Aus heiterem Himmel - Charlaine Harris - E-Book

Aus heiterem Himmel E-Book

Charlaine Harris

4,3

Beschreibung

Der fünfte Fall der charmanten Ermittlerin Aurora Teagarden von New-York-Times-Bestseller-Autorin Charlaine Harris. Manchmal kommt der Tod unverhofft - und so landet Teilzeitbibliothekarin Aurora "Roe" Teagarden mitten in einem außergewöhnlichen Mordfall. Detective Sergeant Jack Burns mochte Roe noch nie, doch deshalb wollte sie ihn noch lange nicht tot sehen - und schon gar nicht wollte sie, dass er aus einem Flugzeug genau in ihren Garten stürzt. Zum Glück weiß sogar die Polizei von Lawrenceton, Georgia, dass Roe nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann, und streicht sie von der Liste der Verdächtigen. Doch dann passieren noch seltsamere Dinge. Zuerst taucht Roes leicht erregbare Katze mit einem neuen, rosa Halsband auf, dann wird ihr Freund niedergestochen und sie massiv bedroht. Inmitten all des Wahnsinns ist eindeutig eine persönliche Botschaft an Aurora versteckt - und die muss sie entziffern, ehe es zu spät ist. Spannende Unterhaltung von Charlaine Harris, Bestsellerautorin der TrueBlood-Romane.

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Seitenzahl: 306

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Autor: Charlaine Harris

Deutsch von: Dorothee Danzmann

Lektorat: Eva Westphal

Korrektorat: Vanessa Krauß

Umschlaggestaltung und Satz: Oliver Graute

© Charlaine Harris Schulz 2008

© der deutschen Übersetzung Feder&Schwert 2013

E-Book-Ausgabe 2013

Originaltitel: Dead Over Heels

ISBN 978-3-86762-185-4

ISBN der gedruckten Ausgabe 978-3-86762-176-2

Aus heiterem Himmel ist ein Produkt von Feder&Schwert unter Lizenz von Charlaine Harris Schulz 2013. Alle Copyrights mit Ausnahme dessen an der deutschen Übersetzung liegen bei Charlaine Harris Schulz.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck außer zu Rezensionszwecken nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Die in diesem Buch beschriebenen Charaktere und Ereignisse sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit zwischen den Charakteren und lebenden oder toten Personen ist rein zufällig. Die Erwähnung von oder Bezugnahme auf Firmen oder Produkte auf den folgenden Seiten stellt keine Verletzung des Copyrights dar.

www.feder-und-schwert.com

Für Joshua Bilmes, meinen Agenten.

Danksagung

Jaon Hess hat, als ich bei diesem Buch an einer Stelle feststeckte, haargenau einen Vorschlag beigesteuert. Das möchte ich hier lobend erwähnen und mich gleichzeitig bei Jackie Cranford für einen sehr informativen Vormittag bedanken. Was den Titel betrifft, so gebührt jegliche Anerkennung oder Kritik Dean James, der ihn sich bei einer Margarita in Austin, Texas, hat einfallen lassen.

Kapitel 1

Meine Leibwächterin mähte gerade in ihrem rosa Bikini den Rasen, als der Mann vom Himmel fiel. Ich war damit beschäftigt, die Rückenlehne der aufklappbaren Sonnenliege einzustellen, die ich mit einiger Mühe auf der Terrasse aufgebaut hatte.

Ich hatte eine gewisse Vorwarnung erhalten, hatte ich das Summen des Flugzeugmotors doch schon ein paar Sekunden im Ohr gehabt, während ich mich abmühte, die verflixte Lehne irgendwo zwischen platt und streng aufrecht festzustellen. Aber Angel hatte sich einen von diesen winzigen Kassettenrekordern um den Bauch gehängt und trug Kopfhörer. Der Plastikgürtel sah in Kombination mit dem Bikini recht seltsam aus. Dazu brummte noch der Rasenmäher. Sie hatte vom ungewöhnlich dauerhaften Lärm in der Luft gar nichts mitbekommen können.

Leicht verärgert bemerkte ich, dass der Pilot ziemlich dicht über unserem Grundstück kreiste. Wahrscheinlich hatte er Angel entdeckt und wollte sein Glück jetzt auskosten. Derweil schmolz das Eis in meinem Kaffee, mein Buch lag ungelesen auf dem kleinen Gartentisch, und ich rang immer noch mit dem dämlichen Stuhl. Endlich war es mir gelungen, die Rückenlehne in einer einigermaßen lesefreundlichen Position einrasten zu lassen. Ich sah gerade noch rechtzeitig auf, um etwas Großes aus dem Flugzeug fallen zu sehen. Etwas, das ganz grässlich trudelte, Hals über Kopf.

Mein Bauchgefühl erkannte das drohende Unheil Sekunden vor dem zivilisierteren Teil meines Wesens, der lediglich ein verblüfftes ‚Hä?‘ zustande brachte. Gott sei Dank gehorchte mein Körper dem Bauchgefühl. Schnell wie der Blitz schoss ich von der Terrasse und einmal quer durch den Garten, um Angel in ihrer vollen Größe von ein Meter achtzig vom Rasenmäher weg und in den Schutz einer Eiche zu schubsen. Wenige Sekunden später hörten wir einen widerlich dumpfen Aufprall.

In der darauffolgenden Stille summte das Flugzeug davon.

„Was zur Höllewar das denn?“ Angel waren die Kopfhörer vom Kopf gerutscht, den Aufprall hatte sie also hören können. Ich lag halb auf ihr, was ausgesehen haben muss, als versuche hier ein Chihuahua, mit einer dänischen Dogge zu spielen. Vorsichtig hob ich den Kopf, um mich umzuschauen, obwohl ich mich insgeheim vor dem Anblick fürchtete.

Glücklicherweise war der Mann mit dem Gesicht nach unten gelandet.

Trotzdem hätte ich mich um ein Haar auf den frisch gemähten Rasen übergeben. Bei Angel konnte von ‚fast‘ leider keine Rede sein.

„Ich weiß wirklich nicht, warum du mich unbedingt umwerfen musstest“, sagte sie, als ihr Magen leer war. Ihre Stimme klang ganz anders als sonst, als sei ihr mit einem Schlag der wunderbar träge Südfloridaakzent vergangen. „Der Typ hätte mich doch um mindestens zwanzig Zentimeter verfehlt.“

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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