229 Minuten - Charlotte Kossek - E-Book

229 Minuten E-Book

Charlotte Kossek

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Beschreibung

Was ist, wenn dein schlimmster Albtraum Wirklichkeit wird?
Mein Name ist Nina. Seit drei Jahren lebe ich nicht mehr, ich existiere nur noch. Aber diese Geschichte beginnt nicht mit mir. Sie fängt mit einem Jungen an, der bewaffnet in meine Schule läuft. Da ich es nicht aushalten würde, noch mal geliebte Menschen zu verlieren, werde ich versuchen, den Amokläufer aufzuhalten. Und so wird diese Geschichte mit mir enden …

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Veröffentlichungsjahr: 2023

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Charlotte Kossek

 

 

229 Minuten

 

 

 

Thriller

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

 

Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv 

Cover: © by Steve nach Motiven, 2023 

Korrektorat: Bärenklau Exklusiv

 

Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang

 

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

 

Alle Rechte vorbehalten

Inhaltsverzeichnis

Impressum 

Das Buch 

1. Kapitel 

2. Kapitel 

3. Kapitel 

4. Kapitel 

5. Kapitel 

6. Kapitel 

7. Kapitel 

8. Kapitel 

9. Kapitel 

10. Kapitel 

11. Kapitel 

12. Kapitel 

13. Kapitel 

14. Kapitel 

15. Kapitel 

16. Kapitel 

 

Das Buch

 

 

Mein Name ist Nina. Seit drei Jahren lebe ich nicht mehr, ich existiere nur noch. Aber diese Geschichte beginnt nicht mit mir. Sie fängt mit einem Jungen an, der bewaffnet in meine Schule läuft. Da ich es nicht aushalten würde, nochmal geliebte Menschen zu verlieren, werde ich versuchen, den Amokläufer aufzuhalten. Und so wird diese Geschichte mit mir enden.

 

 

***

 

 

1. Kapitel

 

 

Nina, 7:20 Uhr

Mir gefiel nicht, wer mir entgegenblickte. Ein zu dünnes Mädchen in einer Jeans Shorts und einem kaum ausgefüllten, kleinen BH. Die hellbraunen, welligen Haare taten ihr Übriges, denn ihr Volumen ließen das blasse Gesicht noch schmaler wirken. Sie hatte wunderschöne, grüne Augen, aber dafür eine kleine Stupsnase.

Leider konnte ich mein Aussehen, auch durch längeres Anstarren im Spiegel, nicht verändern. Alle erzählten mir immer wie hübsch ich doch war, aber dem konnte ich nicht zustimmen.

Seufzend griff ich nach meinem weißen T-Shirt, welches ich auf meinem Schreibtischstuhl fand und streifte es mir über.

Mein Blick wandte sich zu meiner Zimmernachbarin, die im Schlaf leise vor sich hinmurmelte. Nicht mal ein eigenes Zimmer hatte man im Heim. Am liebsten wäre ich abgehauen, irgendwohin, wo ich eine Chance auf Glücklichsein hätte haben können. Aber hätte ich gewusst, wo das sein könnte, wäre ich schon längst weg gewesen.

Ich schaute auf meine Armbanduhr: 7:26 Uhr.

Verdammt, ich sollte schon längst auf dem Schulweg sein.

Nachdem ich mein Fahrrad in den dafür vorgesehenen Keller verstaut hatte, lief ich hoch ins Hauptgebäude der Schule. Auf der Treppe traf ich Patrick, der mich wie immer liebevoll begrüßte.

»Hey Ninchen, du siehst aber scheiße aus heute«, grinste er.

»Dankeschön, hab dich auch lieb. So sieht man halt aus, wenn man nur vier Stunden Schlaf hatte.«

»Wir haben doch jetzt Englisch bei Frau Denger, da kannst du noch ein kleines Nickerchen halten.« Daraufhin musste auch ich grinsen, denn unsere Englischstunden waren so interessant, wie einer Schnecke beim Fressen zuzuschauen.

Patti hielt mir eine Papiertüte unter die Nase. Ich nahm sie ihm ab und schaute hinein. Ein Schokomuffin lächelte mich an, doch ich machte die Tüte wieder zu und forderte ihn wortlos auf, sie wieder zurückzunehmen.

»Vergiss es. Ich lasse dich erst in Ruhe, wenn du den Muffin aufgegessen hast.«

»Es ist echt lieb von dir, dass du dich um mich kümmerst, aber ich habe keinen Hunger.«

»Hast du heute schon etwas gegessen?« Ich schaute verlegen zur Seite. »Na siehst du. Außerdem, nur weil du kein Hungergefühl hast, heißt es nicht, dass du nichts essen musst.«

»Ich habe ein Hungergefühl!«, protestierte ich kleinlaut, doch das schien Patti nicht wirklich zu interessieren.

»Wenn einem schlecht wird, weil man den ganzen Tag nichts gegessen hat, ist das kein Hungergefühl. Und du isst jetzt den Muffin sonst werde ich böse.« Er lächelte mich mit seinem typischen Alles-wird-gut-Lächeln an. Also begann ich kleine Stücke aus dem Schokomuffin zu pulen und diese langsam in meinen Mund zu befördern.

Er wirkte zufrieden, und so gingen wir weiter in Richtung Vertretungsplan, wobei er seinen Arm auf meine Schulter legte, was ich auf den Tod nicht ausstehen konnte.

Während wir gingen schaute er mich eindringlich an und seine Stimme wurde leiser.

»Und wie geht’s dir?«

»Du meinst, nachdem mich jetzt schon die dritten Eltern rausgeschmissen haben?«

Ich schob mir wieder ein kleines Stück Muffin in den Mund, um nicht gleich antworten zu müssen.

»Es geht so, die waren eh alle scheiße. Meine Zimmernachbarin nervt mich nur maximal, weil sie meint, jede Nacht bis vier mit ihrem Freund telefonieren zu müssen.«

Damit war das Gespräch für mich beendet. Glücklicherweise kam Susi geradewegs auf uns zu.

»Hallöchen meine lieben Freunde. Wie geht es uns denn heute so?« Ihre Stimme überschlug sich bald, als sie uns sah.

Patrick und ich fingen laut an zu lachen.

»Da hat aber jemand heute früh was geraucht, oder?«, fing Patti herausfordernd an.

»Nur weil du es nicht ertragen kannst, dass manche Leute von Natur aus fröhlich sind, brauchst du mir so etwas nicht zu unterstellen.« Sie strafte ihn mit einem verächtlichen Blick.

»Hey ihr zwei, könnt ihr nicht einmal damit aufhören?

---ENDE DER LESEPROBE---