6 Pieces - Meat and Greet - Simona Turini - E-Book
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6 Pieces - Meat and Greet E-Book

Simona Turini

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Beschreibung

3 Pieces of Horror von Sönke Hansen Drei Horror-Happen für Zwischendurch von Sönke Hansen. Für alle Freunde blutiger Erzählungen. Discordia - Eine diabolische Tastatur wendet sich gegen den Schriftsteller. Der Friseur - Die abgedrehte Geschichte über zwei verfeindete Superkiller, die 2013 den dritten Platz beim Marburg Award gewann. Flashback - Zuerst denkt er, er hat einen Hangover. Doch dann bekommt er Hunger auf seine Freundin. Die 2012er-Story, bei der die Leser im Rahmen eines Wettbewerbs über das Ende entscheiden durften. Kronos von Simona Turini Simona Turini erzählt drei Geschichten vom ganz normalen Wahnsinn und was er mit ganz normalen Menschen anstellen kann. Melissa - von der Loyalität einer ergebenen Angestellten und den Opfern, die sie kostet Kronos - wenn ein Hobby zur Obsession wird, wird der Weltuntergang wahrscheinlich Lass uns über Kot reden - ...sagte mein inneres Kind: Von Dingen, die man tun kann, aber nicht muss. Ein außergewöhnliches Erzähltalent - Kurzgeschichten, die man gelesen haben muss!

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Seitenzahl: 115

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6 Pieces – Meat and Greet

Sönke Hansen & Simona Turini

Amrûn Horror Sammelband Band 2: „3 Pieces of Horror“

© 2014 Amrûn Verlag Jürgen Eglseer, Traunstein

© aller Geschichten bei den jeweiligen Autoren

Covergestaltung: Jürgen Eglseer mit Elementen von fotorince/Shutterstock.com

Lektorat:Tamara Fehn

Alle Rechte vorbehalten

Sönke Hansen

3 Pieces of Horror

Der Friseur

Hier liege ich auf dem Waldboden. Und habe ein Messer im Bauch stecken.

Ich liege auf dem Waldboden, der feucht und kalt ist von altem Blätterwerk, dessen modriger Geruch mir in die Nase steigt. Mit einem Messer im Bauch. Über mir schaffen es die Sonnenstrahlen kaum durch das Blätterdach, tauchen es in ein Licht unterschiedlicher Grüntöne. Es erinnert mich an das Fenster einer Kathedrale.Und ich habe ein gottverdammtes Messer im Bauch stecken!

Als diese Schlampe es mir in die Eingeweide rammte, verspürte ich zunächst keinen Schmerz. Der kam einen Augenblick später. Vorher dachte ichGott, ist der Stahl kalt.Wie das erste Mal, als ich in eine Frau eindrang und dachteGott, ist das warm hier drin.

Warum ich in diesem Zusammenhang an mein erstes Mal denke, ist mir selbst schleierhaft.

Jetzt ist der Schmerz da. Er zerreißt mich, sprengt meinen Geist in tausend kleine Stücke.

Schmerz ist Weiß, wussten Sie das?

Er ist von unendlicher Reinheit. Nichts schafft es, neben ihm zu existieren. Schmerz ist die einzige Wahrheit.

Aber falls Medusa meint, mich damit außer Gefecht gesetzt zu haben, irrt sie sich. Das Spiel ist noch nicht zu Ende.

Es hat gerade erst begonnen.

Ich vermute, dass ich das Bewusstsein verloren habe, denn auf einmal ist es Nacht.

Mein feuchter Bauch pocht in grellem Schmerz, doch er ist ein wenig in den Hintergrund getreten. Ich muss mich wohl daran gewöhnt haben.

Wo bleibt die Schlampe?

Sie kann mir doch nicht einfach ein Messer in den Leib rammen und dann verschwinden?

