

Wäre dies wirklich ein Roman im Sinne von Roberts anderen langen Werken, wäre man gezwungen, zumindest den fiktionalen Aspekt mangelhaft zu nennen, denn viele seiner Figuren erhalten – ziemlich uncharakteristisch – nur wenig Tiefe und benehmen sich merkwürdig. Sogar bei den exotischsten Hintergründen waren Roberts Figuren – sogar oder vielleicht sogar besonders die Außerirdischen – immer, immer real. Und in der Realität ist die normale Reaktion auf einen Mann, der einem sagt, er wäre vor 150 Jahren in einem anderen Körper geboren worden, nicht, was wir ruhig zugeben können, einfach mit dem Kopf zu nicken und ihm dann zu erklären, wie die Dinge heutzutage gestaltet sind, so wie es die Leute tun, die Perry Nelson im Jahr 2086 trifft.

Wenn man aber annimmt, dass keine der Figuren jemals realer sein sollte – oder sein musste – als ihr Kollege Herr Ein Quadrat aus Flächenland, dann kann man nur verwundert darüber sein, wie überraschend viel Menschlichkeit, Persönlichkeit und Anziehung sie doch für uns entwickeln, ohne jemals ihre belehrenden Pflichten zu vernachlässigen. Es steht außer Frage, dass Perry und Diana am Ende des Buches ebenso real wie lebendig sind wie andere Paare von Heinlein, wenn auch nur als einfache Skizze.

Nichtsdestotrotz würde ich behaupten, dass es niemals einen Tag im Leben von Robert Anson Heinlein, dem Buchautor, gegeben hat, an dem er eine zweiseitige Fußnote geschrieben hat – und sicherlich nicht, um eine Charakterentwicklung zu beginnen. Für mich ist dieses Detail der ausreichende Beweis, dass er einfach nicht unter dem Aspekt einer zu schreibenden Geschichte dachte, als er sich hinsetzte und Das unvollendete Werk schrieb.

Deswegen sage ich, dass dieses Buch so viel mehr ist als nur sein erster Roman. Es ist alle Romane – im Werden begriffen.

Mir scheint klar, dass Robert, wie er selbst zugab, dieses Buch mit der absolut ehrenhaften künstlerischen Absicht begann, nach Strich und Faden zu lügen: Er würde eine Reihe von Vorträgen als Fiktion verkaufen, einfach nur, um die Aufmerksamkeit derjenigen zu erregen, die die Andeutung ihrer eigenen Unvollkommenheit anstößig finden würden und sich nicht wissentlich würden belehren lassen. Es gelang ihm mit Bravour. Man kann die Theorien und Ideen, die er in diesem Werk einbringt, unterstützen oder nicht, aber man wird sicherlich und ausdrücklich das eine oder das andere tun: Ich fordere alle heraus, inmitten des Arguments das Interesse zu verlieren – und zwar trotz der extremen Komplexität und, wie in manchen Fällen, der schieren Tiefgründigkeit der behandelten Ideen. Perry macht seinen Job genauso gut wie Herr Ein Quadrat und das wesentlich ausführlicher und (räusper) tiefer gehend.

Als kaum verhüllte Reihe von Vorträgen scheiterte das Buch aus fast den gleichen Gründen wie Robert selbst im vorhergehenden Jahr bei der Wahl gescheitert war: 1939 waren seine Ideen – was nicht überraschen dürfte – ihrer Zeit weit voraus, radikal, und sie wurden von mächtigen gesellschaftlichen Einrichtungen abgelehnt. Obwohl das Werk damals nicht herausgebracht wurde, war dessen Fertigstellung nichtsdestotrotz ein Ereignis von beinahe unaussprechlicher Wichtigkeit, das jemals in der englischen Sprache des Zwanzigsten Jahrhundert verfasst wurde.

