Anarchismus als Idee der herrschaftsfreien Gesellschaft - Jasmin Becker - E-Book

Anarchismus als Idee der herrschaftsfreien Gesellschaft E-Book

Jasmin Becker

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: sehr gut, Hochschule Mittweida (FH) (Fachbereich Soziale Arbeit), Veranstaltung: Politische Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist eigentlich Anarchismus? Die Antwort auf diese Frage wird häufig so gefaßt, daß der Begriff des Anarchismus als Bezeichnung für gefährliche, abwegige, die Zivilisation bedrohende Ideologien schlechthin dienen kann. „In jeder Tasche eine Bombe, angefüllt mit Dynamit, den Mordstahl in der einen, die Brandfackel in der anderen Hand - so stellt sich ein Gegner des Anarchismus in der Regel einen Anarchisten vor. Er erblickt in ihm einen Menschen, der, halb Narr, halb Verbrecher, nichts weiter im Sinn hat als die Ermordung eines jeden, der nicht seiner Meinung ist, und dessen Ziel der allgemeine Wirrwarr, das Chaos ist.“ Diese Worte des Anarchisten Johann Most scheinen immer noch die Vorstellung dessen, was ein Anarchist ist zu prägen. Deshalb soll im folgenden erörtert werden, was Anarchismus wirklich bedeutet. Da man sich zum Verständnis des Anarchismus nicht auf eine Strömung innerhalb der Theorie-Richtungen beschränken kann, werden hier die verschiedenen Strömungen kurz vorgestellt. Außerdem wird die Geschichte des Anarchismus beschrieben und es werden einige der bekanntesten Anarchisten kurz vorgestellt.

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Veröffentlichungsjahr: 2005

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Ideale des Anarchismus
3. Strömungen des Anarchismus
3.1. Individual-Anarchismus
3.2. Sozial-Anarchismus
3.3. Anarcho-Kommunismus
3.4. Anarcho-Pazifismus
3.5. Anarcho-Sozialismus
3.6. Anarcho-Syndikalismus
3.7. Anarcho-Liberalismus
4. Geschichte des Anarchismus
4.1. Die Anfänge
4.2. Die Internationale
4.3. Die Zeit der Propaganda durch die Tat
4.5. Der spanische Anarchismus
4.6. Der Anarchismus nach dem Zweiten Weltkrieg
5. Bedeutende Anarchisten
5.1. William Godwin
5.2. Max Stirner
5.3. Pierre Proudhon
5.4. Michael Bakunin
5.5. Peter Kropotkin
5.6. Johann Most
6. Schluß: Anarchismus - soziale Utopie oder Hoffnungsschimmer?
7. Literaturverzeichnis

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1zit. nach: Haug/Wilk (1995): Der Malstrom, S. 9

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1. Einleitung

Was ist eigentlich Anarchismus? Die Antwort auf diese Frage wird häufig so gefaßt, daß der Begriff des Anarchismus als Bezeichnung für gefährliche, abwegige, die Zivilisation bedrohende Ideologien schlechthin dienen kann. „In jeder Tasche eine Bombe, angefüllt mit Dynamit, den Mordstahl in der einen, die Brandfackel in der anderen Hand - so stellt sich ein Gegner des Anarchismus in der Regel einen Anarchisten vor. Er erblickt in ihm einen Menschen, der, halb Narr, halb Verbrecher, nichts weiter im Sinn hat als die Ermordung eines jeden, der nicht seiner Meinung ist, und dessen Ziel der allgemeine Wirrwarr, das Chaos ist.“2Diese Worte des Anarchisten Johann Most scheinen immer noch die Vorstellung dessen, was ein Anarchist ist zu prägen. Deshalb soll im folgenden erörtert werden, was Anarchismus wirklich bedeutet. Da man sich zum Verständnis des Anarchismus nicht auf eine Strömung innerhalb der Theorie-Richtungen beschränken kann, werden hier die verschiedenen Strömungen kurz vorgestellt. Außerdem wird die Geschichte des Anarchismus beschrieben und es werden einige der bekanntesten Anarchisten kurz vorgestellt.