Am Ende der Wildnis - John Vaillant - E-Book

Am Ende der Wildnis E-Book

John Vaillant

4,8
15,99 €

oder
Beschreibung

Eine grandiose Reportage vom Autor des SPIEGEL- Bestsellers „Der Tiger”.

British Columbia, Kanada, 1997: Der Fall eines einzigen Baumes erschüttert eine ganze Nation. Es dauert mehrere Stunden, bis Grant Hadwin seine Tat vollendet hat, die ihn zu einem der meistgesuchten Männer des Landes machen wird. Dann ist er verschwunden. Ein Kajak, angespült am Strand einer der vielen unbewohnten Inseln vor der Küste, und ein Bekennerschreiben – mehr lässt er nicht zurück, bis heute fehlt von ihm jede Spur ...
Grant Hadwin hatte einen Mythos gefällt und die Seele eines Landes bloßgelegt. – In den Urwäldern der Queen Charlotte Islands, wo die ganze Gewalt des Nordpazifiks auf den amerikanischen Kontinent trifft, steht ein einzigartiger Baum, die „Goldene Fichte“, jahrhundertealt und kirchturmhoch. Ihre Besonderheit: Sie trägt ein vollkommen goldenes Nadelkleid. Den Ureinwohnern der Inselgruppe, den Haida, ist sie eine Gottheit. Den Managern der Holzhandelsfirmen, die die Wälder British Columbias in unvorstellbarer Geschwindigkeit vernichten, ist sie nicht mehr als ein Maskottchen. In Grant Hadwin, der in der Natur zu Hause ist, prallen diese zwei Welten aufeinander: die atemberaubende Majestät der Natur und die von Gier befeuerte Zerstörungswut des Menschen. Bis Hadwin sich in einer Januarnacht 1997 mit einer Motorsäge auf den Weg macht, um ein Zeichen zu setzen gegen den Wahn, der die Wälder auszulöschen droht ...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 426




JOHN VAILLANT

AMENDEDERWILDNIS

Umweltaktivist

oder Ökoterrorist?

Die wahre Geschichte

vom Verschwinden

des Grant Hadwin

Aus dem Englischen

von Teja Schwaner

Karl Blessing Verlag

Titel der Originalausgabe: The Golden Spruce – A True Story of Myth, Madness and Greed

Originalverlag: Vintage Canada, Random House of Canada Limited

1. Auflage

Copyright © der Originalausgabe 2005 by John Vaillant

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe 2012

by Karl Blessing Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Umschlaggestaltung: David Hauptmann, Hauptmann & Kompanie Werbeagentur, Zürich, nach einer Originalvorlage von Daniel Rembert; Fotos: © Corbis/Christopher Morris; © Rudy Kelly; © Getty Images/Paul Nicklen

Redaktionelle Mitarbeit: Oliver Salge

Satz: Leingärtner, Nabburg

ePub-ISBN: 978-3-641-08234-5

www.blessing-verlag.de

Für Nora

INHALTSVERZEICHNIS

Prolog

Treibholz

EINS

Eine Schwelle zwischen Welten

ZWEI

Der Anfang vom Ende

DREI

Ein Holzsteg zum Mars

VIER

Das Volk

FÜNF

Das Wildeste vom Wilden

SECHS

Der Zahn der Menschheit

SIEBEN

Der fatale Fehler

ACHT

Der Fall

NEUN

Mythos

ZEHN

Hecate Strait

ELF

Die Suche

ZWÖLF

Das Geheimnis

DREIZEHN

Kojote

VIERZEHN

Am Horizont

Epilog

Revival

Anhang

All trees of noblest kind for sight, smell, taste;

And all amid them stood the tree of life,

High eminent, blooming ambrosial fruit

Of vegetable gold; and next to life,

Our death, the tree of knowledge, grew fast by,

Knowledge of good bought dear by knowing ill.

John Milton, Paradise Lost

… Denn es trug

Die edelsten der Bäume dieser Boden,

Entzückend für Geschmack, Geruch und Auge,

Und mitten drunter stand des Lebens Baum,

Hochragend mit ambrosiasüßer Frucht

Wie wachsend Gold, und nah am Lebensbaum

Wuchs der Erkenntniß Baum, der unser Tod,

Indem des Guten Kenntniß theuer nur

Um die des Bösen zu erkaufen war.

