Beurteilung des Chartreading - Hendrik Franz - E-Book

Beurteilung des Chartreading E-Book

Hendrik Franz

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2,3, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Chartreading (bzw. -analyse) findet Anwendung bei der Prognose von zukünftigen Güterpreisen. Die Ursprünge gehen bis ins 18 Jahrhundert zurück, als japanische Kaufleute versuchten, die Preise am Reismarkt vorherzusagen . Die häufigste Anwendung findet diese Methode der Preisprognose heute jedoch an Wertpapierbörsen, da die wichtigste Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Chartanalyse das Vorhandensein von Märkten mit freier Preisbildung durch Angebot und Nachfrage ist . Ziel der an Börsen agierenden Akteure ist die Erzielung einer maximalen Rendite bei Berücksichtigung der individuellen Risikobereitschaft. Die Wertpapieranalyse soll die Fragen nach dem geeigneten Anlageobjekt und dem idealen Kauf- und Verkaufszeitpunkt beantworten. Sie lässt sich in die beiden Hauptmethoden Fundamental- und Technische Analyse unterteilen und wird am häufigsten bei der Prognose von Aktienkursen angewandt.

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Veröffentlichungsjahr: 2004

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Inhaltsverzeichnis
A. Die Methoden der Wertpapieranalyse.
I. Die Fundamentalanalyse
II. Die Technische Analyse.
B. Die Chartanalyse
I. Die Darstellung von Charts
a) Linien- und Balkencharts
b) Candlestick-Charts (Kerzencharts)
c) Die Chartskalierung.
d) Die Umsatzskala.
II. Unterstützungen und Widerstände
a) Trendbestätigungsformationen.
b) Trendumkehrformationen.
V. Gleitende Durchschnitte.
C. Weitere Instrumente der Technischen Analyse (Indikatoren)
D. Kritik an der Chartanalyse.
II. Die Random-Walk-Hypothese
III. Geschichte als Indikator für die Zukunft.
V. Fazit.

Page 1

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH)

Bearbeiter: Hendrik Franz

Page 1

A. Die Methoden der Wertpapieranalyse

Chartreading (bzw. -analyse) findet Anwendung bei der Prognose von zukünftigen Güterpreisen. Die Ursprünge gehen bis ins 18 Jahrhundert zurück, als japanische Kaufleute versuchten, die Preise am Reismarkt vorherzusagen1. Die häufigste Anwendung findet diese Methode der Preisprognose heute jedoch an Wertpapierbörsen, da die wichtigste Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Chartanalyse das Vorhandensein von Märkten mit freier Preisbildung durch Angebot und Nachfrage ist2. Ziel der an Börsen agierenden Akteure ist die Erzielung einer maximalen Rendite bei Berücksichtigung der individuellen Risikobereitschaft. Die Wertpapieranalyse soll die Fragen nach dem geeigneten Anlageobjekt und dem idealen Kauf- und Verkaufszeitpunkt beantworten. Sie lässt sich in die beiden Hauptmethoden Fundamental- und Technische Analyse unterteilen und wird am häufigsten bei der Prognose von Aktienkursen angewandt.3

I. Die Fundamentalanalyse

Fundamentalanalysten untersuchen unternehmensinterne (Kapital- und Vermögensstruktur, Ertragskraft etc.) und -externe (Konjunktur- und Zinsentwicklung, Branchenerwartungen) Daten, um einen fairen Preis für ein Wertpapier zu ermitteln. Im anschließenden Vergleich mit dem aktuellen Kurs wird dieses als über-, unter- oder fair bewertet eingestuft und Kauf- oder Verkaufsempfehlungen abgeleitet.4Kritikpunkte an der Fundamentalanalyse sind die Vernachlässigung psychologischer Aspekte, das Problem der Überprüfbarkeit externer Unternehmensinformationen und die ungeklärte Frage, wann die kursrelevanten Analyseergebnisse in die Kurse eingehen5. Außerdem sind unternehmensinterne Daten historischer Art und Spielräumen bei Bilanzierung und Bewertung unterworfen6.

II. Die Technische Analyse

Die Technische Analyse beschäftigt sich mit dem Studium von Marktbewegungen. Die wesentlichen Informationsquellen dafür sind die Wertpapierkurse, die zugehörigen Umsätze sowie deren Bewegung, wodurch die Datenvielfalt der Fundamentalanalyse beseitigt wird.7Die Begriffe Chart- und Technische Analyse wurden ursprünglich synonym verwandt, mit stärkerer Spezialisierung der Analysefelder findet mittlerweile jedoch eine Zweiteilung in die klassische Chartanalyse und die statistische Methoden verwendende

1Vgl. Sambul, Nathan J.: Der Charttechnik-Leitfaden, Rosenheim 1997, S. 40

2Vgl. Urbatsch, René-Claude / Nagler, Frank: Technische Wertpapieranalyse. Grundlagen, Technische

Wertpapieranalyse, Stop-Loss-Orders. Teil 1, Diskussionspapier 2001 / 05, FH Mittweida, S. 5 ff.

3Vgl. Urbatsch, René-Claude / Nagler, Frank: Teil 1, a.a.O., S. 7

4Vgl. Urbatsch, René-Claude / Nagler, Frank: Teil 1, a.a.O., S. 11