Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten - Julia Zieschang - E-Book
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Beschreibung

**Sechzehn bittersüße Adventsgeschichten von Impress**
Alle Jahre wieder kehrt das Christkind auch bei den Wesen der Anderswelten ein. Während die Elfen Morgan und Alahrian auf einen Engel treffen, der vom Himmel fällt, macht sich die Hexe Belle im verbotenen Wald auf die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Die Werwölfin Lillian versucht ihren sommerlichen Heißhunger nach Zimtsternen zu stillen und die Schüler in AurA Eupa haben eine Unterrichtsstunde vor sich, die sie so schnell nicht vergessen werden. Ganz im Gegensatz zu Schneeleopard Liam, der die Festtage am liebsten überspringen würde, und Hexe May, die passend zu Weihnachten im Chaos versinkt. Doch zumindest die Jahreszeitensöhne genießen gemeinsam mit ihren Tiergeistern das besinnliche (Nicht-)Weihnachtsfest…

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Im.press Ein Imprint der CARLSEN Verlag GmbH © der Originalausgabe by CARLSEN Verlag GmbH, Hamburg 2016 Text © Felicitas Brandt, Anna-Sophie Caspar, Alena Coletta, Alexa Coletta, Johanna Danninger, Andreas Dutter, Valentina Fast, Julia Kathrin Knoll, Anika Lorenz, Carina Mueller, Amelie Murmann, Kerstin Ruhkieck, Teresa Sporrer, Tanja Voosen, Ann-Kathrin Wolf, Jennifer Wolf, Julia Zieschang, 2016 Umschlagbild: shutterstock.com / © Ditty_about_summer / © surachet khamsuk Umschlaggestaltung: formlabor Gestaltung E-Book-Template: Gunta Lauck Schrift: Alegreya, gestaltet von Juan Pablo del Peral Satz und E-Book-Umsetzung: readbox publishing, Dortmund

VORWORT DER HERAUSGEBERIN

Liebe Weihnachtsfans und Weihnachtshasser,

ist es nicht schön, bei 34 Grad in der Sonne (oder wohl vielmehr im Schatten) zu liegen und eine kühle Limonade zu sich zu nehmen? Und ist es nicht schön, sich mit ein paar kühlen Tropfen (oder Eimern) Wasser die notwendige Abkühlung zu verschaffen? Aber noch viel schöner ist es doch, bei solch hohen Temperaturen, die jedem den Schweiß auf die Stirn treiben, ein paar süße Weihnachtsplätzchen zu naschen und dabei stimmungsvolle Weihnachtslieder anzustimmen, oder etwa nicht?

Für viele mag es unrealistisch erscheinen, bereits im Juli die Weihnachtsfeiertage zu planen und über den passenden Christbaumschmuck zu philosophieren, aber für die Autorinnen und Autoren dieser Weihnachtsanthologie war das für einige Wochen Realität. Bereits im Juli haben sie alle damit begonnen, eine weihnachtliche Kurzgeschichte zu schreiben und wurden dabei mehr oder weniger von einer aufkommenden Weihnachtsstimmung gepackt, die sich nicht so ganz mit der Jahreszeit vereinen ließ. Und auch mir als Herausgeberin und Lektorin ging es dabei nicht anders. Ich habe mich durch die verschiedensten Geschichten über Mistelzweige und Weihnachtswunder gelesen, durch Geschichten über Liebe und Freundschaft, über Vergangenheit und Zukunft. Und nach einiger Zeit, in der Weihnachtslieder wie Jingle Bells oder Last Christmas meinen Arbeitsalltag bestimmt haben, und die Überlegung, welche Weihnachtsdekoration in diesem Jahr wohl angemessen ist, immer präsenter wurde, kam auch in mir eine Weihnachtsstimmung auf, der ich mich nicht länger entziehen konnte. Kein Wunder also, dass ich bereits im September feierlich die ersten Lebkuchen und Marzipankugeln im Supermarkt begrüßte und so früh wie nie zuvor meinen Adventskalender in der Küche aufgestellt habe.

Die folgenden Geschichten stecken voller romantischer Liebeserklärungen, ungelüfteter Geheimnisse und Plätzchenduft. Also lehnt Euch zurück und genießt die fantastisch-romantischen Kurzgeschichten, die euch eine Adventszeit bescheren, die weder ihr noch die Wesen aus den Anderswelten so schnell vergessen werdet. Denn diese Geschichten sind mit so viel Licht und Liebe gespickt, dass selbst die Weihnachtshasser und Nicht-Romantiker unter euch im Handumdrehen in Weihnachtsstimmung versetzt werden und der sogenannte Zauber der Weihnacht wieder an Bedeutung gewinnt.

Alle Geschichten basieren auf bereits erschienenen Impress-Serien, können aber trotzdem ohne Vorkenntnisse gelesen und genossen werden. Und auch, wer die ein oder andere Reihe schon kennt, kann gespannt auf die kleinen Details im Verborgenen sein …

Fröhliche Weihnachten!

