Verlag: epubli Kategorie: Wissenschaft und neue Technologien Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

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Sicherung: Wasserzeichen

E-Book-Beschreibung Bildbearbeitung wird kinderleicht. - Ursula Brunbauer

Profis haben ihre Fotos schon immer bearbeitet. Aber die Digitalisierung bietet heutzutage auch dem Laien ungeahnte Möglichkeiten, Bilder zu zu perfektionieren oder neue Bilderwelten zu erschaffen. Dass dazu weder teure Profi-Programme, noch besondere Informatikkenntnisse nötig sind, beweist dieses E-Book. Es führt in die Werkzeuge und die wichtigsten Funktionen des kostenlosen Programms GIMP ein, und zwar an Hand von 23 Projekten wie zum Beispiel „Mühlen im Abendrot“, „Kleiner Kerl mit großer Kraft“, „Ein Saxophon, das Feuer spuckt“. Zum Anschauen gibt es bei jedem Projekt ein Video, zum Nachmachen eine reich bebilderte und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, zum Selbst-Probieren Aufgaben als Anregungen für eigene foto-künstlerische Betätigung. Mehr als vier Stunden an Videomaterial und über 700 Bilder wurden für dieses E-Book erstellt. Wo Hintergrundwissen gebraucht wird, wird es locker und leicht erklärt. Aber auch die Stolperfallen, die jedes anspruchsvolle Programm für Anfänger bereit hält, werden nicht verschwiegen. So kann man zusehen, wie wir uns manchmal selbst ausgetrickst haben und wie man aus so einer Situation, in der das Programm zu „spinnen“ scheint, schnell wieder herauskommt. Durch die projektorientierte Einführung erfährt man nicht nur, was das Programm leisten kann, sondern – viel wichtiger -, wozu man die Werkzeuge und Funktionen von GIMP gebrauchen kann. Vorkenntnisse sind so gut wie keine erforderlich. Wer jemals eine Computermaus in der Hand gehalten hat und im Internet gesurft ist, besitzt genügend Fertigkeiten, um dieses E-Book mit Gewinn und Freude durchzuarbeiten. Um zu überprüfen, ob das E-Book hält, was es verspricht, haben wir es von Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren testen lassen. Unsere „Tester“ waren rundum begeistert.

Meinungen über das E-Book Bildbearbeitung wird kinderleicht. - Ursula Brunbauer

E-Book-Leseprobe Bildbearbeitung wird kinderleicht. - Ursula Brunbauer

Bildbearbeitung wird kinderleicht

Eine multimediale Einführung für Computerlaien

zum

Anschauen - Nachmachen - Selbst probieren

Autoren: Gunold und Ursula Brunbauer

ISBN 978-3-8442-6394-7

Wilber, das GIMP-Maskottchen, wurde geschaffen von Tuomas Kuosmanen. Wir bedanken uns bei ihm.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Dürfen wir dich duzen?Wie benutzt man dieses Buch?Gestatten: Die 23 ProjekteProjekt 1: Erste SchritteProjekt 2: Kopieren, Malen, WischenProjekt 3: Tricks mit der Auswahl und ein Bild wie von Piet MondrianProjekt 4: Pop-ArtProjekt 5: FarbverläufeProjekt 6: SternmandalaProjekt 7: Der lange Dünne und der kleine DickeProjekt 8: Eine Collage aus TürenProjekt 9: Mühlen im AbendrotProjekt 10: Ein Gutschein - mit Ebenen gemachtProjekt 11: Im Filmlook: Der Lori ist gelandetProjekt 12: Kleiner Kerl mit großer KraftProjekt 13: Edle Fotos in Schwarz/WeißProjekt 14: Ein altes Foto restaurierenProjekt 15: Aus Neu wird Alt - zum ErstenProjekt 16: Aus Neu wird Alt - zum ZweitenProjekt 17: Ein Elch zum KnutschenProjekt 18: Das rote TelefonProjekt 19: Leicht gelernt und schnell gemachtProjekt 20: Sternenjunge mit lila HaarenProjekt 21: Ein Saxophon, das Feuer spucktProjekt 22: Der Blitz schlägt einProjekt 23: Die Puppe aus der AbstellkammerGut zu wissenWomit können wir helfen?Wenn GIMP zu spinnen scheint...Voraussetzungen und LernzieleWas lernst du wo?

Liebe Leserin und lieber Leser! Dürfen wir dich duzen?

Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben. (Pablo Picasso)

Dieses Buch haben wir geschrieben für „Erdenbürger”, die mit dem „Du” besser klar kommen als mit dem „Sie”: Kinder, Jugendliche und „kindliche Erwachsene". Allerdings stellen wir uns unter einem „kindlichen Erwachsenen" keinen 50-jährigen vor, der noch am Daumen lutscht, sondern jemanden, der im Sinne von Pablo Picasso das ins Erwachsenalter gerettet hat, was Kinder zu Künstlern macht: Neugier, Phantasie und große Abneigung gegen den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“.

Denn mit der Digitalisierung der Fotografie erleben wir gerade eine Revolution. Heute kann man jederzeit mit dem Handy knipsen, sein Ergebnis unmittelbar bewundern und, wenn man will, im Internet veröffentlichen. Aber das ist nur der offenkundige Teil der Umwälzung. Der andere Teil beinhaltet die Möglichkeiten, Bilder im Nachhinein zu bearbeiten, zu verändern und zu verschönern. Profi-Fotografen haben das schon immer gemacht, wenn es darum ging, Fehler auszumerzen, die Falten der Filmdiven zu glätten oder ihren Aufnahmen einen edlen und stimmungsvollen Charakter zu verleihen. Aber die Zeiten, da dies nur Profis konnten, sind vorbei.