Das Rascheln im Unterholz, mal näher, mal weit entfernt, könnte von allem Möglichen herrühren. Waschbären, Rehkitze, Eichhörnchen, deren kleine Krallen über Baumrinde scharren.

Es könnte auch das Miststück Medusa sein.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie einfach abgehauen ist. Jetzt, so mitten im Finale.

Ich erzähle Ihnen sicherlich nichts Neues, wenn ich sage, dass wir schon monatelang dieses Katz-und-Maus-Spiel fabrizieren. Dieser Zusammenstoß war unvermeidlich. Das Tragische daran ist eigentlich nur, dass kein Reporter vor Ort ist, um es zu filmen.

Moment.

Sie verstehen nicht, was ich meine? Sie haben keine Ahnung, wer ich bin und worum es hier geht?

Scheiße.

Dann sind sie wohl einer dieser Idioten, die ihre Nase lieber in Bücher stecken, anstatt den Tag über vor dem Fernseher zu hocken, oder? Ich kann sie förmlich sehen, wie sie über ein Buch gebeugt dasitzen, ihre Haare fallen auf die Seiten hinab, ihre Augen kleben an dem Papier und den Zeilen, die kein Mensch mehr liest, eben weil es ja das Fernsehen gibt. Sind Sie echt einer von diesen Losern?

Ach herrjemine …

Also gut, für die ganz Doofen – für Sie! – von Anfang an. Habe schließlich gerade nichts anderes vor.

Mich nennt man den ›Friseur‹. Ich bin ein Superkiller, von denen werden Sie sicherlich schon gehört haben.

Was? Auch nicht? Oh Mann.

Okay, Moment bitte, ja?

Ich wühle in der Beintasche meiner Armeehose und fische eine Schachtel Zigaretten heraus. Aus meinem Gürtel ziehe ich eines der Rasiermesser. Das mit dem integrierten Feuerzeug. Ich stecke die Fluppe an und inhaliere den Rauch. Scheiße, tut das gut.

Also.

Immer dann, wenn Sie von einem dieser bestialischen, ungeklärten Morde in der Nachbarschaft hören, war ein Superkiller bei der Arbeit. So einer wie ich, genau.

Wir sind die beklopptesten Menschen, die sie sich nur vorstellen können. Pervers, bescheuert, völlig krank.

Töten liegt in unserer Natur.

Das allein wäre langweilig und die Behörden würden sich deutlich mehr Mühe geben, uns zu fassen. Aber obendrein haben wir alle einen medientauglichen Spleen. Was glauben Sie wohl, wie Namen wie „Rasenmäher-Mann“, „Headshot-Joe“ oder ›Löffel-Killer‹ zustande kommen? Habe ich mich eigentlich schon vorgestellt? Der Schmerz benebelt mich etwas, also falls nicht: Ich bin der Friseur. Hi. Hoffen Sie, dass wir uns nie begegnen.

Und diese Schlampe heißt Medusa.

Unser Problem ist Folgendes: Wir haben dasselbe Jagdgebiet. Sie steht auf Haare – und hat selbst eine Menge davon –, ich hasse sie. Ich skalpiere meine Opfer, wenn sie mehr Haarpracht besitzen, als ich. Und Gott schenkte mir zur Geburt eine Glatze.

Medusa hingegen liebt es, ihre Opfer mit ihren Haaren zu erwürgen. Einer Legende nach ist sie selbst gar nicht die Mörderin, sondern ihre lebendigen Haare.

Na, wenn das kein Grund ist, sie zu skalpieren! Lebendige Haare, stellen Sie sich das mal vor!

Verdammt, die Zigarette ist alle. Wollte eh aufhören. Aber wissen Sie was? Nicht jetzt. Erst nach Medusa. Ich stecke mir eine Neue an der Glut der Alten an.

Wir sind Superkiller. Die schrecklichsten Berühmtheiten dieser Welt. Quotengaranten.