Diana Tiede

(Lektorat Impress)

JULIA KATHRIN KNOLL

DIE WEIHNACHTSBLÜTE

Eine Geschichte zur Elfenblüte-Reihe

»Wow, in Hamburg hat es nie so viel geschneit wie hier!« Übermütig klopfte Lilly sich den Schnee von der dick gefütterten Winterjacke und stampfte ein paarmal mit den Füßen auf, um ihn von ihren Stiefeln zu schütteln.

Alahrian neben ihr verzog das Gesicht zu einem gequälten Lächeln. Der Lichtelf war ein Geschöpf des Sommers. Mondlichtdurchflutete Juli-Nächte, sonnengetränkte Nachmittage im August… das war die Umgebung, in der er sich am wohlsten fühlte. Im Winter, wenn der Himmel überwiegend bedeckt war und Alahrian wenig Licht in seinen Körper aufnehmen konnte, war er meist schlechter Laune. Heute aber hatte er sich überraschenderweise trotzdem zu einem langen Spaziergang durch den Wald überreden lassen.

Jetzt streifte sein Blick Lillys Gestalt, offenbar amüsiert über ihre kindliche Freude am Schnee, und seine Züge wurden weich. Lilly erwiderte verlegen sein Lächeln.

»Komm«, murmelte Alahrian, um einiges munterer als zuvor, und fischte umständlich den Hausschlüssel aus seiner Jackentasche. »Lass uns reingehen! Es ist eiskalt hier draußen!«

Lilly warf noch einen Blick zurück in die prachtvolle weiße Winterlandschaft, ehe sie ihm folgte. Seit einer ganzen Weile schon lebte sie nun mit ihrem Vater hier im Bayerischen Wald und an das Landleben hatte sie sich mittlerweile gewöhnt. Aber diese verschneiten Bäume, die überzuckerten Hausdächer und die Spuren von Rehen und Wildschweinen im Garten… Es hatte etwas nahezu Unwirkliches an sich! Als wäre sie unvermittelt in der perfekten kleinen Spielzeugwelt einer Schneekugel gelandet.

Sie schüttelte die Vorstellung ab, während sie Alahrian ins Innere der Villa folgte, in der er mit seinem Bruder Morgan lebte.

Drinnen war es kuschelig warm, so dass sie schnell Jacke und Handschuhe abstreifte.

Beides fiel ihr vor Schreck aus der Hand, als plötzlich aus dem Wohnzimmer ohrenbetäubender Lärm erklang, der sich bei genauerem Hinhören als eine Heavy-Metal-Version von Rockin' Around the Christmas Tree entpuppte.

»Morgan!«, brüllte Alahrian entrüstet und presste die Hände gegen die Ohren, deren Spitzen hier, in der Sicherheit seines Zuhauses, deutlich unter dem dichten blonden Haar hervorragten. Wenn er sich unter Sterblichen bewegte, verbarg er sein wahres Aussehen üblicherweise hinter einem Zauber. Lilly aber war ihm mittlerweile so vertraut, dass er sie gar nicht mehr als Mensch wahrnahm– was ihr Herz noch immer höherschlagen ließ.

Morgan, dessen feinem Dunkelelfen-Gehör die Ankunft der beiden trotz des donnernden Lärms nicht entgangen war, streckte grinsend den Kopf durch die Wohnzimmertür. »Was denn?«, fragte er gespielt unschuldig. »Man wird doch wohl noch für ein bisschen Weihnachtsstimmung sorgen dürfen! Einen Baum hab ich auch schon aufgestellt!«

Mit einem Funkeln im Blick, das in seinem Fall eindeutig nichts Gutes verhieß, bedeutete er Lilly und Alahrian, ins Wohnzimmer zu kommen. Und dort stand– Lilly schnappte unwillkürlich nach Luft– die schauderhafteste Version eines Weihnachtsbaums, die sie je gesehen hatte.

Er war schief, riesengroß und über und über mit zerknüllten Papiertaschentüchern übersät. Dazwischen hingen Figuren von Totenköpfen und Skeletten.

»Was zur Hölle …?« Lilly starrte den Dunkelelfen an, dann wieder den Baum. »Morgan, was… was ist das?«

Morgan zuckte gelassen mit den Schultern. »Ich konnte die Weihnachtsdeko nicht finden, also hab ich was von dem Halloweenzeugs genommen. Ist doch cool, oder? So einen Baum hat keiner im Dorf!«

Womit er vermutlich sogar Recht hatte! Lilly trat einen Schritt auf die Monstrosität zu. »Und was ist das?«, fragte sie angewidert und pflückte etwas Langes, Klebriges von einem der Zweige. »Sind das etwa… Nudeln?!«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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