Heute haben selbst Laien ungeahnte Möglichkeiten, Fotos kreativ zu gestalten, phantasievolle Bilderwelten zu erfinden und künstlerisch tätig zu werden. Selbst aus Aufnahmen, die auf den ersten Blick langweilig oder misslungen erscheinen, können atemberaubende Bilder werden.

Daraus erwächst ein völlig anderer Umgang mit Fotos. Der Druck auf den Auslöser ist nicht mehr das Ende des fotografischen Prozesses, sondern sein Anfang. Was die Kamera liefert, wird zum Rohmaterial des kreativen Schaffens. Ein Foto ist kein Abbild der Realität (Das war es in Wirklichkeit nie!), sondern ein eigenes künstlerisches Objekt.

Wer nun glaubt, dazu wären teure Profi-Programme und umfangreiche Informatik-Kenntnisse vonnöten, der irrt. Wir wenden uns mit diesem E-Book bewusst an Personen, die in erster Linie künstlerisch interessiert sind und die Bildbearbeitung als Hobby, nicht als Beruf betreiben wollen. Die Computer-Kenntnisse, die wir voraussetzen, halten wir absichtlich gering: Wer einen Rechner ein- und ausschalten kann, schon mal eine Maus in der Hand gehalten hat (- natürlich eine Computer-Maus, keine echte! -), und schon einmal im Internet gesurft ist, der verfügt über das Handwerkszeug, das wir erwarten. Mit „GIMP“ steht zudem eine Software zur Verfügung, die in ihrer Leistung professionellen Lösungen so gut wie nicht nachsteht und sogar kostenlos ist. Was du jetzt noch lernen musst, ist der Umgang mit den schönen neuen Werkzeugen und vor allem: wozu man sie gebrauchen kann. Damit dir das leicht fällt, haben wir dieses E-Book geschrieben.

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Wie benutzt man dieses Buch?

Unser Motto lautet „Anschauen - Nachmachen - Selbst probieren”.

Dieses Mitmach-Buch enthält 23 Projekte, in denen du ein Bild - manchmal auch mehrere - entwickelst und dabei eine Menge mitbekommst: Du lernst die Werkzeuge zur Bildbearbeitung kennen, lernst sie zu nutzen und zu beherrschen, und du erfährst, worauf du besonders acht geben musst.

Für die Phase „Anschauen” haben wir Videos gedreht, um dir vorzuführen, wie wir das Bild gemacht haben. Ein Bild mit einem Filmstreifen dient als Link: Wenn du es anklickst öffnet sich dadurch die Webseite mit dem Film. (Manchmal musst du leider etwas Geduld aufbringen, wenn die Übertragung der Videodaten etwas dauert.) Für den Fall, dass du mit deinem E-Book-Reader nicht ins Internet kommst, geben wir den Link im Klartext an. Dann kannst du den Film auf dem Computer ansehen.

Im Video läuft links unten ein Strichmännchen mit einer Zahl dahinter. Diese Zahl bezieht sich auf die Phase: „Nachmachen”. Denn zu jedem Projekt gibt es eine „Schritt-für-Schritt-Anleitung”. Mit der kannst du alle Schritte aus dem Video selbst nachvollziehen. Dies ist die Phase, in der du die Werkzeuge und Funktionen des Bildbearbeitungsprogramms durch eigenes Tun erproben kannst.

Wir haben sehr viel Wert darauf gelegt, die Schritt-für-Schritt-Anleitung ganz einfach zu formulieren und haben sie sogar von Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren testen lassen. Aber vor Missverständnissen ist leider niemand sicher. Solltest du irgendwann mit irgendeinem Schritt Probleme haben, hilft dir das Strichmännchen: Dieselbe Zahl, die im Video eingeblendet ist, ziert auch den entsprechenden Schritt in der Anleitung. Wenn du diesen Teil des Videos (noch einmal) anschaust, werden sich Unklarheiten schnell in Luft auflösen, und das Nachmachen wird wirklich kinderleicht. (Das haben uns die „Testkinder” auch bestätigt.)

Natürlich möchtest du das Gelernte auch anwenden und eigene Werke versuchen. Unter der Überschrift „Selbst probieren” findest du Anregungen für weitere Entdeckungen und eigene Kreationen.

Manche Dinge kann man allerdings nur dann richtig verstehen und anwenden, wenn man die nötigen Hintergrundinformationen kennt. Die findest du im Kapitel „Gut zu wissen". Das kannst du - wenn du magst - von vorne bis hinten durchlesen. Nötig ist das aber nicht. Immer da, wo Hintergrundinformationen wichtig sind, haben wir Links auf den entsprechenden Teil des „Gut-zu-Wissen”-Kapitels eingebaut. Das ist die passende Gelegenheit, diese Informationen zu lesen.

Die Arbeitsoberfläche des Bildbearbeitungsprogramms kann man leicht und auf vielerlei Arten umgestalten. Für Leute, die das Programm beherrschen, ist das wunderbar und praktisch. Für Anfänger kann das bisweilen zum Problem werden: Ein unbemerkter Mausklick, und schon fehlen ausgerechnet die Werkzeuge, die man im Augenblick braucht. Deshalb gibt es auch ein Kapitel mit der Überschrift „Womit können wir helfen?”. Damit bringst du die Arbeitsoberfläche schnell wieder in Ordnung.