Denn ich stelle mir vor, dass Folgendes passiert ist:

An einem unbekannten Tag, irgendwann während der ersten vier Monate des Jahres 1939, saß Robert Anson Heinlein mit finsterer Miene über einem Durchschlag des Manuskripts, das jüngst zum zweiten Mal abgelehnt worden war, und dachte zurück an jene lange, schmerzhafte Schaffenszeit – die endlosen Stunden, die er über die Schreibmaschine gebeugt saß, während er so lange auf ein leeres Blatt Papier starrte, bis sich Blutperlen auf seiner Stirn bildeten. Während er darüber nachdachte, kamen ihm zwei Erleuchtungen, und zwar in dieser Reihenfolge:

Erstens, begriff er überraschend und mit Wonne, dass der angenehmste, fast müheloseste Teil der gesamten Erfahrung nicht die Weltrettung war, an die er sich gewagt hatte, nicht die logischen Theorien, mathematischen Nachweise oder schlauen Argumente, auf die er so stolz war … sondern der Erzählteil, mit dem er eigentlich nur die Leserschaft anlocken wollte. Und auf einmal, glaube ich, wurde ihm klar, dass der Vortragende auf dem Platz stehen bleiben muss, auf einer wackeligen Seifenkiste, und aus vollem Halse seine Reden halten, während die Dussel dazwischenrufen … aber der Geschichtenerzähler sitzt bequem im Schneidersitz im Schatten, und seine Zuhörer scharen sich im Halbkreis um ihn, um ihn flüstern zu hören, und bieten ihm Bier für die trockene Kehle an. Und wenn er seine Erzählung beendet hat, geben sie ihm Geld, ohne dass er danach gefragt hätte.

Zweitens, er blickte zurück auf die ausführliche und detaillierte erfundene Zukunft, die er gerade eben als Bühnenbild zusammengewürfelt hatte, und sah zu, wie sich die Ideen überall um die leere Bühne herum stapelten … und erkannte, dass er damit eine derart große Leinwand zur Verfügung hatte, dass er es mit genügend Zeit fertigbringen könnte, ja den ganzen Rest seines Arbeitsleben damit verbringen konnte, in heller Freude Geschichten zu erzählen, Freunde und Helden aus dem Nichts zu erschaffen, durch Galaxien und in die Herzen anderer zu springen – und am Ende immer noch jede Einsicht und Meinung vermitteln zu können, die die Welt seinem Gefühl nach hören musste.

In diesem Augenblick verstand er zum ersten Mal, dass er ein Geschichtenerzähler sein wollte. Dass er ein Science-Fiction-Autor sein wollte. Nein, ich irre mich: Er erkannte, dass er bereits ein Science-Fiction-Schriftsteller war – und fügte sich in sein Schicksal. Um mit den Begriffen aus Roger Zelaznys Herr des Lichts zu sprechen: Er nahm seinen Aspekt an, erhöhte seine Qualitäten und wurde zu einem Gott. In diesem Moment war er nicht länger Bob Heinlein, der schiffbrüchige Seemann und arbeitslose Techniker, sondern wurde zu RAH, dem Dekan der modernen Science-Fiction – dem Mann, der den Mond verkaufte –, zum unsterblichen Lazarus Long. Ich kann mir lediglich in meinen Träumen vorstellen, wie sich das angefühlt haben musste.

Als er bereit war, gab er die Nachricht an den Rest von uns weiter, indem er sich im April hinsetzte und zuallererst eine der unvergesslichsten Kurzgeschichten in englischer Sprache schrieb: »Lebenslinie«. Zwei Jahre später war er bereits Pro Writer Guest of Honor während der Denvention, der Third World Science Fiction Convention in Denver, und alle Anwesenden im Bankettsaal wussten, dass er das Feld anführte. Fünf Monate nachdem er seine berühmte Gastrede über Zeitbindung mit dem Titel »The Discovery of the Future«2 gehalten hatte, führten die Japaner ihren Überraschungsangriff auf Pearl Harbor durch. Doch sobald diese lästige Ablenkung erledigt war, widmete Robert sich der Welt der Sachliteratur und eroberte auch diese mit einer Einfachheit, Eleganz und einer Geschwindigkeit, von der Hitler und Tojo sich eine Scheibe hätten abschneiden können.

