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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Biographien, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Alan Mathison Turing ist einer der Urväter des digitalen Computers. Seine Turing- Maschine ist das theoretische Modell der Computer. Alan Turing wusste bereits damals, was ein Computer irgendwann leisten wird. Im zweiten Weltkrieg entschlüsselt er die Funksprüche der Deutschen und knackt die Dechiffriermaschine Enigma. Jahrelang bleibt dies allerdings ein Geheimnis. Erst mit der umfangreichen Biographie von Andrew Hodges 1985 bekommt Alan Turing die Anerkennung, die er zu seinen Lebzeiten nicht bekommen durfte.
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Veröffentlichungsjahr: 2004
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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Sein Leben
2.1 Kindheit
2.2 Sherborne Schule (1926-1931)
2.3 King’s College (1931-1936)
2.4 On Computable Numbers - Turing-Maschine
2.5 Princeton Universität (1936-1938)
2.6 Zurück in England
3. Beim Geheimdienst
3.1 Ursprung
3.2 Fakten
3.3 Bombe
3.4 Colossus
4. Unerwartetes
5. weitere Arbeiten/ Projekte
5.1 ENIAC
5.2 DELILAH
5.3 ACE
5.4 Theorie
5.5 M.U.C
5.6 Turing-Test
6. Seine letzten Jahre
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
9.0 Internetverzeichnis
Abbildung 1 (Alan Turing)
Abbildung2 (Julius Turing)
Abbildung 3 (Alan und Ethel)
Abbildung 4 (Alan)
Abbildung 5 (Alan)
Abbildung 6 (Enigma)
Abbildung 7 (Colossus)
Abbildung 8 (Colossus)
Abbildung 9 (ENIAC)
Abbildung 10 (Entwurf MADM)
Abbildung 11 (Alans Haus, 1992)
Abbildung 1 (Alan Turing)
Alan Mathison Turing ist einer der Urväter des digitalen Computers. Seine Turing- Maschine ist das theoretische Modell der Computer. Alan Turing wusste bereits damals, was ein Computer irgendwann leisten wird.
Alan Mathison Turing ist am 23. Juni 1912 in London geboren. Seine Eltern Ethel und Julius Turing sind für die Geburt ihres Kindes von Indien nach London gereist. Zu den Vorfahren von Ethel Turing gehören Ingenieure, Offiziere und Ärzte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Cousin von Ethels Großvater als Fellow der Royal Society 1894 das Wort „Elektron" in der Physik einführt. Die Turings gehören zu den Familien aus der oberen Mittelschicht. Alans Vater arbeitet in Indien in der indischen Kolonialverwaltung und seine Mutter ist die Tochter des leitenden Ingenieurs der Madras Eisenbahn.
Abbildung2 (Julius Turing)
Ein halbes Jahr nach Alans Geburt, im Jahre 1913, kehren Ethel und Julius Turing wieder nach Indien zurück. Alan, noch ein Kleinkind, und seinen 5jährigen Bruder John überlassen sie in der Obhut eines pensionierten Colonels und dessen Frau in St. Leonards-on-Sea in Sussex. Zu dieser Zeit ist es normal, dass Kinder zu Kindermädchen oder ins Internat abgegeben und nicht bei den Eltern groß gezogen werden. Alans Bruder bereitet diese Situation keine Probleme. Der junge Alan jedoch kommt mit dieser Situation nicht zurecht. Er beginnt zu stottern und entwickelt sich zu einem exzentrischen Eigenbrötler, der nicht in der Lage ist, sich an die gesellschaftlichen Gepflogenheiten anzupassen.
Als Alan vier Jahre alt ist kommt seine Mutter für einige Zeit zu Besuch. Dieser Besuch reißt Alans Gefühlswelt in zwei Teile. Zum einen liebt er seine Mutter, zum anderen findet er sie unmöglich. Denn Ethel Turings Hauptsorge besteht zu diesem Zeitpunkt darin, dass Alan auf keinen Fall aus der Rolle fallen soll.[1]
Im Internat ist Alan nur als schmuddeliger Junge bekannt, der immer mit Tintenverschmierten Fingern herumläuft. Er ist ein Eigenbrötler, der sich nicht in die Gesellschaft integrieren will. Seine schüchterne Art und sein Stottern verschärfen dieses noch.
Da Julius Turing die erhoffte Anstellung nicht erhält geht er vorzeitig in den Ruhestand. Dies nutzen die Turings um Indien den Rücken zu kehren und nach England zurück zukehren. Um die englischen Finanzbehörden zu umgehen ziehen sie nach Dinard in die Bretagne.
In der Mittelschicht gehört es sich seine Kinder auf eine Public School zu schicken. Da diese Schule viele Kosten verursacht, die sich die Turings zu dieser Zeit nicht leisten können holen sie ihre Kinder zu sich. Offiziell nur zum Wohle der Kinder, doch lieber leben die Turings im Exil als zugeben zu müssen, dass sie ihren Kindern keine vernünftige Schulausbildung leisten können.[2]