Mit einem falschen Mausklick zur falschen Zeit kann man sich aber noch größere Probleme bereiten. Da erscheint es dann manchmal so, als wäre das Programm bockig, eigensinnig oder abgestürzt. Im Kapitel „Wenn GIMP zu spinnen scheint...” siehst du typische Situationen, wo uns das auch passiert ist, und du kannst beobachten, wie wir uns aus der Situation gerettet haben. Natürlich wünschen wir dir, dass du dich in eine solch vertrackte Lage nicht hineinklickst. Wenn es aber doch passiert, denke an uns!

Wie komme ich an die Fotos?

Häufig gehen wir bei den Projekten und den Aufgaben von Fotos aus. Diese Fotos stellen wir auf der WebSite „www.bilderstroeme.de/Buchinhalt" zur Verfügung. Allerdings soll diese Seite nur Besitzern dieses Buches zugänglich sein. Schau deshalb im Kapitel „Farbverläufe" in der ersten Aufgabe nach, welcher Verlauf genutzt wird. Der Name des Verlaufs besteht aus zwei Wörtern. Das erste Wort gibst du als Benutzername ein, das zweite als Passwort.

Auf der gleichen Internet-Seite findest du auch eine Web-Ausgabe dieses Buches. Diese ist gedacht für diejenigen, deren E-Book-Reader nur die Schwarz-Weiß-Darstellung beherrscht, und die bei einigen Projekten, bei denen Farbe eine wichtige Rolle spielt, Probleme bekommen könnten.

Woher bekomme ich GIMP?

Ach, das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen: Natürlich brauchst du für die Projekte auch ein Bildbearbeitungsprogramm. Wir haben uns für das Programm „GIMP” entschieden, denn das kannst du kostenfrei im Internet bekommen. Eine Anleitung, woher du es erhältst und wie du es installierst, liefern wir natürlich auch. Weil sich dabei aber ständig irgendetwas ändert, beschreiben wir das nicht in diesem Buch, sondern hier: Auf www.bilderstroeme.de/gimp.html. Dadurch ist die Anleitung immer auf dem neuesten Stand.

Sobald du GIMP installiert hast, solltest du deine Installation „Anfänger-fest” machen. Was das ist und wie das geht, erklären wir auf der Webseite www.bilderstroeme.de/Buchvideos/AnfaengerFest.html.

Und nun wünschen wir dir viel Spaß mit diesem E-Book!

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Gestatten: Die 23 Projekte

Muss man dieses Buch von vorne nach hinten durcharbeiten? Klare Antwort: „Jein!”

Natürlich haben wir die Projekte so ausgesucht und angeordnet, dass sich eine sinnvolle Reihenfolge ergibt. So enthält jedes Projekt etwas Neues und bringt dich einen kleinen Schritt weiter, der nicht allzu schwer ist. Deshalb ist das Durchgehen von vorne bis hinten ein sinnvoller Weg. Allerdings gibt es nicht nur einen sinnvollen Weg, sondern viele, und darum ist es auch nicht zwingend erforderlich, das Buch in der vorgegebenen Reihenfolge durchzugehen. Wir stellen hier die 23 Projekte vor. So kannst du aussuchen, was dich ganz besonders reizt und in welcher Reihenfolge du was machen möchtest. Der Link „Was genau lernst du?” führt dich zu dem Kapitel „Voraussetzungen und Lernziele”. Da haben wir zusammengestellt, was du jeweils können musst und was du jeweils neu lernst. Wenn du ein Projekt ausgesucht hast, kannst du nachschauen, ob du dafür schon „fit” bist oder ob es besser wäre, zuvor und als Vorbereitung ein anderes durchzugehen.

Zum Projekt gelangst du durch einen Klick auf das zugehörige Bild oder auf den Link am Ende, der beschriftet ist mit (Na, du ahnst es bestimmt): „Zum Projekt”.

Projekt 1: Erste Schritte

Dieses Projekt solltest du nicht überspringen, denn hier geht es um die Basics - also die Anfänge. Zunächst musst du ein Bild neu anlegen, dann aber kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Kapitels: Auswahlen. Denn bevor du mit einem Bildbereich etwas anfangen kannst, musst du ihn zuerst auswählen. Die Auswahlwerkzeuge, die wir hier vorstellen, sind: rechteckige Auswahl, elliptsche Auswahl und freie Auswahl. Wir erklären dir, worauf es bei der Benutzung ankommt, wie man die Auswahlen mit einem Muster oder mit einer Farbe füllt und wie man ihre Kontur nachzieht.

Natürlich muss man ein Bild auch speichern. Wie das geht, das erklären wir auch.

Was genau lernst du?

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Projekt 2: Kopieren, Malen, Wischen

In diesem Kapitel geht es in erster Linie um das Verschmieren-Werkzeug. Auch wenn du dich nicht als Schmierfink bezeichnen würdest, ist das ein wertvolles Werkzeug. Schau nur, mit welch einer tollen Punker-Frisur wir unser kleines Model Lena verschönert haben!

Was genau lernst du?

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Projekt 3: Tricks mit der Auswahl und ein Bild wie von Piet Mondrian

Wer meint, mit der rechteckigen Auswahl könne man nur Rechtecke auswählen, der irrt. Es gibt da nämlich trickreiche Erweiterungen, und die verraten wir hier. Und dann „malen” wir gleich dieses farbenprächtige Bild im Stil des Niederländers Piet Mondrian.

