Beschreibung

Da es sich von der Zombie-Seelsorge allein nur schlecht leben lässt, gibt Ysabelle Raleigh in ihrer Freizeit Nachhilfe in Englisch - leider auch schlecht erzogenen jungen Untoten wie Damien. Dieser hat zurzeit nämlich alles andere als Lernen im Kopf: Seine Eltern sind verreist und der Vampir Sebastian versucht, sich Zutritt zu seinem Haus zu verschaffen. Als Ysabelle ihm aus Versehen Eintritt gewährt, erkennt sie in Sebastian den Fremden wieder, der sie kurz zuvor vor einem Dämon gerettet und auf offener Straße ohne Vorwarnung geküsst hatte! Das allein ist schon Grund für Empörung, doch dann beginnt Sebastian auch noch, Ysabelle seine Auserwählte zu nennen, und erklärt, dass nur sie ihm noch helfen kann, seine Seele, die Damiens Vater Adrien ihm einst gestohlen hatte, wiederzuerlangen...

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Seitenzahl: 152

oder

KATIE MACALISTER

BEISSEN WILL GELERNT SEIN

Ins Deutsche übertragen von

Antje Görnig

1

»Gehiiirrrn!«

»Ja, ich weiß.«

»Gehiiiiirrrnnn!«

»Ysabelle?« Die Wohnungstür schlug mit einem dumpfen Knall zu und ich hörte meine Mitbewohnerin Noëlle laut und vernehmlich stöhnen. »Eines Tages werden wir Mr Sinclair hoffentlich dazu bringen, diese Tür zu reparieren … Ysabelle?«

»Elle est hier, im Wohnchambre!«, rief Sally, meine andere Mitbewohnerin, und schwebte quer durch den Raum.

»Gehiiirn!«

»Vous avez vollkommen recht!« Sally strahlte meinen Klienten an, als sie an ihm vorbeischwebte, und verschwand durch die Wand nach nebenan.

»Oh.« Die Tür zum Wohnzimmer ging auf und Noëlle schaute mit besorgter Miene herein. »Weißt du, dass im Hausflur eine Horde Zombies wartet?«

Ich seufzte und warf meinem Klienten ein – wie ich hoffte – beruhigendes Lächeln zu. »Ja, ich weiß, und bitte, Noëlle, ›Zombies‹ ist politisch wirklich nicht korrekt. Man sagt ›Wiedergänger‹ oder ›funktionell Verstorbene‹.«

»Na gut, im Hausflur sind mehrere funktionell Verstorbene, die Strip-Poker spielen, und wenn Mr Sinclair sie sieht, kriegt er einen Anfall. Du weißt doch, dass er etwas gegen die gewerbliche Nutzung der Wohnung hat.«

»Ähm, Gehirn!« Tim, mein neuster beratungsbedürftiger Wiedergänger, räusperte sich und sah mich gequält an.

»Entschuldige die Störung«, sagte ich rasch und bedeutete Noëlle zu verschwinden. Sie verdrehte die Augen, schloss die Tür und ließ mich mit meinem Klienten allein. »Du hattest angefangen, mir von den Hänseleien zu erzählen, die du kürzlich erlebt hast.«

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