Und jetzt kommt der Teil, der im Fernsehen verschwiegen wird.

Rauchen Sie? Dann stecken Sie sich jetzt besser eine an, denn das wird Sie umhauen.

Wissen Sie, wie ich meine Sammlung Rasiermesser finanziere?

Meinen Wagen, meine Villa, meine Putzfrau?

Geld fließt aus vielerlei Richtungen zu mir und den anderen Superkillern.

Die Waffenlobby freut sich über jeden Mord – die Nachbarschaft eines Opfers rüstet sich danach stets bis an die Zähne auf. Auch die Hersteller von Alarmanlagen und Schutzräumen reiben sich die Hände. Und sie zahlen gut.

Dann hätten wir da noch die Regierung. Mal ehrlich, die Obrigkeiten regierten schon immer mit Angst. Das wissen Sie selbst, auch wenn Sie einer von diesen ekligen Lesern sind. Nichts Neues, oder?

Ach ja, die Medien bezahlen auch ganz gut. Pro Mord.

Pst.

Das Rascheln zu meiner Linken nähert sich. Kein Eichhörnchen. Zweige knacken. Es hört sich an wie … Schritte.

»Ach, die Schlampe ist zurückgekehrt.«

Keine Antwort.

Die Schritte kommen immer näher.

Über mir baut sich eine Silhouette auf. Weibliche Konturen. Schlank, aber mit Kurven. Um ihren Kopf schwebt eine Wolke, nein, eher ein Tintenfisch, dessen Tentakel in die Nacht hinein greifen.

Sie steht einfach nur da, ich kann nicht mal erkennen, ob sie mich ansieht.

Dann fällt mir ein, was man über sie sagt: Sie soll ihre Opfer nicht einfach nur töten, sondern eine komplette Nacht mit ihnen verbringen. Sie foltern. Sich an ihren Schmerzen laben.

Sieht sie mich wirklich als eines ihrer Opfer? Ich dachte, es ginge hier um etwas anderes. Die Konkurrenz ausschalten zum Beispiel.

Andererseits bin ich ja selbst hinter ihren Haaren hinterher. (Jippie! Sie leben wirklich!)

Ja, sie ist eindeutig im Vorteil. Ich liege im Laub und verblute, sie steht über mir und hat ihre Haare. Und den Konturen nach glaube ich sogar, dass sie nackt ist.

Aber ich habe ein Ass im Ärmel. Beziehungsweise im Laub neben mir.

Das ist neu, das kennt sie noch nicht. Auch die Medien nicht. Eigentlich wollte ich es heute Nacht zum ersten Mal ausprobieren. Eine neue Art des Schreckens. Schließlich muss man die Kundschaft bei Laune halten, nicht?

Aber sie steht nur da, völlig reglos. Ich spüre, wie meine Kräfte schwinden. Meine Hände zittern, meine Muskeln fühlen sich an die Zuckerwatte.

»Komm her, du Schlampe!« gifte ich sie an. Doch sie lässt sich nicht provozieren. Ich glaube, sie legt den Kopf schief, wie ein neugieriges Mädchen, das mit einer Lupe Ameisen verbrennt. Aber ich bin mir nicht sicher, denn ihre umherwuselnden Haare verwischen ihre Umrisse.

Ich streiche mir mit der Hand über den Kopf.

»Na, ist das nicht eine geile Glatze? So eine würde ich dir auch liebend gern verpassen.«

Das hat gesessen.

Sie springt, landet direkt neben mir, und geht in die Hocke. Haarsträhnen kitzeln über mein Gesicht, tasten Nase, Wange, Stirn und schließlich meinen blanken Schädel ab. Ich rieche Moschus und einen Hauch von Vanille. Eine Note Honig? Welches Shampoo sie wohl benutzt?

Der Duft ist betörend. Er erregt mich.

Halt! Lass dich nicht besäuseln von so einer Scheiße!