John Milton, Das verlorene Paradies

PROLOG

TREIBHOLZ

Kleine Gegenstände sind in Alaska rar, und daher schätztesich ein Meeresbiologe namens Scott Walker glücklich, als er auf einer unbewohnten Insel fünfzig Kilometer nördlich der kanadischen Grenze auf das Wrack eines Kajaks stieß. Der Grenzbereich an der Küste, wo Alaska und British Columbia aufeinandertreffen und sich überschneiden, gleicht einer Zickzacknaht, die nicht nur zwei enorm große – und enorm verschiedene – Länder verbindet, sondern auch zwei gleichermaßen große und heterogene Wildnisse. Nach Westen erstreckt sich die gähnende Weite des Nordpazifischen Ozeans, und im Osten erheben sich die zahllosen Berge, die das Herz einer Region bilden, die manche Menschen im Nordwesten Cascadia nennen. Der Küstenstrich, an dem sich diese Welten treffen und verschmelzen, ist nur spärlich bewohnt und oft im Nebel verborgen. Niedrig hängende Wolken schneiden den Bergen die Gipfel ab. Auf Meereshöhe besteht er aus einem verschlungenen Netz tiefer Fjorde, schmaler Kanäle und mit Fels bedeckter Inseln. Es ist eine ureigene Welt, abgegrenzt vom restlichen Nordamerika durch die Küstengebirge, deren zerklüftete Gipfel den größten Teil des Jahres von Schnee bedeckt sind. An manchen Stellen fallen ihre Felswände so steil ins Meer, dass sich ein Boot nur fünfzehn Meter vom Ufer befinden und doch hundertfünfzig Meter Wasser unter dem Kiel haben kann. Menschen durchstreifen die Region nur sporadisch, und regiert wird sie von sieben Meter großen Tiden und der Aufeinanderfolge subarktischer Stürme, die sich in Spiralen aus dem Golf von Alaska hinunterwinden, um auf den lang gestreckten und von Baumstoppeln übersäten Rand des Kontinents einzudreschen. Selbst an windstillen Tagen kann es sein, dass die Küste in Nebelschleier gehüllt ist, denn dreitausend ununterbrochene Kilometer Pazifikdünung peitschen sich am störrischen Gestade zu Dunstschwaden.

Das Zusammenspiel starker Winde, häufig auftretenden Nebels und Flutwellen, die über fünfzehn Knoten schnell sein können, macht diese Küste zu einer lebensgefährlichen Region, und wenn Boote, Flugzeuge oder Menschen sich hier verirren, ist es für gewöhnlich um sie geschehen. Werden sie gefunden, dann meistens rein zufällig, viel später und oft an einem abgelegenen Ort wie Edge Point, wo Scott Walker an einem schönen Juninachmittag 1997 seine siebzehn Fuß lange Segeljolle festmachte, um Untersuchungen des lokalen Lachsfischfangs nachzugehen. Edge Point ist eher ein alpines Geröllfeld als ein Strand und befindet sich an diesem Punkt geologischer Zeit auf Meereshöhe. Es liegt an der Südspitze von Mary Island, einem niedrigen Buckel aus Wald und Stein, der die eine Seite eines felsigen, von den Gezeiten geschmirgelten Kanals bildet, der Danger Passage heißt; das nächstgelegene Land ist Danger Island, und sie tragen ihre Namen nicht von ungefähr.