Jedoch begann alles eines Tages oder eines Nachts irgendwann Anfang 1939, als Robert sein persönliches Gegenstück zu dem gleißenden Geistesblitz erfuhr, durch den Nikola Tesla in seinem Kopf plötzlich ein dreidimensionales, funktionierendes Modell des ersten, jemals gebauten Wechselstrommotors sah, sauber eingestellt und eingearbeitet, bereit für die Herstellung ohne Verzögerung durch Prüfungen.

Die Samen vieler von Roberts größeren Romanen sind in diesem Werk sichtbar, sie brauchten lediglich Raum und Zeit zum Wachsen. Der wichtigste Kern seiner gesamten Karriere ist implizit wie ein DNA-Code in den Seiten von Das unvollendete Werk eingearbeitet: Das Buch beinhaltet eine übervolle Schatztruhe voller Themen, Theorien, Konzepten, Figuren und Beschäftigungen, aus der er während des nächsten halben Jahrhunderts immer wieder schöpfen würde, sodass sie seine Geschichten durchdrangen. Zeitreisen, mehrere Identitäten, Transzendenz über den körperlichen Tod hinaus, persönliche Privatsphäre, persönliche Freiheit, persönlicher und politischer Pragmatismus, der Einsatz von funktionierender Technologie für den persönlichen hedonistischen Komfort, ein Ausgleich zwischen Rechten und Pflichten, die Kunst und insbesondere zukünftige Kunstformen wie Tanz in unterschiedlicher Schwerkraft, das metrische System, laufende Straßen, der damals unkonventionelle Abscheu vor Rassismus, Sexismus und Antisemitismus, Alfred Korzybskis allgemeine Semantik, alternative Geschichtsschreibung, die Natur der sexuellen Liebe, Alternativen zu Monogamie und der konventionellen Ehe, Spiritualität, die Pseudospiritualität des widerlichen Nehemiah Cheney (Entschuldigung: Scudder), die Wilden Jahre, Raumfahrt, der Mond die Verstreuung zu den Sternen … alles ist da, im Entstehen begriffen, im Kleinen. Ebenso wie diese wunderbare, unverwechselbare Stimme.

Roberts Ideen und Meinungen entwickelten sich mit der Zeit natürlich weiter, insbesondere nachdem er seine letzte Frau kennengelernt hatte, und dieses Buch ist bei Weitem noch nicht sein letztes Wort in Bezug auf Utopia. Doch jeder, der sein Werk studiert, wird die Unterschiede an sich als faszinierend und erhellend empfinden. Von dem Augenblick, als ihm endgültig klar wurde, dass er ein Geschichtenerzähler war, ist klar, dass alles, was Robert Heinlein wirklich für sein gigantisches Oeuvre brauchte, das die Welt veränderte und Fußabdrücke auf dem Mond hinterließ, Zeit, Schreibmaschinenpapier, Virginia Gerstenfeld Heinlein und eine Reihe von Verlagsschecks waren, die ausreichten, damit beide glücklich waren. Er selbst wusste möglicherweise nicht, wo ihn sein Werk hinführen würde, mit all den Details, die dieses Buch vorwegnimmt. Ich hoffe es nicht. Aber das Werk weiß es bereits.

Und nun wissen wir es alle dank Robert James – mag er ebenso viel Glück in der Liebe haben wie Lazarus Long, und genauso lang! – und auch dank Michael Hunter, Eleanor Wood und Sarah Knight.

Wir stehen tief in ihrer Schuld.