Was genau lernst du?

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Projekt 4: Pop-Art

Bunte Bilder im Pop-Art-Stil gibt es hier. Dazu arbeiten wir mit dem Schwellwert, der im Foto nur Tiefschwarz oder ganz Weiß zulässt. Anschließend füllen wir es mit leuchtend bunten Farben. Dabei kommt ein Auswahlwerkzeug zum Einsatz, das wie Magie klingt, ohne ein Geheimnis zu bergen: der Zauberstab.

Was genau lernst du?

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Projekt 5: Farbverläufe

Auf den ersten Blick erscheint dieses Thema reichlich theoretisch. Aber du wirst dich wundern, wie leicht man mit Verläufen hübsche Bilder hinbekommt. Dieses Bild mit doppeltem Rahmen ist ein Beispiel.

Was genau lernst du?

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Projekt 6: Sternmandala

Mandalas stammen aus den ostasiatischen Religionen und werden dort oft für Meditationen verwendet. An diesem Mandala vertiefst du deine bisherigen Kenntnisse. Dann lernst du, wie du das Füllen-Werkzeug benutzt, und du darfst dich über einen beliebten Filter freuen: Die Supernova.

Was genau lernst du?

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Projekt 7: Der lange Dünne und der kleine Dicke

Zwei Fotografen: Der eine lang und dünn, der andere klein und dick. Aber sie schauen verdächtig ähnlich aus. Sind das Zwillinge? Oder hat da einer das Bild manipuliert?

Was genau lernst du?

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Projekt 8: Eine Collage aus Türen

Nirgendwo findet man so farbenprächtige Türen wie in Irland. Ein paar schöne Exemplare haben wir zu einer Collage zusammengestellt. Sie dient dazu, dir zwei Themen näher zu bringen: das „Proportionale Skalieren” und die Arbeit mit „Ebenen”.

Was genau lernst du?

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Projekt 9: Mühlen im Abendrot

Anheimelnd und romantisch ragen die alten Windmühlen malerisch in den rötlichen Abendhimmel.

„Der Molenkomplex Kinderdijk” wurde im 18. Jahrhundert erbaut und zieht heute Touristen aus aller Welt an, die mit Bussen und Kreuzfahrtschiffen anreisen.

Schade nur, dass man auf einer Rundreise nicht warten kann, bis sich die stimmungsvollen Lichtverhältnisse einstellen. Aber die Bildbearbeitung hilft uns da weiter.

Was genau lernst du?

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Projekt 10: Ein Gutschein - mit Ebenen gemacht

Ob's ein Gutschein, eine Einladung oder eine Glückwunschkarte ist: Anlässe, um Bilder und Texte zu kombinieren, gibt es viele.

Hier zeigen wir dir, wie das geht.

Was genau lernst du?

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Projekt 11: Im Filmlook: Der Lori ist gelandet

Nicht nur, wenn es um Liebe geht, arbeiten Film-Regisseure gerne mit Porträts oder Großaufnahmen, in denen der Hintergrund unscharf ist. „Filmlook” heißt dieses schöne Stilmittel. Leider kann man das nur mit Profikameras erreichen, die mit einem starken Teleobjektiv und einem großen Bildsensor ausgerüstet sind.

Wer keine Profikamera besitzt, kann den Filmlook mit Bildbearbeitung erreichen. Wie das geht und wie man dabei einen Weichzeichner benutzt, das erklären wir hier.

Was genau lernst du?

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Projekt 12: Kleiner Kerl mit großer Kraft

Jeder Junge wünscht sich, groß und stark zu werden. Wer aber die Absicht hat, sogar den Eiffelturm zu stemmen, für den reicht es nicht, artig seinen Teller leer zu essen. So etwas schafft man nur mit Bildbearbeitung und dem Drehen-Werkzeug.

Was genau lernst du?

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Projekt 13: Edle Fotos in Schwarz/Weiß

1930 waren Farbfotos eine Sensation, aber heute werden wir von bunten Bildern überflutet. Ein Foto, das auf Farbe verzichtet, ist inzwischen etwas Besonderes geworden - allerdings nur, wenn man das nötige Know-How besitzt, um es richtig edel zu gestalten.

Wie es geht, kannst du hier lernen.

Was genau lernst du?

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Projekt 14: Ein altes Foto restaurieren

Das ist das einzige Foto von meinem Opa. 1916 aufgenommen und oft herumgereicht, sieht es arg zerknittert aus. Ein würdiges Objekt also, um vorzuführen, wie man ein altes Foto mit dem Klonstempel und dem Heilen-Werkzeug ausbessert.

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Projekt 15: Aus Neu wird Alt - zum Ersten

Nicht immer wollen wir Bilder, die glatt, perfekt und neu aussehen. Manchmal ist es reizvoller, ein Foto alt erscheinen zu lassen. Wie das geht, das zeigen wir hier.

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Projekt 16: Aus Neu wird Alt - zum Zweiten

Noch einmal lassen wir ein Foto altern. Nicht nur, weil diese Puppen so schön altmodisch angezogen sind, sondern vor allem, weil wir zeigen wollen, was man mit dem Ebenenmodus „überlagernd“ bewirken kann.