Etwas drückt auf meine Kehle. Wie eine Schlange zieht sich eine Haarschlinge um meinen Hals.

Immer fester und fester.

Ich kriege keine Luft mehr.

Meine rechte Hand - die unter dem Laub - umschließt den Griff, mein Zeigefinger legt sich um den Abzug. Zeit für das Finale, Schlampe.

Die Blätter über dem Skalpierer rascheln. Sie hebt den Kopf.

Ich reiße mein neues Gerät vom Boden, krümme den Zeigefinger. Als der Skalpierer mit einem Kreischen anspringt, wuchte ich ihn wie eine Kettensäge in ihre Richtung.

Die rotierenden Klingen fressen sich in ihre Haare.

Medusa schreit gellend auf und springt zurück.

Zu spät.

Ihre Haare haben sich verfangen und werden immer weiter hinein gesogen. Sie zieht und zerrt mit dem Kopf, beinahe hätte sie mir den Skalpierer aus der Hand gerissen. Ich packe mit der anderen zu und reiße die Schlampe wieder an mich heran. Ihre Nackenwirbel knacken geräuschvoll.

Das Kreischen der Klingen überschlägt sich, die Reibung erzeugt eine Hitze, die die Haare versengt, wodurch der Gestank verbrannten Horns ihren Shampoo-Duft vertreibt.

Medusa wirft ihren Schopf hin und her. Wie ein Hund, dem man das Spielzeug wegnehmen will. In ihrem wilden Kampf reißt sie mich in eine sitzende Position.

Die Klinge in meinem Bauch rutscht tiefer. Schmerz explodiert in meinem Kopf, ich sehe nur noch Weiß.

Dann ist sie weg. Einfach so.

Der Skalpierer rattert und kreischt fröhlich weiter, frisst die Haarbüschel, die er zu packen bekam, in sich hinein und dann nur noch die kalte Nachtluft.

Ich nehme den Finger vom Abzug. Scheiße, ist mir schlecht. Die Schmerzen sind unerträglich.

Das Gerät in meiner Hand verstummt, zufrieden sinke ich in das Laub zurück. Ich habe sie nicht besiegt, aber der Skalpierer, der funktioniert.

Eins zu eins, Schlampe.

Gehen wir in die Verlängerung.

Fuck. Wenn das Messer nur nicht wäre.

Nochmal wird sie sich nicht an mich heranwagen. Sie ist jetzt gewarnt, das Überraschungsmoment hinüber.

Aber die Zeit arbeitet für sie. Ich vermute, dass sie in sicherer Entfernung hockt und mir beim Sterben zusieht.

Wie lange braucht man, um an einer inneren Blutung zu sterben? Ich lebe eigentlich schon viel zu lange. Irgendwo habe ich mal gehört, es soll eine Viertelstunde dauern.

Vielleicht hatte ich ja Glück und die Klinge dichtete die zerschnittenen Gefäße ab. Doch nach dem Kampf wird das wohl nicht mehr der Fall sein. Ich spüre das Bedürfnis zu pupsen, doch die Gase in meinem Darm fühlen sich an wie Ballons voller Schmerz.

»Hier drüben.«

Was zur Hölle war das?

Eine männliche Stimme im wispernden Flüsterton: „Hier, neben dem Baum.“

Ein Witzbold!

»Wir sind in einem Wald«, flüstere ich zurück.

»Ist sie noch da?«, will die Stimme wissen.

»Nein, sie ist geflüchtet.« Das glaube ich zwar nicht, aber wenn mir der Flüsterer helfen kann, ist mir jede Lüge recht.

»Okay, ich komme rüber.«

Es raschelt, Zweige knacken, alles viel zu laut. Kein Killer, nicht mal ein Jäger. Ich schätze, ein plumper Stadtmensch.

In geduckter Haltung kommt er auf mich zu. Eindeutig übergewichtig. Er trägt eine Schirmmütze, so dass ich seine Frisur nicht erkennen kann. Er schleppt irgendetwas auf der Schulter.