Vielleicht ist dies kein Roman im klassischen Sinne (oder doch – ich wiederhole: Ich bestreite es nicht), aber mir erscheint er als etwas wesentlich Interessanteres. Es ist eine Karriere in der Schachtel … ein tiefgefrorenes Festmahl … ein ganzes Leben, ruhend in einem Regentropfen … die Saat eines Lebenswerks, die nur darauf wartet, durch unsere Tränen und unser Gelächter bewässert zu werden – RAHs literarische DNA …

… oder zumindest die Hälfte davon. Es lohnt sich, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass dies eines der wenigen Beispiele ist, die wir jemals aus den Schriften eines der größten Liebhaber des Jahrhunderts sehen werden, des Mannes, der im wahrsten Sinne des Wortes den Begriff Liebe* definiert hat … bevor er die Liebe seines Lebens traf. Der Unterschied ist greifbar; ich versuche nicht, einen Zen-Koan anzubringen, wenn ich sage, dass es vielleicht gerade an Ginnys Abwesenheit in diesem Buch liegt, dass sie in so vielen anderen umso stärker präsent ist. Man merkt, dass er sich nach ihr sehnt, sich anstrengt, ein Bild von ihr zu bekommen. Das portugiesische Wort für die »Präsenz der Abwesenheit«, saudade, ist der Kern des fado3 – ich versuche einfach nur zu sagen, dass das Lesen dieses Buches eine emotionale wie intellektuelle Erfahrung für mich war: Während ich die Seiten umblätterte, hörte ich Django immer wieder eine bittersüße Melodie auf der Gitarre spielen. Dieses Buch zu lesen bedeutet, sowohl Robert Heinlein als auch die verstorbene Virginia Heinlein viel besser kennenzulernen – und das ist etwas, was ich mein ganzes Erwachsenenleben tun wollte.

Das Schicksal hat uns, den Lebenden, ein unerwartetes Geschenk über das Grab hinaus gemacht.

Spider Robinson

Bowen Island, British Colombia

5. September 2003

www.spiderrobinson.com

* Liebe: Zustand, in dem das Wohlergehen und das Glück anderer für einen selbst unerlässlich wird.

I

»Vorsicht!« Der Schrei kam Perry Nelson unwillkürlich von den Lippen, während er das Lenkrad herumriss. Doch der Fahrer des grünen Sedan hörte ihn entweder nicht oder reagierte nicht. Wie in Zeitlupe zogen die nächsten Sekunden, in denen sich alles bewegte, vor seinem geistigen Auge vorbei. Er sah das Vorderrad des grünen Fahrzeugs an seinem eigenen vorbei fliegen, dann kroch das rechte Rad seines Wagens über die Leitplanke, das Auto rutschte hinterher und hing, auf und ab wiegend, über den Rand der Absperrung. Er starrte über die Motorhaube hinweg und sah genau auf den Strand, der gut vierzig Meter tief unter ihm lag. Eine Blondine in einem Badeanzug fing gerade einen Strandball. Sie war dazu in die Luft gesprungen, beide Arme ausgestreckt, ein Bein zeigte nach unten. Sie war äußerst grazil. Hinter ihr spülte eine Welle über den Strand. Der Kamm der Woge hing herab und tropfte wie Sahne herunter. Er richtete den Blick wieder auf die Frau. Sie war immer noch dabei, den Ball aufzufangen. Als sie wieder auf den Füßen landete, trieb er ganz von dem Wagen weg und drehte sich in der Luft von ihr weg. Jetzt kamen ihm die Felsen am Fuß der Klippe entgegen. Sie näherten sich ihm, während er zusah, teilten sich und wurde zu einzelnen Brocken. Ein Felsen wählte ihn aus und kam direkt auf ihn zu. Eine scharfe Kante richtete sich auf ihn und wuchs und wuchs und wuchs, bis sie die gesamte Welt einnahm.