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Projekt 17: Ein Elch zum Knutschen

Knuddelig sieht er aus, dieser Elch aus Norwegen. Dabei war das Originalfoto so schlecht, dass ich es eigentlich wegwerfen wollte. Aber mit dem Werkzeug zum Spiegeln und etwas Phantasie ist doch noch ein hübsches Ergebnis herausgekommen.

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Projekt 18: Das rote Telefon

Zugegeben, so wichtig wie der rote Fernsprecher des amerikanischen Präsidenten ist diese Telefonzelle nicht gerade. Aber gut aussehen tut sie ja, vor allem weil sie das einzige Bildelement ist, das seine Farbe behalten hat.

„Colorkey” nennen die Fachleute dieses Verfahren, bei dem nur ein einziges Bildobjekt seine Farbe behält, während alles andere auf Schwarz/Weiß reduziert wird.

Das wichtigste Werkzeug dabei: Eine Ebenenmaske.

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Projekt 19: Leicht gelernt und schnell gemacht

Um ein schönes Foto zu erhalten, ist es mit dem Auslösen nicht getan. Denn der Zufall lässt sich nicht ausschalten, und so gut wie nie gelingt ein perfektes Bild auf Anhieb.

Manche Verbesserungen sind aber nur ein Klacks, denn für bestimmte Standardaufgaben hält GIMP mächtige Funktionen bereit.

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Projekt 20: Sternenjunge mit lila Haaren

Soll ein Portrait übernatürlich, gespenstisch oder märchenhaft wirken, ist Bildbearbeitung gefragt. Das zeigen wir in diesem Projekt.

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Projekt 21: Ein Saxophon, das Feuer spuckt

Feuerspeiende Drachen kennen wir ja, wenn auch nur als Fabelwesen. Aber ein Saxophon, das Feuer spuckt ...?

Mit diesem Projekt wollen wir zeigen, dass man Bildbearbeitung nicht nur nutzen kann, um Fotos zu verbessern. Wir können ganz neue Bildwelten entstehen lassen, die es in der Realität nicht gibt. Das gibt unserer Fantasie ein neues Ausdrucksmittel. Wie in diesem Beispiel, wo uns das feurige Spiel der Saxophonistin Alexandra zu einem Projekt angeregt hat.

Was genau lernst du?

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Projekt 22: Der Blitz schlägt ein

Blitze zu fotografieren ist schwer. Sie dauern nur den Millionsten Teil einer Sekunde, und niemand schafft es, beim Drücken des Auslösers genau diesen Moment zu erwischen. Profis fotografieren Gewitter gerne bei Nacht. Sie montieren die Kamera auf ein Stativ, stellen die Belichtungszeit auf 30 Sekunden und hoffen, dass es in dieser Zeit blitzt. Wer kein stabiles Stativ und keine Kamera mit Langzeitbelichtung hat, kann Blitze durch Bildbearbeitung bekommen. Das ist gar nicht so schwer, und wenn wir einmal dabei sind, sorgen wir auch dafür, dass der LKW sich aufbäumt. Das sieht so schön dramatisch aus.

Was genau lernst du?

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Projekt 23: Die Puppe aus der Abstellkammer

In einer Abstellkammer fand ich diese Schaufensterpuppe. Es war dort sehr beengt, und so konnte ich nur Porträts aufnehmen. Wie ich aus einem einfachen Foto ein Bild entwickelt habe, das gespenstisch anmutet, das will ich dir gerne zeigen.

Was genau lernst du?

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Projekt 1: Erste Schritte

Es geht los. Du „malst" ein einfaches Bild. Aber da stoßen wir schon auf das erste Problem: Wir kennen deine Vorkenntnisse nicht. Bist du ein „blutiger Anfänger" mit Angst, etwas falsch zu machen? Oder möchtest du schnell zur Sache - also einem schönen Bild - kommen und kannst lange Erläuterungen nicht ausstehen? Wir wissen es nicht. Deshalb bieten wir verschiedene Wege an. Wähle aus, was zu dir passt! Überspringe, was du nicht brauchst!

Wenn du dich eher zu den „Blutigen Anfängern" zählst, dann schau dir zuerst dieses Video an: „Ein erster Blick auf GIMP”. Klicke oder tippe dazu auf dieses Bild mit dem Filmstreifen. Wenn das nicht klappt, gehe auf folgende WebSite:www.bilderstroeme.de/Buchvideos/ErsterBlick.html

Willst du jetzt loslegen? Hier fängst du an:

Eine neue Datei anlegen

Bei der Installation hat GIMP auf deinem Computer-Desktop ein Bildchen angelegt, das als GIMP-Maskottchen diesen lustigen Koyoten - er heißt übrigens „Wilber” - zeigt. Durch einen Doppelklick auf den Wilber startest du das Programm.

Zuerst musst du eine neue Datei erstellen. Dazu klickst du oben in der Menüzeile auf „Datei” und dann auf den Befehl „Neu...”. Wir schreiben dafür kurz: „Datei → Neu...”.

Die drei Punkte hinter dem Befehl zeigen an, dass sich ein Fenster öffnet. Es trägt - logischerweise - den Titel „Ein neues Bild erstellen”.