Wie ein großer Teil der Nordwestküste ist Edge Point übersät von Treibholzstämmen und ganzen Bäumen, die durchaus anderthalb Meter Durchmesser haben und in einer Menge von zwanzig gestapelt sein können. Zu Silberglanz poliert häuft sich diese Masse Holz, das sich zum großen Teil aus Floßfeldern oder von Frachtkähnen gelöst hat, so hoch, wie die Polarwinde und die Pazifikwellen sie schleudern können. Sollte es ein von Menschenhand hergestelltes Objekt schaffen, in einem Stück das Ufer zu erreichen, wird es seine Ankunft nicht lange überdauern; innerhalb weniger Gezeitenzyklen wird es zwischen den mahlenden Stämmen und den unverrückbaren Felsbrocken unter ihnen in Stücke zerhämmert. Handelt es sich um ein Fiberglasboot – wie zum Beispiel einen Kajak –, wird es gewöhnlich völlig zerstört und ist kaum wiederzuerkennen, geschweige denn zu finden. Als man einmal eine Fiberglasjacht an einem Edge Point vergleichbaren Ort entdeckte, und zwar drei Jahre nachdem sie, ohne einen Notruf zu senden, verschwunden war, barg man ein einziges heiles Teil von einem halben Meter Länge, und das auch nur deswegen, weil es hinauf ins Gebüsch geweht worden war. Der Rest des Zwanzigmeterschiffs bestand nur noch aus Fragmenten so groß wie Spielkarten. Deswegen schätzte sich Scott Walker glücklich: Er war noch nicht zu spät gekommen, Teile des Kajaks waren möglicherweise noch verwertbar.

Die Strände hier dienen als zusammengewürfeltes Archiv menschlicher Fertigkeiten, in dem die Mahagonitür eines Fischerboots, die Überreste eines Kampfflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg oder das Bruchstück eines abgestürzten Satelliten gleichermaßen triftige Fundstücke sind. Jedes Artefakt hat seine eigene Geschichte, wenn auch der Kontext nur selten ein Happy End erlaubt; in den meisten Fällen ist es nur der Trödelsammler, der etwas davon hat. Scott Walker sammelt seit mehr als fünfundzwanzig Jahren Dinge, die andere verloren haben, und er hat sich in dieser Zeit ein informelles Fachwissen zur Forensik von Ballast und Treibgut angeeignet. Wenn ein Fundstück eventuell nützlich oder hinreichend interessant ist, und wenn es darüber hinaus klein genug ist, um es aufzuheben, dann findet der Ehrenkodex der Strandgutsammler Anwendung. Walker hielt sich an diesen Kodex, als er auf den kaputten Kajak stieß und ihn auseinandernahm, um an die Teile aus rostfreiem Stahl zu gelangen.

Aber als Walker während der Arbeit den Kopf hob und sich umschaute, bemerkte er einige Dinge, die ihn verharren ließen. Weiter unten an der Flutlinie verstreut lagen persönliche Gegenstände: ein Regenmantel, ein Rucksack, eine Axt – und da ging ihm auf, dass sein Fund womöglich nicht von irgendeinem Strand oder einem Dock weiter unten an der Küste fortgespült worden war. Je mehr Dinge er bemerkte – einen Kocher, Rasierzeug, eine Schwimmweste –, desto schmaler wurde die Kluft zwischen seinem Finderglück und dem Unglück eines anderen Menschen. Das hier würde letztlich kein sauberer Fund werden. Walker schloss aus der Position der schwereren Gegenstände weiter unten im Gezeitenbereich, dass der Kajak an Land gespült worden und bei Ebbe zerbrochen war. Die leichteren Dinge, einschließlich großer Kajakteile, waren anschließend von Fluten und Wind höher auf den Strand getragen worden, und sie waren es, die bei Walker die Alarmglocken schrillen ließen. Obwohl er sich um einen Stamm schlang, war der Schlafsack noch in beinahe perfektem Zustand, ohne Risse oder Flecke und von Salz und Sonne nicht gebleicht; die Schwimmweste sah ebenfalls aus, als sei sie gerade aus der Ablage genommen worden. Sogar der Kocher erschien bergungswert. Eingeklemmt zwischen Steinen am Rand des Wassers, wies er nur geringe Roststellen auf. Die Zeit der Winterstürme, für die schlimmsten Zerstörungen an der Küste verantwortlich, war gerade erst vorüber, und daher musste dieses Wrack frisch sein, vielleicht nur zwei Wochen alt. Er erwog, den Kocher und den Schlafsack in seiner Segeljolle zu verstauen, aber als er mögliche Unfallszenarien bedacht und sich nochmals die unbehagliche Nähe eines Fremden vor Augen geführt hatte, beschloss er, die Dinge dort zu lassen, wo sie lagen. Könnte doch sein, dachte Walker, dass sie noch als Beweismaterial dienen mussten. Die Schrauben aus rostfreiem Stahl würde jedoch niemand vermissen. Also steckte er sie in die Tasche und machte sich auf den Weg über den Strand. Er hielt Ausschau nach einer Leiche.