Perry stand auf, schüttelte den Kopf und blinzelte. Dann erinnerte er sich mit erschreckender Klarheit an die letzten paar Sekunden und riss die Hände reflexartig nach oben. Der Fels aber war nicht direkt vor seinem Gesicht. Nichts befand sich vor seinem Gesicht, außer wirbelnde Schneeflocken. Der Strand war verschwunden, ebenso die Klippe und der Rest der Welt. Nichts als Schnee und Wind umhüllte ihn – ein Wind, der durch seine leichte Kleidung schnitt. Ein nagender Schmerz in der Magengegend löste sich in heftigen Hunger auf. »Zur Hölle!«, schrie Perry. Ja, dies musste die Hölle sein, kalt anstatt heiß. Er fing an zu laufen, doch seine Beine waren schwach unter seinem Gewicht, und Schwindel erfasste ihn. Er taumelte einige Schritte vorwärts und fiel vornüber. Er versuchte aufzustehen, war aber zu schwach und entschied, einen Augenblick lang auszuruhen. Er lag still da, versuchte nicht zu denken, aber sein verwirrtes Hirn kämpfte weiterhin mit dem Problem. Er fühlte sich allmählich wärmer, als er auf eine Lösung stieß. Natürlich! Die junge Frau in dem grünen Badeanzug fing ihn auf und warf ihn in die Schneewehe … weiche Schneewehe … herrlich warme Schneewehe … herrlich … warm …

»Stehen Sie auf.« Die Frau in dem grünen Badeanzug schüttelte ihn. »Stehen Sie auf! Hören Sie mich? Stehen Sie auf!« Was wollte sie von ihm … zur Hölle mit irgendwelchen Spielen … nur, weil sie spielen wollte, war das noch lange kein Grund, einen Mann zu ohrfeigen. Er kam mühsam auf die Knie, stürzte erneut schwer. Die Gestalt neben ihm ohrfeigte ihn noch einmal und nörgelte solange, bis er sich auf den Knien aufrichtete, dann stützte sie ihn und half ihm auf die Füße. »Ganz langsam. Legen Sie einen Arm um meine Schulter. Es ist nicht weit.«

»Mir geht’s gut.«

»Seien Sie kein Narr. Stützen Sie sich auf mich.« Er blickte nach unten in das Gesicht seiner Begleiterin und versuchte, seinen Blick zu klären. Es war die Frau in dem grünen Badeanzug, aber was zur Hölle machte sie da in einem Aufzug wie Admiral Byrd4? Alles war gleich, sogar der Anorak. Aber sein Hirn verwehrte sich solcher Sorgen und er konzentrierte seine gesamte Aufmerksamkeit darauf, einen vom Eis schweren Fuß vor den anderen zu setzen.

»Vorsicht, die Stufen. Langsam. Halten Sie still.« Die Frau sang einen einzigen klaren Ton und vor ihnen ging eine Tür auf. Er stolperte hinein und die Tür schloss sich. Sie führte ihn zu einem Sofa, hieß ihn sich hinlegen und verschwand. Kurz darauf kam sie mit einem gefüllten Becher zurück. »Hier. Trinken Sie das.« Er streckte die Hand aus, doch seine tauben Finger wollten nicht zugreifen, und er verschüttete ein wenig. Sie nahm den Becher, hob seinen Kopf mit ihrer freien Hand an und hielt ihm den Becher an die Lippen. Er trank langsam. Das Getränk war heiß und würzig. Ihr besorgtes Gesicht betrachtend, schlief er ein.

Er erwachte langsam, verspürte ein tiefes Gefühl von Gemütlichkeit und Wohlsein, noch bevor er sich seines eigenen Ichs gewahr wurde. Er lag auf dem Rücken und auf einem Kissen, das so weich war wie ein Federbett. Eine leichte Decke lag auf ihm, und als er sich ausstreckte, bemerkte er, dass er »ohne alles« geschlafen hatte. Er öffnete die Augen. Er war allein in einem Raum von geräumiger Größe, vermutlich gut neun Meter lang und von ovaler Form. Ihm gegenüber stand ein Kamin mit bizarren, aber ansprechenden Mustern. Er bestand aus einem stehenden Hyperboloid, ähnlich einem etwa drei Meter hohen Zuckerhut, der aus der Wand herausragte. Am Fuß war eine große. gähnende Öffnung herausgeschnitten worden, deren Boden eben und vielleicht fünfundzwanzig Zentimeter über dem Zimmerboden lag. Der First der Öffnung bestand aus einem weiteren Hyperboloiden, der hohl war und exzentrisch zum ersten stand. Am Boden dieses riesigen, klaffenden Lochs knisterte ein lustiges Feuer und warf seinen Widerschein durch den gesamten Raum. Das Zimmer schien kaum Möbel zu enthalten, sah man einmal von dem Sofa ab, das zwei Drittel der Wand abdeckte.