Am wichtigsten sind die Eingabefelder für die Bildgröße. Mein Bild soll 600 Pixel breit und 400 Pixel hoch werden. Ein „Pixel” ist übrigens die Bezeichnung für einen einzelnen Bildpunkt auf dem Computer-Monitor. Mit den Werten von 600 x 400 Pixeln hat das Bild ein Seitenverhältnis von 3 : 2 (Breite zu Höhe). Das ist günstig, wenn man später einen Papierabzug machen will. Die Werte „600“ und „400“ habe ich über die Tastatur eingetippt. Du kannst aber auch die kleinen Pfeile rechts neben den Eingabefeldern anklicken, um die Werte zu vergrößern oder zu verkleinern. (Mir ist das allerdings zu lästig. Ich tippe lieber.) Alle anderen Einstellungen lässt du so, wie sie sind. Die Abkürzung für „Pixel“ ist „px“, wie du im Fenster sehen kannst. Natürlich könntest du auch mit der Maßeinheit Millimeter oder – wie in Amerika üblich - mit der Maßeinheit Zoll arbeiten.

Unter den beiden Eingabefeldern siehst du zwei kleine Bildchen; sie bedeuten „Hochformat” oder „Querformat”. Unser Bild ist 600 Pixel breit, aber nur 400 Pixel hoch, es ist also im Querformat. Das braucht man oft bei Landschaftsfotos, deshalb zeigt das Querformat-Bildchen zwei Berge. Wäre die Höhe größer als die Breite, dann wäre das Bild im Hochformat. Im Hochformat knipst man oft Porträts, deshalb zeigt das Hochformat-Icon („Icon" ist der Fachausdruck für „Bildchen") den Oberkörper und den Kopf eines Menschen (Zugegeben: Man braucht Fantasie, um das zu erkennen).

Schließe die Eingabe ab durch einen Klick auf die Schaltfläche „ok”. Auf deinem Bildschirm erscheint jetzt ein weißes Rechteck. Es sieht aus wie ein weißes Blatt aus dem Zeichenblock. Das ist das Bildfenster.

Projekt: Das erste Bild mit Auswahlwerkzeugen

Wenn GIMP irgendetwas machen soll – färben, umranden oder sonst was -, muss das Programm wissen, welchen Teil des Bildes es färben, umranden oder sonst wie bearbeiten soll. Um das festzulegen, gibt es die „Auswahlwerkzeuge”. Die findest du links im sogenannten „Werkzeugkasten”. Die ersten Werkzeuge, die wir benutzen, sind die „rechteckige Auswahl”, die „elliptische Auswahl” und das „Lasso”.

Und so sieht das erste Bild aus, das du mit den drei Auswahlwerkzeugen gestalten wirst.

Um dir einen ersten Einblick zu vermitteln, haben wir ein siebenminütiges Video gedreht. Darin kannst du dir ganz entspannt ansehen, wie dieses Bild entsteht. Tippe oder klicke auf das Bild, um das Video zu starten. (Sollte das bei deinem E-Book-Reader nicht funktionieren, starte auf deinem Computer den Internet-Browser und gib folgenden Link in die Adress-Zeile ein:www.bilderstroeme.de/Buchvideos/Auswahlwerkzeuge.html)

Schritt für Schritt: Das erste Bild

Vorbemerkung: Man kann die Arbeitsoberfläche von GIMP auf verschiedene Weise gestalten oder durcheinander bringen. Günstig ist es, wenn du GIMP nach unserer Anleitung auf der Webseite „Anfänger-fest" gemacht hast und somit im Einzelfenster-Modus arbeitest. Dann brauchst du dich nicht mehr um Vorbemerkungen wie diese hier zu kümmern. Wenn deine GIMP-Installation nicht „Anfänger-fest” ist, brauchst du den Werkzeugkasten und den Dialog „Muster". Wenn der Werkzeugkasten fehlt, schaue hier nach: Hilfe - Werkzeugkasten weg; wenn du den Dialog „Muster" vermisst, hilft dir das hier weiter: Hilfe - Die Musterpalette ist verschwunden.

Fülle das Zeichenblatt mit einem Muster

Hast du schon mit „Datei → Neu...” die neue Datei angelegt (Breite 600 Pixel, Höhe 400 Pixel) ? Gut, dann füllst du jetzt dein Bildfenster mit einem Muster, und das geht so: Unten rechts findest du einen Dialog mit drei Reitern. Stelle die Maus auf einen der Reiter und halte sie kurz fest. Dann blendet GIMP einen Hinweis ein: „Pinsel” oder „Farbverläufe” oder „Muster”. Auf diesen Reiter „Muster” klickst du! Nun werden die vorhandenen Muster angezeigt. Such dir ein schönes aus und klicke es an. Dadurch wird es zum aktuellen Muster und erscheint im Reiter. Dann wählst du den Menüpunkt „Bearbeiten → Mit Muster füllen“. Und schon ist das ganze Zeichenblatt gefüllt.

Großes Rechteck zeichnen

Links im „Werkzeugkasten” findest du das Icon für die Rechteckige Auswahl. Das klickst du mit der Maus an. Wenn du jetzt genau hinsiehst, erkennst du, dass das Icon einen grauen Rand bekommen hat. Der Computer weiß nun, dass du einen rechteckigen Bereich auswählen willst.

GIMP muss aber noch wissen, wo der rechteckige Bereich anfängt und wo er aufhört. Zwei Punkte muss er dazu kennen: Die Ecke links oben und die Ecke rechts unten (oder zwei andere Ecken, die sich gegenüber liegen). Dazu klickst du mit der linken Maustaste auf deinem „Malblatt“ die Stelle an, wo das Rechteck anfangen soll (zum Beispiel links oben), und hältst die Maustaste weiter fest. Mit gedrückter Maustaste ziehst du zum gegenüberliegenden Eckpunkt, und da lässt du die Maustaste wieder los. Jetzt kennt der Computer die beiden Eckpunkte des Rechtecks.

