Verlag: Papierverzierer Verlag Kategorie: Geisteswissenschaft Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

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E-Book-Beschreibung ASGAROON - Zug um Zug - Allan J. Stark

Awed erhält im Jahr 2 vor pangalaktischer Zeitrechnung (vpgZ) den Auftrag, eine Nachricht an General Dazzin zu überbringen. Als alter Veteran, der nur noch Kurier- und Transportdienste übernimmt, sollte es ein einfaches Unterfangen sein, diese Aufgabe in ASGAROON zu übernehmen. Oder sind die Tage des Krieges etwa nicht spurlos an Awed vorbeigezogen?

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E-Book-Leseprobe ASGAROON - Zug um Zug - Allan J. Stark

Allan J. Stark

ASGAROON

Zug um Zug

www.papierverzierer.de

Vollständige E-Book-Ausgabe des mehrteiligen ASGAROON-Zyklus‘

Zug um Zug

Copyright©2014 Allan J. Stark

Deutsche Erstausgabe 2014 by Papierverzierer Verlag, Essen

Covergestaltung:©Allan J. Stark

Herstellung: Papierverzierer Verlag

ISBN 978-3-944544-77-9

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Inhaltsverzeichnis

ASGAROON - Zug um Zug

Impressum
Zitat
Kapitel 1
Kapitel 2
ASGAROON
Allan J. Stark

»Mancher, der sich für einen Schachspieler der Weltpolitik hält, ist in Wirklichkeit bloß eine Schachfigur.«

(George F. Kennan - amerikanischer Diplomat und Historiker)

Kapitel 1

Jahr 2 vpgz. (vor pangalaktischer Zeitrechnung)

Die Landschaft war bis zum Horizont mit Kratern und Trichtern übersät. Im Dauerregen, der aus dem wolkenverhangenen Himmel fiel, hatten sich in den Löchern dunkle Tümpel gebildet. Einige so klein und flach wie Teiche, andere dagegen weit und tief wie Seen.

Die Erde dazwischen war morastig. Das Land mochte einst fruchtbar und grün gewesen sein, doch jetzt war es von mächtigen Strahlenfingern und Plasmagranaten umgepflügt, bis es einem traurigen, grauen Acker glich, unfähig, auch nur das primitivste Leben zu tragen.

Alle Vegetation war verschwunden, und kahle Hügel und Täler bestimmten das triste Bild. Der Planet Falak war ein kaltes Inferno, leblos und öde.

In einer natürlichen Senke erkannte Awed eine Ansammlung von Containern und Baracken. Fahles, gelbes Licht schimmerte hinter quadratischen Fenstern und spiegelte sich im nassen Schlamm.

Er spähte durch das Cockpitfenster seines Raumschiffes, an dessen Scheiben die Regentropfen in langen Bahnen entlangliefen, und sah schwach beleuchtete Pontonwege, die sich zwischen den Baracken hindurchschlängelten, während das Schiff herabschwebte.

Nach einer Weile fand Awed den großen Flugplatz nahe einer bizarr aufragenden Ansammlung großer Antennen. Aufgrund der angeordneten Funkstille musste er sich ohne Leitstrahl oder den hilfreichen Anweisungen der Flugleitung einen Platz suchen, an dem er seine wuchtigeAmy Suelanden konnte.

Er kreiste eine Weile über dem Platz, bis er eine kleine Lücke zwischen zwei überdimensionierten gepanzerten Frachtern ausmachen konnte, die mit viel Fantasie als Landeplatz infrage kam.

Vorsichtig begann er mit der Landung und brachte es mit Mühe fertig, auf der kleinen Fläche aufzusetzen.

Endlich schaltete er den Antrieb ab, der seit Tagen ohne Unterbrechung gelaufen war. Als die leuchtenden und summenden Anzeigen erloschen und verstummten, glaubte er, einen dankbaren Seufzer zu vernehmen. Die Maschinerie kam zum Stillstand. Das permanente Vibrieren, das das Schiff durchlaufen hatte, verebbte. Awed empfand diese ungewohnte Ruhe als fremdartig und erholsam.

Er zog sich hohe Stiefel und einen schweren Regenmantel an, streifte die Kapuze über und verließ das Schiff.

Prasselnd klatschten die Regenschauer auf ihn herab. Die hastig aufgegossene Betonfläche des Flugfeldes war uneben. Zahllose, tiefe Wasserlachen hatten sich darauf angesammelt.

Awed eilte über das umzäunte Rollfeld auf den Ausgang zu, an dem ein großes Schild den Weg zur Kommandantur wies. Der aufkommende Wind rüttelte daran und würde es sicher bald abreißen.

Über die schwankenden Pontons kam er nur langsam voran. Immer wieder musste er innehalten und um sein Gleichgewicht kämpfen. Es gluckerte und schmatzte, wenn er über die hölzernen Planken lief. Graubrauner Schlamm spritzte ab und an in die Höhe und bald war Awed so mit Schmutz besudelt, dass selbst der heftige Regen ihn nicht mehr fortzuwaschen vermochte.

Er erreichte eine Gruppe von Soldaten, die ihm den Weg versperrten. Sie standen unter einem Verbindungssteg, der den Weg wie eine Brücke überspannte, und waren in ein Gespräch vertieft. Awed wusste sofort, dass die gelangweilten Soldaten seine Situation ausnutzen würden, um sich ein wenig Abwechslung zu verschaffen. Und so wie er es vermutete, würden sie keine Anstalten machen, den Weg frei zu geben. Um einen hoch aufragenden Akkato versammelt, ignorierten sie Awed geflissentlich und führten einfach ihre Unterhaltung fort.

»Könntet ihr mich durchlassen?«, machte sich Awed endlich bemerkbar, und tatsächlich unterbrachen sie ihr Gespräch für einen Moment.

Der große, pferdeköpfige Akkato bedachte ihn mit einem abschätzigen Blick. »Frag uns lieber, ob wir das wollen«, grunzte er in einem breiten, kehligen Dialekt. Seine Kumpanen lachten laut; einer schlug dem hünenhaften Geschöpf auf die Schulter. Awed erkannte, dass der Akkato an einer Art Pfeife gesogen hatte, die er in seinem Mantel verborgen hielt. Nun blies er den Rauch aus der Nase und hüllte Aweds Gesicht damit ein. Der Tabak, oder was immer es auch sein mochte, roch widerlich. Nur mit Mühe unterdrückte er einen starken Husten und Würgereiz.

»Pass bloß auf.« Der Akkato trat einen Schritt näher. »Unsere Laune ist so schlecht wie das Wetter hier, und wenn dich nicht der Blitz erschlägt, dann tu ich das vielleicht.«

Grimmig starrten sie einander an. Unausgesprochene Drohungen lagen in der Luft. Dann aber schien der Akkato das Interesse an Awed zu verlieren, lachte kurz, wandte sich wieder ab und das Geplauder unter den Soldaten ging weiter.

Schließlich machte Awed einen Schritt zur Seite und stieg in den Schlamm hinein. Sofort sank er ein, tiefer als erwartet. Bis zum Knie reichte ihm die zähe, schwammige Erde, und es war ihm fast unmöglich, einen weiteren Schritt zu machen. Der schmierige Brei haftete an seinen Beinen und hielt ihn gefangen.