Auf ein leises Geräusch hin drehte er den Kopf und sah sie zur Tür hereinkommen. Sie lächelte und eilte zu ihm. »Oh, Sie sind wach. Wie fühlen Sie sich?« Eine Hand tastete nach seinem Puls.

»Ich fühle mich großartig.«

»Hungrig?«

»Ich könnte ein Pferd essen.«

Sie kicherte. »Tut mir leid, keine Pferde. Ich gebe Ihnen gleich etwas Besseres. Allerdings dürfen Sie erst einmal nicht zu viel essen.« Sie richtete sich auf. »Ich muss erst einmal aus diesen Fellen raus.« Sie ging davon, während sie an dem Reißverschluss an ihrem Hals herumfummelte. Die Felle bildeten ein einziges Kleidungsstück, das ihr von den Schultern glitt und zu Boden fiel. Perry bekam einen Schock wie von einer eiskalten Dusche und verspürte darauf ein warmes Kribbeln. Der Overall aus Fellen war ihre einzige Bekleidung und sie entschlüpfte ihm so nackt wie eine Dryade. Allerdings nahm sie keine Notiz davon, sondern hob den Overall einfach auf und glitt zu einem Schrank, der sich bei ihrem Näherkommen öffnete, und hängte das Kleidungsstück hinein. Danach ging sie weiter zu einem Abschnitt der Wand, der mit einem Gemälde der Demeter bedeckt war, die ein Füllhorn hielt. Das Wandbild glitt nach oben und gab den Blick frei auf eine unverständliche Anhäufung von Armaturen, Verschlägen und glänzenden Gerätschaften. Ungefähr zehn Minuten lang war sie äußerst geschäftig und summte, während sie arbeitete. Perry betrachtete sie fasziniert. Sein Erstaunen machte einem innigen Gefallen Platz, denn sie war jung, anziehend und in jeder Hinsicht begehrenswert. Ihre schnellen Bewegungen waren graziös und auf eine bestimmte Art fröhlich und aufmunternd. Sie hörte auf zu summen. »Bitteschön!«, rief sie aus. »Alles bereit, wenn der Kranke fertig ist fürs Essen.« Sie nahm ein voll beladenes Tablett auf und ging zur gegenüberliegenden Seite des Raumes. Das Wandgemälde glitt zurück an seinen Platz und die glänzenden Gerätschaften waren verschwunden. Sie stellte das Tablett auf dem Sofa ab, zog dann an einem versenkten Griff. In ihrer Hand trat der Griff hervor und zog eine Ablage mit sich, die vielleicht sechzig Zentimeter breit und einen Meter zwanzig lang war. Sie wandte sich an Perry und rief ihm zu: »Kommen Sie; essen Sie, solange es heiß ist.«

Perry wollte aufstehen, hielt dann inne. Sie bemerkte sein Zögern und ein besorgter Gesichtsausdruck verdüsterte ihre Miene. »Was ist los? Sind Sie noch zu schwach?«

»Nein.«

»Irgendwas verstaucht?«

»Nein.«

»Dann kommen Sie, bitte. Was ist denn eigentlich los?«

»Nun, ich … ähm … Sie … verstehen Sie, ich …« Wie zum Teufel erklärt man einer jungen Frau, die splitterfasernackt ist, dass man nicht mit ihr essen kann, weil man selbst nackt ist? Insbesondere, wenn sie anscheinend nicht weiß, was Anstand bedeutet?

Sie beugte sich mit offensichtlicher Sorge über ihn. Ach, zur Hölle damit, sagte Perry zu sich selbst und stieg aus dem Bett. Er wankte ein wenig.

