Ansätze der Lehrerfortbildung im Bereich der Mediation - Marlies Eberding - E-Book

Ansätze der Lehrerfortbildung im Bereich der Mediation E-Book

Marlies Eberding

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Beschreibung

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,7, Universität Potsdam (Institut für Psychologie), Veranstaltung: Seminar: Aggressionsprävention im Schulalltag, Sprache: Deutsch, Abstract: Was macht einen guten Lehrer aus? Diese Frage stellt sich jeder Lehramtstudent immer wieder im Laufe seiner Ausbildung und immer wieder wird man bemerken, dass es nicht nur die fachwissenschaftliche Ausbildung ist. Es sind vielfach soziale Kompetenzen die gelehrt werden müssen. Während meines Einführungspraktikums an einer Berliner Grundschule, und natürlich noch aus eigenen Erfahrungen als Schülerin, hatte ich Einblick in die breit gefächerte Konfliktkultur im Schulalltag. Mir ist die unterschiedliche Streitkultur aufgefallen, die jedem Schüler inne wohnt, sie ist so individuell wie jeder Schüler selbst. Konflikte sind Teil unseres sozialen Lebens und somit auch ein wichtiger Aspekt im Schulalltag. Leider weden Konflikte häufig durch aggressives Verhalten, sei es verbal oder physisch, ausgetragen, was darauf schließen lässt, dass die Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend geschult sind um konstruktiv mit Konflikten umzugehen. Konfliktfähigkeit der Lehrer und Schüler ist hier gefordert, denn die Schule wird immer mehr zum sozialen Mittel- und Orientierungspunkt für Kinder, die diesen in ihren Familien häufig aus verschiedensten Gründen nicht mehr finden. Damit wird es vermehrt zur Aufgabe der Schule sich um die soziale Ausbildung der Schüler zu kümmern. Doch wie ist dies möglich?

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Veröffentlichungsjahr: 2006

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist ein Konflikt?
2.1. Die Wirkung von Konflikten?
3.1. Der Ablauf des Mediationsverfahrens
4. Die Ausbildung zum Schulmediator
4.1. Der Bundesverband Mediation e.V.
4.4. Eine weitere Fortbildungsmöglichkeit
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis

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1. Einleitung

Was macht einen guten Lehrer aus? Diese Frage stellt sich jeder Lehramtstudent immer wieder im Laufe seiner Ausbildung und immer wieder wird man bemerken, dass es nicht nur die fachwissenschaftliche Ausbildung ist.

Es sind vielfach soziale Kompetenzen die gelehrt werden müssen. Während meines Einführungspraktikums an einer Berliner Grundschule, und natürlich noch aus eigenen Erfahrungen als Schülerin, hatte ich Einblick in die breit gefächerte Konfliktkultur im Schulalltag.

Mir ist die unterschiedliche Streitkultur aufgefallen, die jedem Schüler inne wohnt, sie ist so individuell wie jeder Schüler selbst. Konflikte sind Teil unseres sozialen Lebens und somit auch ein wichtiger Aspekt im Schulalltag. Leider weden Konflikte häufig durch aggressives Verhalten, sei es verbal oder physisch, ausgetragen, was darauf schließen lässt, dass die Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend geschult sind um konstruktiv mit Konflikten umzugehen.1

Konfliktfähigkeit der Lehrer und Schüler ist hier gefordert, denn die Schule wird immer mehr zum sozialen Mittel- und Orientierungspunkt für Kinder, die diesen in ihren Familien häufig aus verschiedensten Gründen nicht mehr finden. Damit wird es vermehrt zur Aufgabe der Schule sich um die soziale Ausbildung der Schüler zu kümmern.2Doch wie ist dies möglich?

Die Schule ist ein Ort der Gesellschaft und unterliegt auch deren Regeln, ein Ort an dem demokratisches Miteinander gelehrt und praktiziert wird. Sie ist der Ort an dem verschiedene Geschlechter, Kulturen, soziale Schichten, Wert-und Normvorsellungen aufeinandertreffen.

Es muss eine Konfliktkultur vermittelt werden, die ein Miteinander dieser vielen Aspekte ermöglicht ohne das wesentliche unterliegen. Durch Konflikte lernen wir unseren Gegenüber besser kennnen, wir lernen uns selbst zu vertreten und verschiedene Interessen zu akzeptieren.

1vgl. Bündel, Amhoff u. Deister: Schlichter - Schulung in der Schule. S. 9

2vgl. Dunkel, Enders u. Hanckel: Schule - Entwicklung - Psychologie. S. 131