Im Bildfenster siehst du ein gestricheltes Viereck, dessen Ränder sich bewegen. Es sieht aus, als würden Ameisen hintereinander marschieren. Auf diese „marschierenden Ameisen“ musst du immer acht geben: Sie laufen nämlich immer genau um den ausgewählten Bereich herum. Den nennen wir die „aktuelle Auswahl”, und auf sie bezieht GIMP die folgenden Arbeitsschritte.

Im Werkzeugkasten findest du das Icon, das die Vordergrundfarbe (mit der man zeichnet) und die Hintergrundfarbe (dein Blatt) anzeigt. Voreingestellt ist „Schwarz auf Weiß”, weil das am häufigsten gebraucht wird. Klicke auf das Icon „Vordergrund­farbe”...

...und das Fenster „Vordergrund­farbe ändern” öffnet sich. Dieses Fenster ist auf den ersten Blick verwirrend, denn es gibt viele Möglichkeiten, eine Farbe festzulegen.

Deshalb zeigen wir hier nur den linken Teil. Achte besonders auf „Aktuell”. Da siehst du nämlich immer die Farbe, die im Moment ausgewählt ist. Darüber siehst du ein Quadrat. Das wird rechts von einer senkrechten Säule in Regenbogen-Farben begrenzt. Durch einen Klick in diese Regenbogen-Säule wählst du eine Farbe grob vor. GIMP gibt dir dann links in dem großen, rechteckigen Farbverlauf die Möglichkeit, die Farbe genauer zu bestimmen (heller, dunkler, mit mehr Sättigung oder weniger). Dazu klickst du ein zweites Mal - und zwar jetzt in den großen, rechteckigen Farbverlauf. Jetzt erst ist die „aktuelle Farbe” festgelegt. Das Fadenkreuz springt an die angeklickte Stelle, und die Farbe erscheint im Farbfeld hinter „Aktuell”.

Gefällt dir deine Wahl ? Dann klicke auf „ok”. Das Fenster geht zu ...

...und im Werkzeugkasten erscheint die neue Vordergrundfarbe. Nun wählst du „Bearbeiten → Mit Vordergrundfarbe füllen“, und sofort füllt sich das Rechteck.

Übrigens: Solltest du dich einmal vertun, ist das nicht schlimm. Mit „Bearbeiten →Rückgängig” kannst du den letzten Schritt im Nu zurücknehmen. (Das geht schneller als mit einem Radiergummi.)

Schließe die Auswahl mit „Auswahl → Nichts”.

Der „Biene-Maja“-Kreis

Jetzt kommt der erste Kreis an die Reihe; das ist der ganz rechts mit den Streifen (Ich denke dabei an die Biene Maja). Hier benutzt du die „elliptische Auswahl”, mit der kannst du nämlich einen runden Bereich auswählen.

Klicke im Werkzeugkasten links auf das Icon „elliptische Auswahl”. Bewege die Maus an die erste Ecke (links oben) und drücke die linke Maustaste; halte die Taste gedrückt und ziehe zur zweiten Ecke (rechts unten); da lässt du die Maustaste los (Kommt dir das bekannt vor?). Wie du siehst, entsteht wieder ein Rechteck, und in dieses Rechteck hinein wird der runde Bereich „gequetscht“. Wenn das Rechteck quadratisch ist, dann entsteht ein Kreis; sind Breite und Höhe unterschiedlich, dann gibt es einen gequetschten Kreis (Mathematiker nennen so was eine „Ellipse”). Ob durch deine Mausbewegungen ein Kreis oder eine Ellipse entstanden ist, spielt jetzt keine Rolle. Wir nennen das auf jeden Fall „Kreis”.

Um den Kreis zu füllen, gehst du wieder so vor: Du klickst unten rechts im Musterdialog das passende Muster an und benutzt den Menübefehl: „Bearbeiten →Mit Muster füllen“.

Die Auswahl hebst du nicht auf, denn die brauchen wir noch, um den Kreis zu umranden.

Dieses Umranden geschieht in zwei Teilschritten:a) Farbe für den Rand auswählen: Du klickst wieder auf das Icon „Vordergrundfarbe”, stellst im Fenster „Vordergrundfarbe ändern“ eine passende Farbe für den Rand ein (zum Beispiel Rot) und schließt das Fenster mit einem Klick auf die Schaltfläche „ok”.

b) Rand nachziehen: Du klickst auf den Menübefehl „Bearbeiten → Auswahl nachziehen...“. Die drei Punkte am Ende des Menübefehls zeigen an, dass sich jetzt ein Fenster öffnet. In dem legst du den Stil zum Nachziehen fest. Schau, ob Nachziehen und Vollfarbe aktiviert sind. Das zeigen die kleinen, gefüllten Punkte davor an. (Wenn nicht: einfach anklicken!) Schau dann nach, welche Linienbreite eingestellt ist. In meinem Bild habe ich eine Linienbreite von 6 Pixeln eingegeben. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Nachziehen” erhält GIMP den Befehl: „Ziehe den Rand deiner Auswahl mit einer 6 Pixel breiten, gefüllten Linie nach”.

Hier siehst du das Ergebnis: Ein roter Rand um den Biene-Maja-Kreis.