Als er neben mir in die Hocke geht, sehe ich mich in meiner Vermutung bestätigt: Der Mann hat eine große Kamera dabei.

Die Medien, natürlich. Wie konnte ich auch erwarten, ihnen nicht mitten in der Nacht in einem verlassenen Wald zu begegnen?

Ich greife an meinen Gürtel und ziehe mein längstes Rasiermesser. »Nimm die Mütze ab«, knurre ich ihn an. Es geht schließlich um meinen guten Ruf.

Er schiebt die Mütze nach hinten, darunter glitzert blanke Haut in einem Lichtstrahl des Mondes. Glück gehabt.

»Mein Name ist Carl. Ich bin ein großer Fan von Ihnen.«

»Für welchen Sender arbeitest du?«

»Für keinen. Das ist meine eigene Kamera. Ich bin Scout und Vorstehender des Friseur-Fanclubs.«

Ein richtiger Fan, toll. Keiner dieser Spastis, die einfach auf alles stehen, was die Medien ihnen vorkauen. Fans sind wichtig. Fans rücken Dinge ins richtige Licht. Wenn dir ein Sender ans Bein pissen will und Unwahrheiten über dich verbreitet, sind es die Fans, die die Wahrheit wieder geradebiegen. Durch Demonstrationen, Veranstaltungen, Informationsständen, das Internet. Ich liebe Fans. Ohne sie gäbe es mich nicht. Oder vielleicht doch. Aber mit weniger Geld, denn Merchandise ist eine wichtige Einnahmequelle.

»Was würdest du für ein Autogramm machen?«, frage ich.

»Alles.«

»Hast du Schmerzmittel dabei?«

Er nickt und kramt in den Taschen seiner Daunenjacke herum. Dann reicht er mir eine Packung Ibuprofen. »Warte, ich habe noch etwas.« Er durchwühlt weiter seine Taschen und befördert schließlich eine Rolle ans Mondlicht. Nach weiterem Wühlen ein winziges Glas mit Pillen und eine kleine Plastikflasche Wasser.

Ich schlucke die halbe Packung Schmerzmittel, anschließend zwei der Pillen. Aufputscher. Mit denen kenne ich mich nicht aus, aber ich brauche sie. Dringend.

Carl ist so nett und hilft mir dabei, die Rolle Klebeband um meinen Unterleib zu wickeln, ober- und unterhalb der Messerklinge herum. Dann umwickele ich damit den Griff, um ihn stabil zu halten.

»So sollte es gehen. Danke, Carl.«

Die Schmerzen lassen nach, ich werde wacher. Ein Schluck kaltes Wasser und meine Zuversicht wächst wieder.

»Kein Problem, Mann. Und gute Jagd.«

Er will gerade aufstehen, da überlegt er es sich anders. »Was ist mit meinem Autogramm?«

»Ach ja.«

Ich klappe das lange Rasiermesser auf.

Hier.«

Ein kurzer Streich, und seine linke Wange klafft auseinander.

Carl schreit erschrocken auf. Klatscht die fleischige Hand auf die Wunde, zwischen den Fingern sprudelt Blut hervor. Er ringt sich ein Lächeln ab. »Danke.«

Dann steht er auf und läuft davon. Kurze Zeit später sehe ich zwischen zwei Bäumen ein kleines rotes Lämpchen aufleuchten. Er filmt wieder.

Gut, dann will ich ihm mal eine Show liefern.

Wenn ich richtig liege mit meiner Vermutung, dann hat Medusa alles beobachtet. Das Dumme: Sie weiß, wo ich bin und wie es um mich bestellt ist.

Das gilt es, zu ändern.

Ich rolle mich auf alle Viere, drücke die Knie unter meinen Körper und richte mich auf. Der Schmerz ist nur noch ein dumpfes Pochen.