Am liebsten inkognito -  - E-Book

Am liebsten inkognito E-Book

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Beschreibung

Sex mit einem völlig Fremden - eine der beliebtesten erotischen Phantasien überhaupt. 14 Meisterinnen ihres Fachs erzählen in diesem Buch von erotischen Begegnungen der ganz besonderen Art: prickelnd, sinnlich - und vor allem anonym...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 358




Lindsay Gordon

AMLIEBSTENINKOGNITO

Erotische Storys

Aus dem Englischen vonRosy Caspary

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Deutsche Erstausgabe

Für die Originalausgabe:

Herausgegeben von Lindsay Gordon

Copyright der Einzelgeschichten im Inhaltsverzeichnis

Titel der englischen Originalausgabe: »Sex with Strangers«

Published by Arrangement with Virgin Books LTD.,

London, England

Dieses Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur

Thomas Schlück GmbH, 30827 Garbsen

Für die deutschsprachige Ausgabe:

Copyright © 2011 by Bastei Lübbe AG, Köln

Titelillustration: © istockphoto/Neil Sullivan

Umschlaggestaltung: Gisela Kullowatz

Datenkonvertierung E-Book: Urban SatzKonzept, Düsseldorf

ISBN 978-3-8387-0532-3

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Inhaltsverzeichnis

Bitte einsteigen

(Mind the Gap © Mae Nixon)

Die Kunst zu lieben

(The Art of Fucking © Nikki Magennis)

Loch des Glücks

(Lust for Glory © Mathilde Madden)

Fremde Begegnung

(A Stranger, and Yet Not © Teresa Noelle Roberts)

Ferienliebe

(Barely Grasped Pictures © Olivia Knight)

Maskenball

(Behind theMasque © Sophie Mouette)

Hin und weg

(A Whole New City © Nikki Magennis)

Der Hauptgewinn

(The Highest Bidder © Sarah J.Husch)

Illusionen

(Wet Walls © Kristina Lloyd)

Vorzüge

(Perks of the Job © Jan Bolton)

Spiegelbilder

(Reflections © Maddie Mackeown)

Unverhofft kommt oft

(Stag Hunt © Elisabeth Coldwell)

Ferien vom Ich

(Vacation © A.D.R. Forte)

Waterlove

(Fish © Stella Black)

Bitte einsteigen!

Mae Nixon

Hätte ich an diesem Abend nicht so lange gearbeitet und danach in der Schalterhalle noch stundenlang meine Tasche nach meiner aufladbaren U-Bahn-Karte durchwühlt, wäre ich womöglich nie in diesen Zug gestiegen.

Im Nachhinein betrachtet war alles, was anschließend geschah, das Ergebnis dieser besonderen Umstände.

Aber ist es das nicht oft? Wir glauben zwar, dass wir unser Schicksal selbst in der Hand haben, doch in Wirklichkeit hängt es zumeist davon ab, sich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort aufzuhalten, richtig?

Auf diese Art hatte ich übrigens auch meinen Job bekommen. Nach meinem Abschluss hatte ich erfolglos an die hundert Bewerbungen verschickt, und als ich mich bei einer Stellenvermittlungsagentur einschreiben wollte, rief dort genau in diesem Moment ein neuer Kunde an, der dringend einen Trainee brauchte. Endlich musste ich mich nicht mehr mit dem Arbeitslosengeld zufriedengeben.

Eigentlich war Betriebswirtschaftslehre nicht meine erste Wahl beim Studium gewesen, aber meine Noten hatten nicht ausgereicht, um mein Wunschstudium zu belegen. Umso überraschender war es, dass mir mein Verlegenheitsstudium zusagte und ich sogar gut darin war. Ich verschwendete keinen Gedanken mehr daran, ob ich in einem anderen Studium besser gewesen wäre. War das nun einfach Glück oder eine Fügung des Schicksals? Ich werde es wohl nie erfahren. Aber merkwürdig ist es schon, wie wir oft zufällig auf einen Weg geführt werden, der für uns im Nachhinein vorgezeichnet scheint.

Und so verhielt es sich auch mit dieser einen Nacht. Sie war zufällig und doch voller Magie.

Die hell erleuchteten U-Bahn-Tunnel und Rolltreppen waren gespenstisch leer. Das Klacken meiner Absätze echote in dem Gang, während ich zum Bahnsteig eilte. Ich hörte das Rauschen, spürte den Luftdruck eines einfahrenden Zuges und rannte die Treppen hinunter, als sich die Türen des Waggons bereits schlossen. Ich konnte mich gerade noch durch einen Türspalt hineinzwängen, bevor die Tür hinter mir zuzischte. Erst als im Display die Stationen aufleuchteten, wurde mir klar, dass ich zum Glück den richtigen Zug der District Line erwischt hatte, der in Heathrow oder Uxbridge endete. Ich seufzte erleichtert und setzte mich.

Das Abteil wirkte wie eine neuzeitliche Version des Gespensterschiffes Mary Celeste. Die Sitze waren vollgemüllt mit den Abfällen des Tages: vergessene Zeitungen und Fast-Food-Verpackungen.

Ich sah mich um und entdeckte am anderen Ende des Waggons einen weiteren Passagier. Ein junger Mann in einem Regenmantel lag ausgestreckt auf seinem Sitz. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und die Augen geschlossen. Neben ihm lag eine Laptop-Tasche.

Ich hatte vermutet, allein in dem Wagen zu sein. Was alles nach Einbruch der Dunkelheit in der U-Bahn passieren konnte, wusste schließlich jeder. Dabei sind Überfälle noch die eher harmloseren Vorkommnisse. Meistens versuchte ich es zu vermeiden, so spät allein unterwegs zu sein. Kurz dachte ich daran, in den nächsten Wagen zu wechseln, aber der Mann sah nicht gefährlich aus. Sicher war er nur ein Büroangestellter, der länger gearbeitet hatte und jetzt auf dem Weg nach Hause war.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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