Schließe die Auswahl mit „Auswahl → Nichts”.

Der zweite Kreis kommt an die Reihe

Weißt du schon, wie der zweite Kreis gemacht wird?

a) Werkzeug „Elliptische Auswahl“ anklicken … Maus auf den Startpunkt führen und linke Maustaste drücken … Mit gedrückter Maustaste Endpunkt unten rechts ansteuern, Maustaste loslassen, und schon marschieren die Ameisen um den Kreis.

b) Füllen. „Bearbeiten → Mit Vordergrundfarbe füllen” .

c) Weiß für den Rand wählen. Das geht diesmal besonders schnell, denn Weiß ist im Moment als Hintergrundfarbe eingestellt. Über dem Icon für die Hintergrundfarbe findest du einen geknickten Doppelpfeil, und das ist das „Tauschen”-Icon. Ein Klick darauf genügt, und die beiden Farben werden getauscht.

d) Rand färben. Nun wählst du „Bearbeiten → Auswahl nachziehen...”, stellst im Fenster „Auswahl nachziehen” eine Linienbreite von 3 Pixeln ein und bestätigst mit einem Klick auf „Nachziehen”. So wie hier sollte dein Bild jetzt aussehen.

Schließe wieder die Auswahl mit „Auswahl → Nichts”.

Die „Krone“

Zugegeben: Die Krone ist so schief, dass kein König sie tragen würde. Aber beim ersten Projekt muss noch nicht alles perfekt sein. Es kommt ja nur darauf an, dass du die Werkzeuge kennen lernst.

Die „Krone“ bekommst du weder mit einer rechteckigen Auswahl noch mit einer elliptischen Auswahl hin. Deshalb arbeitest du jetzt mit einem neuen Auswahlwerkzeug: dem „Lasso “, pardon: offiziell heißt dieses Werkzeug „freie Auswahl“. Als Icon hat es jedoch ein Lasso.

Wähle im Werkzeugkasten das „Lasso”. Klicke auf den ersten Eckpunkt der Krone (1) und lasse die Maustaste wieder los. Klicke dann auf die Spitze (2) (Maustaste wieder loslassen), danach auf den dritten Eckpunkt und so weiter, bis du alle neun Eckpunkte angeklickt hast. Nach Punkt 9 musst du aber wieder auf (1) klicken, damit deine Lasso-Auswahl geschlossen wird. (Ein Cowboy kann mit offenem Lasso kein Pferd fangen, und auch wir brauchen zum Einfangen der Auswahl ein geschlossenes Lasso.) Um dir zu helfen, wird der Anfangspunkt gelb, wenn du mit der Maus in seine Nähe kommst.

Wenn du das Lasso geschlossen hast, marschieren die Ameisen um die „Krone“ und zeigen die Auswahl an.

Mit dem Menübefehl „Bearbeiten → Mit Hintergrundfarbe füllen“ wird die Krone jetzt rot gefärbt.

Um der Krone einen schwarzen Rand zu geben, brauchen wir Schwarz als Vordergrundfarbe. Das kannst du - wenn du willst - so einstellen, wie du das zuvor schon gemacht hast; du kannst aber auch einen Trick anwenden. Im Werkzeugkasten findest du nämlich unter der Vordergrundfarbe ein kleines Icon mit einer schwarzen und weißen Fläche. Ein Klick darauf befiehlt GIMP: „Bitteschön, stelle mir die Standardeinstellung für die Farben ein: Vordergrundfarbe: Schwarz und Hintergrundfarbe: Weiß!”

Wähle nun „Bearbeiten → Auswahl nachziehen...”, lasse im aufspringenden Fenster 3 Pixel als Linienbreite stehen und klicke auf „Nachziehen”. Dadurch erhält die „Krone” ihren schwarzen Rand.

Und wieder schließt du die Auswahl mit „Auswahl → Nichts”.

Eine „Wolke”

Die Auswahl für diese „Wolke” erzeugst du auch mit dem Lasso. Diesmal klickst du an eine passende Stelle und hältst die linke Maustaste gedrückt. Mit gedrückter Maustaste „malst” du jetzt, als hättest du einen Bleistift in der Hand. Wichtig: Auch hier muss die Auswahl geschlossen werden, sonst fängt das Lasso nichts ein. Wenn du den Anfangspunkt getroffen hast, marschieren die Ameisen schön hintereinander. Um die „Wolke” weiß zu füllen, wählst du „Bearbeiten → Mit Hintergrundfarbe füllen”. Nicht vergessen: Auswahl aufheben mit „Auswahl → Nichts”.

Ja, und damit ist unser Projekt erst einmal beendet.

Selbst probieren

Möchtest du selbst sehen, was du soeben gelernt hat? Wie wäre es, wenn du das Bild ungefähr so erweiterst wie hier? Damit kannst du den Umgang mit den Auswahlwerkzeugen wiederholen und vertiefen.

Nach einer gebührenden Pause empfehlen wir dir folgende Lektüre:

Gut zu wissen:

Abspeichern - Warum Ordnung so wichtig ist

Was sind „Pixel” ?

„Wie groß ist mein Bild ?"

Wichtige Tasten

Selbst probieren

Schau die diese vier Bilder an! Sie alle kannst du mit den Werkzeugen hinbekommen, die du in diesem Projekt gelernt hast. Probier doch so etwas einmal aus. Vielleicht bekommst du dann Ideen für weitere eigene Werke.

Wenn GIMP zu spinnen scheint...