Außen- und sicherheitspolitische Fragen zu Indien nach 1991. Politische Stabilität und der Aufstieg zur Atommacht -  - E-Book

Außen- und sicherheitspolitische Fragen zu Indien nach 1991. Politische Stabilität und der Aufstieg zur Atommacht E-Book

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Südasien, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Südasien-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fragen, die in dieser Arbeit diskutiert werden sollen, beziehen sich hauptsächlich auf die Veränderungen nach 1991 in den Bereichen politische Stabilität, Wirtschaft (Herausforderung durch ökonomische Globalisierung) und Militär (Aufstieg zur Atommacht). In diesem Zusammenhang sollen auch Indiens regionale Initiativen sowie die Annäherung an die USA und die Volksrepublik China beleuchtet werden. Im Zentrum der indischen Außen- und Sicherheitspolitik steht seit Gründung der Indischen Union das Streben nach internationalem Einfluss und Status, woraus die Konkurrenz zur Volksrepublik China, erwuchs, dem aufgrund seiner Größe und geographischen Lage ,,natürlichen Rivalen" Indiens. Demgegenüber nimmt der, wesentlich medienpräsentere, Konflikt mit Pakistan einen deutlich geringeren Stellenwert ein (ein kurzer Blick auf die Größen- und Kräfteverhältnisse zeigt, dass Pakistan nie ein ernsthafter Konkurrent Indiens sein kann). Doch die Größe des Landes und der Bevölkerung stellt die indische Sicherheitspolitik auch vor erhebliche Herausforderungen, denn die innere Sicherheit der Republik ist durch zahlreiche soziale, religiöse und politische Konfliktlinien bedroht, die nach wie vor virulent sind. Die Atomtests vom Mai 1998 haben der Welt die technologischen und militärischen Fähigkeiten der Indischen Union vor Augen geführt und der Außen- und Sicherheitspolitik dieses Landes verstärkte Aufmerksamkeit und Interesse der internationalen Akteure verschafft. Die hindunationalistische BJP Regierung unterstrich mit dieser Machtdemonstration den Anspruch Indiens, in der neuen, multipolaren Weltordnung, als globaler und nicht nur als regionaler Akteur zu gelten. Das sich der mächtigste Mann der Welt, US Präsident Clinton, im März dieses Jahres ganze vier Tage für einen Staatsbesuch in Indien Zeit nahm, legt die Vermutung nahe, dass dieses Kalkül aufgeht.

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