»Soll ich Ihnen helfen?«

»Nein, danke. Mir geht’s gut.«

Sie setzten sich einander gegenüber an den Ablagetisch. Sie berührte einen Knopf und ein großer Teil der Wand neben ihnen glitt nach oben und gab die Sicht auf einen atemberaubenden Anblick hinter Glas frei. Auf einer Schlucht standen Reihen hoher Pinien entlang eines zerklüfteten Berghangs. Oben an der Schlucht und gut sechs- bis siebenhundert Meter auf der rechten Seite hing ein Wasserfall wie ein dünner Stoffvorhang in der Brise. Schließlich blickte Perry nach unten – und in einen steilen Schlund direkt unter dem Fenster. Ein Gefühl von Schwindel erfasste ihn und erneut hing er schwankend auf der Absperrung und starrte über die Motorhaube seines Wagens hinweg auf den Strand. Er hörte sich selbst schreien. Sofort legte sie ihre tröstenden Arme um ihn. Er fasste sich wieder. »Mir geht es gut«, murmelte er, »aber bitte, schließen Sie die Abdeckung.«

Sie äußerte weder einen Einwand noch eine Antwort, sondern schloss sie sofort. »Können Sie jetzt essen?«

»Ja, ich glaube schon.«

»Dann machen Sie das und wir unterhalten uns später.«

Sie aßen schweigend. Er begutachtete sein Essen mit Interesse. Eine klare Suppe; etwas nach Fleisch schmeckendes Aspik; ein Glas Milch; leichte Brötchen mit süßer Butter; und mehrere Arten von Obst, Orangen, zuckersüß und so groß wie Grapefruits, mit einer Haut, die sich so leicht abschälen ließ wie die von Klementinen, gelbe Früchte, die er nicht erkannte, und Bananen mit schwarzen Flecken. Die Teller waren so leicht wie Papier, aber mit einer harten, glänzenden Lackschicht überzogen. Gabel und Löffel bestanden aus dem gleichen Material. Schließlich legte er das letzte Stück Rinde auf den Teller und aß den letzten Brötchenkrümel. Sie hatte zuerst aufgegessen und die Ellenbogen aufgestützt und sah ihm zu.

»Fühlen Sie sich besser?«

»Ungemein.«

Sie legte Besteck und Teller zurück auf das Tablett, ging hinüber zum Kamin, warf die Ladung ins Feuer und stellte das Tablett zurück in die Ablage zwischen den glänzenden Geräten. (Demeter glitt pflichtbewusst aus dem Weg.)

Nachdem sie zurückgekommen war, schob sie den Ablagetisch zurück in seine Nische und zog einen dünnen, weißen Schlauch hervor.

»Was zu rauchen?«

»Danke.« Der Schlauch war ungefähr einen Meter zwanzig lang und sah aus wie ein hässliches Etwas aus Russland. Vermutlich aromatisiert, dachte er. Er inhalierte zögerlich, füllte dann seine Lungen mit einem Zug. Ehrlicher Virginia-Tabak. Das Einzige in diesem Haus, das absolut heimelig und normal wirkte. Sie nahm einen tiefen Zug und sprach dann.

»Also gut: Wer sind Sie und wie sind Sie auf diesen Gebirgshang geraten? Und zuerst, Ihr Name?«

»Perry. Und Sie?«

»Perry? Schöner Name. Ich heiße Diana.«

»Diana? Hätte ich mir denken können. Perfekt.«

»Für Diana habe ich zu viele Kurven« – sie klopfte sich auf die Hüfte – »aber ich bin froh, dass Sie den Namen mögen. Nun, wie haben Sie sich den gestern in diesem Sturm verlaufen, ohne die richtige Kleidung und ohne Nahrung?«

»Ich weiß es nicht?«

»Sie wissen es nicht?«

»Nein. Sehen Sie, es war so: Ich bin die Absperrung hinuntergefahren, als ein Auto versuchte, einen Lastwagen auf einem Hügel zu überholen und auf mich zukam. Ich schwenkte aus, um ihm auszuweichen, und mein Vorderrad sprang über den Straßenrand, und ich stürzte ab und das Auto gleich mit – das Letzte, an das ich mich erinnere, ist, dass ich während meines Absturzes auf den Strand starrte –, bis ich in dem Schneesturm wieder zu mir kam.«

