Appis Claudius Caecus - Markus Arens - E-Book

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Markus Arens

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ständekämpfe in der Römischen Republik entstanden zwischen zwei unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb Roms. Auf der einen Seite standen die Patrizier, der alte Geburtsadel, welche daher auf das Monopol der Machtstellungen beharrten. Sie hatten bis zur Mitte der Römischen Republik alle politischen Ämter sowie die Priesterschaft für sich beansprucht. Dieser kleinen Gruppe von Menschen standen auf der anderen Seite die Plebejer gegenüber, welche den Großteil der römischen Bürger stellten. Die Plebejer konnte man aber nicht als bloße heterogene Masse ansehen, sondern konnte dabei noch in eine Unter-, Mittel und Oberschicht differenzieren. Innerhalb von Rom kam es zur Zeit der Römischen Republik fortlaufend zu Widerstand der Plebejer gegen die Patrizier. Die Oberschicht der Plebejer forderte den Zugang zu politischen Ämtern, wogegen die Unterschicht einfach auf ihre schlechte wirtschaftliche Situation aufmerksam machen wollte. Im Laufe der Republik konnten die Plebejer ihre Forderungen größtenteils durchsetzen, worauf auf Seiten der Patrizier einerseits Gewinner, andererseits auch Verlierer gab. Eine Person aus den Reihen der Verlierer war Appius Claudius Caecus. Dieser versuchte jedoch den politischen Einfluss seines Geschlechtes in Rom wieder zu etablieren, indem er bei seiner politischen Laufbahn zahlreiche Reformen und Neuerungen versuchte durchzusetzen. Die Handlungen von Caecus sollen in dieser Seminararbeit aufgezeigt werden. Quellen und Grundlagenliteratur zu dieser Thematik existieren nur in geringer Quantität. Dennoch sollen die teilweise unterschiedlichen Theorien in der Wissenschaft im Folgenden dargestellt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt nicht nur in der bloßen Benennung von Fakten, sondern es soll einer bestimmten Fragestellung nachgegangen werden. Mein Ziel ist es, die Motivationen von Appius Claudius Caecus zu analysieren, die ihn dazu gebracht haben, seine Reformen und Handlungen in dieser Art und Weise durchzuführen. Dabei werde ich besonders seine Amtszeit als Censor hervorheben.

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Veröffentlichungsjahr: 2010

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Inhaltsverzeichnis
2. Spannungen zwischen den Patriziern (untereinander) und den Plebejern
3. Appius Claudius Caecus - Überblick seiner politischen Laufbahn
3.1 Ämter bis zu seiner Censur
3.2 Aufgaben eines Censors und die Besonderheit der Censur von Caecus
4. Die Amtshandlungen des Appius Claudius Caecus
4.1 Die Tribusreform
4.2.1 Die Reform der Gerichtsformeln und des Kalenders
4.2.1.1 Erklärung nach Fögen:
4.2.1.2. Erklärung nach Wieacker:
4.2.1.3. Erklärung nach Kaser:
4.2.1.4. Erklärung nach Rüpke:
5. Bauprojekte des Appius Claudius Caecus
5.1. Die Via Appia:
5.2. Die Aqua Appia:
6. Bewertung:

Page 2

1. Einleitung:

Die Ständekämpfe in der Römischen Republik entstanden zwischen zwei unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb Roms. Auf der einen Seite standen die Patrizier, der alte Geburtsadel, welche daher auf das Monopol der Machtstellungen beharrten. Sie hatten bis zur Mitte der Römischen Republik alle politischen Ämter sowie die Priesterschaft für sich beansprucht. Dieser kleinen Gruppe von Menschen standen auf der anderen Seite die Plebejer gegenüber, welche den Großteil der römischen Bürger stellten. Die Plebejer konnte man aber nicht als bloße heterogene Masse ansehen, sondern konnte dabei noch in eine Unter-, Mittel und Oberschicht differenzieren. Innerhalb von Rom kam es zur Zeit der Römischen Republik fortlaufend zu Widerstand der Plebejer gegen die Patrizier. Die Oberschicht der Plebejer forderte den Zugang zu politischen Ämtern, wogegen die Unterschicht einfach auf ihre schlechte wirtschaftliche Situation aufmerksam machen wollte. Im Laufe der Republik konnten die Plebejer ihre Forderungen größtenteils durchsetzen, worauf auf Seiten der Patrizier einerseits Gewinner, andererseits auch Verlierer gab.1Eine Person aus den Reihen der Verlierer war Appius Claudius Caecus.2Dieser versuchte jedoch den politischen Einfluss seines Geschlechtes in Rom wieder zu etablieren, indem er bei seiner politischen Laufbahn zahlreiche Reformen und Neuerungen versuchte durchzusetzen.3Die Handlungen von Caecus sollen in dieser Seminararbeit aufgezeigt werden. Quellen und Grundlagenliteratur zu dieser Thematik existieren nur in geringer Quantität. Dennoch sollen die teilweise unterschiedlichen Theorien in der Wissenschaft im Folgenden dargestellt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt nicht nur in der bloßen Benennung von Fakten, sondern es soll einer bestimmten Fragestellung nachgegangen werden. Mein Ziel ist es, die Motivationen von Appius Claudius Caecus zu analysieren, die ihn dazu gebracht haben, seine

1Cornell, T. J.: The Beginnings of Rome. Italy and Rome from the Bronze Age to the

Punic Wars (c. 1000-264 BC). London/New York, 2004, S. 180 ff. Im Folgenden

Cornell 2004.

2Linke, Bernhard: Appius Claudius Caecus - ein Leben in Zeiten des Umbruchs, in:

Hölkeskamp, Karl-Joachim/Stein-Hölkeskamp, Elke (Hgg.): Von Romulus zu Augustus.

Große Gestalten der römischen Republik, München 2000, S. 76. Im Folgenden: Linke,

2000. 

3Fögen, Marie Theres: Römische Rechtsgeschichte. Über Ursprung und Evolution eines

sozialen Systems, Göttingen 2002, S 146 ff. Im Folgenden Fögen, 2002. 4