Walker fand keine, und erst von den Alaska State Troopers in Ketchikan, fünfzig Kilometer weiter nördlich, erfuhr er die Geschichte, die hinter seiner Zufallsentdeckung steckte. Der Kajak und sein Besitzer, ein kanadischer Waldvermesser und Holzexperte namens Grant Hadwin, wurden vermisst – nicht erst seit Wochen, sondern seit Monaten. Dieser Mann war anscheinend auf der Flucht, gesucht wegen eines merkwürdigen und beispiellosen Verbrechens.

KAPITEL EINS

Eine Schwelle zwischen Welten

Da war Schönheit, ja … doch wer würde davon wissen, bevor nicht der Mensch sie dazu erklärte.

Ralph Andrews, Timber

An der Nordküste gibt es keinen sanften Übergang vom Ozean zu den Bäumen. Der Wald übernimmt an der Stelle, wo die Gezeiten enden, und bricht mit seiner ganzen Kraft aus der flachen, felsbedeckten Erde. Die Grenzlinie zwischen beiden ist jedoch flexibel, und das Meer wuchtet bei jeder Gelegenheit Steine, Stämme und manchmal sogar sich selbst in den Wald. Dafür suchen die Wurzeln der Küstenkiefern und Fichten an Felsbrocken Halt, die Napfschnecken und Rankenfüßern besser dienlich wären, und dicht benadelte Zweige werfen ihre Schatten über Kolonien von Seesternen und Seeanemonen. Die Luft ist erfüllt vom Gestank verfaulenden Seetangs, der mit dem lehmigen Geruch verrottenden Holzes wetteifert. Vom Strand aus kann man so weit blicken, wie die Höhe des Standorts und der Horizont erlauben, aber wenn man sich landeinwärts wendet, blinzelt man in einen dunklen Raum, und die Pupillen weiten sich, um das klaustrophobische Nichts zu füllen. Die Spur einer Person oder der Handlungsstrang einer Geschichte sind schnell verloren. Selbst die Bäume, umwickelt von Moos und umhüllt von Farn, wirken verkleidet.

Der Anblick eines Küstenwalds kann Ehrfurcht gebietend sein: riesig, heilig und auf Ewiges verweisend, wie eine Notre Dame aus Zweigen, Ästen und Nadeln. Ein Fremder wird sich hier kaum wohlfühlen. Man kann nur zwanzig Schritte von einer Straße oder einem Strand entfernt und trotzdem völlig orientierungslos sein. Einmal im Wald, gibt es keine Zukunft und keine Vergangenheit, sondern nur das modrig-feuchte und dämmernde Jetzt. Unter den Füßen spürt man ein Gewirr aus Wurzeln und Zweigen, das darauf lauert, Beine zu brechen, und so ungefähr alle fünfzehn Meter versperrt eine moosbedeckte Wand umgestürzter Bäume den Weg, die höher sein kann als man selbst und Dutzende von Metern lang. Dieses Totholz ist der Nährboden diverser junger Bäume, die aus ihm herausgewachsen sind, fünfzig Jahre alt und ordentlich ausgerichtet wie Zaunpfähle. Hier im Inneren verwischen und vereinen sich die Grenzen zwischen Leben und Tod, zwischen der einen Art und der nächsten: Alles dient als Startrampe für etwas anderes, jeder und jedes möchte seinen Anteil am Himmel. Das Unterholz ist dicht, und zusammen mit den Bäumen nimmt es fast die Sicht. Das Geräusch rinnenden Wassers ist allgegenwärtig, und der Boden ist so weich und schwabbelig wie ein Sofa mit ausgeleierten Federn. Man hat das Gefühl, wenn man zu lange an einer Stelle stehen bliebe, werde man ganz einfach überwachsen und von dem trägen und uralten Wildwuchs verschlungen, der rundherum wütet. Er kann Erstickungsanfälle hervorrufen, und das Bedürfnis, die Sonne zu sehen, kann überwältigend werden – und wenn all die Bäume nicht wären, müsste das eigentlich ein Leichtes sein.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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