»Das ist alles, an das Sie sich erinnern?«

»Ja, und natürlich daran, dass Sie mir geholfen haben. Nur dass ich dachte, es wäre die Frau in dem grünen Badeanzug.«

»In einem was?«

»In einem grünen Badeanzug.«

»Oh.« Sie dachte einen Augenblick lang nach. »Weshalb sind Sie noch einmal über die Absperrung gefahren?«

»Ich glaube, ich hatte einen Platten, als das Rad gegen den Straßenrand stieß.«

»Was ist ein Platter?«

Er sah sie an. »Ich meine, mein Reifen war geplatzt – als er gegen die Begrenzung stieß.«

»Aber warum würde er platzen?«

»Hören Sie zu: Fahren Sie Auto?«

»Nun … nein.«

»Nun, wenn ein mit Luft gefüllter Gummireifen bei einer ziemlich rasanten Fahrt gegen eine scharfe Kante stößt, ist es gut möglich, dass er platzt – eine Platter. In meinem Fall bin ich über den Rand gefahren.«

Sie sah verängstigt aus und ihre Augen weiteten sich. Perry fügte hinzu: »Nehmen Sie es nicht so schwer. Ich bin nicht verletzt.«

»Perry, wann ist das passiert?«

»Passiert? Naja, gest… Nein, vielleicht …«

»Nein, Perry, das Datum, das Datum!«

»Zwölfter Juli. Was mich daran erinnert: Schneit es hier oft …?«

»Welches Jahr, Perry?«

»Welches Jahr? Na, dieses Jahr!«

»Welches Jahr, Perry – sagen Sie mir die Zahl.«

»Wissen Sie es nicht? – Neunzehnhundertneununddreißig.«

»Neunzehnhundertneununddreißig …« Langsam wiederholte sie die Worte.

»Neunzehnhundertneununddreißig. Aber was zum Teufel ist daran verkehrt?«

Sie stand auf, ging nervös hin und her, blieb dann vor ihm stehen und sah ihn direkt an. »Perry, machen Sie sich auf einen Schock gefasst.«

»Na gut, raus damit.«

»Perry, Sie haben mir gesagt, gestern wäre der zwölfte Juli neunzehnhundertneununddreißig gewesen.«

»Richtig.«

»Nun, heute ist der siebte Januar zweitausendsechsundachtzig.«

II

Perry saß einen langen Augenblick sehr still da.

»Sagen Sie das noch mal.«

»Heute ist der siebte Januar zweitausendsechsundachtzig.«

»Siebter – Januar – zweitausend – sechsundachtzig … Das kann nicht sein – Ich muss träumen – schon bald werde ich aufwachen.« Er sah sie an. »Dann sind Sie doch nicht wirklich. Nur ein Traum. Nur ein Traum.« Er legte den Kopf in die Hände und starrte hinunter auf den Boden.

Durch eine Berührung am Arm wurde er wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt. »Sehen Sie mich an, Perry. Nehmen Sie meine Hand.« Sie umschloss seine Hand und drückte sie. »Sehen Sie. Bin ich real? Perry, Sie müssen das doch verstehen. Ich weiß nicht, wer Sie sind oder welche merkwürdigen Dinge Ihnen widerfahren sind, aber Sie sind hier in meinem Haus am siebten Januar zweitausendsechsundachtzig. Und alles kommt wieder in Ordnung.« Sie legte ihm eine Hand unters Kinn und hob sein Gesicht an, sodass er sie anblickte. »Alles kommt wieder in Ordnung. Denken Sie daran.« Er starrte sie mit den verängstigen Augen eines Mannes an, der fürchtet, er würde wahnsinnig werden. »Jetzt beruhigen Sie sich und erzählen mir alles. Warum glauben Sie, dass Sie gestern im Jahre neunzehnhundertneununddreißig waren?«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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