Blutmais - Cora Most - E-Book

Blutmais E-Book

Cora Most

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Beschreibung

Willkommen in Trapwood. Hab Spaß, sieh dich in Ruhe um, aber hüte dich vor dem Maisfeld an der Marostreet. Als eine geplante Racheaktion aus dem Ruder läuft, müssen Jenna und ihre Freunde vor der Polizei flüchten. Ein perfektes Versteck ist schnell gefunden: Das hochgewachsene Maisfeld an der Marostreet. Hier würde sie nachts sicher niemand finden. Doch der Ort hat eine grausame Vergangenheit, die bis heute die Einwohner der Kleinstadt beunruhigt. Aller Bedenken zum Trotz folgt Jenna den anderen in den vermeintlichen Schutz der Pflanzen. Keiner der Freunde ahnt, dass sie bereits erwartet werden.

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Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Entscheidung

Eine neue Bekanntschaft

Erschütternde Erkenntnisse

Aus der Dunkelheit

Vertrauen ist alles

Alte Bekannte

Kopflos durch die Nacht

Das Wiedersehen

Der Fluch

In der Falle

Der Plan

Dünger ist alles

Freunde für immer

Schachmatt

Gewinner und Verlierer

TRAPWOOD NEWS

Schlusswort

 

 

 

 

 

Cora Most

Blutmais

Horror-Novelle

 

Inhalt:

Willkommen in Trapwood. Hab Spaß, sieh dich in Ruhe um,

aber hüte dich vor dem Maisfeld an der Marostreet.

 

Als eine geplante Racheaktion aus dem Ruder läuft, müssen Jenna und ihre Freunde vor der Polizei flüchten. Ein perfektes Versteck ist schnell gefunden: Das hochgewachsene Maisfeld

an der Marostreet. Hier würde sie nachts sicher niemand finden. Doch der Ort hat eine grausame Vergangenheit, die bis heute die Einwohner der Kleinstadt beunruhigt.

Aller Bedenken zum Trotz folgt Jenna den anderen in den vermeintlichen Schutz der Pflanzen. Keiner der Freunde ahnt, dass sie bereits erwartet werden.

 

Packende Horror-Novelle in einem beklemmenden Setting.

 

Über die Autorin:

Cora Most ist in München geboren und aufgewachsen. Vor einigen Jahren kehrte sie der Großstadt den Rücken zu und erfüllte sich mit ihrer Familie den Traum vom einsamen Haus

am Waldrand. Dort widmet sich die Autorin ganz ihrer Leidenschaft für Gruselgeschichten. Wenn sie nicht gerade schreibt oder neue inspirierende Orte erkundet,

powert sie sich am liebsten am Schlagzeug aus.

 

www.coramost.de

 

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

 

© 2021 by Cora Most

Deutsche Erstausgabe November 2021

 

Cora MostReitenberger Weg 893444 Bad Kö[email protected]

 

Lektorat: Lektorat Berg

Korrektorat: Klaudia Szabo

Coverdesign und Umschlaggestaltung: Florin Sayer-Gabor - www.100covers4you.com

 

 

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung. Handlungen und Personen dieses Werkes sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, ob lebend oder tot, wären rein zufällig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für meine Familie,

die meine Gruselleidenschaft

immer unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

Triggerwarnung

Dieses Buch enthält Elemente, die triggern können.

Diese sind:

explizite Gewaltdarstellung, Blut, Erbrechen,

Suizid, Drogenkonsum

Vorwort

Bereits als Kind habe ich Plätze entdeckt, an denen sich Geister und Monster verstecken könnten. Außerhalb unserer Vorstellungskraft lauern sie dort und warten auf ihr nächstes Opfer.

In der Nähe unseres Hauses befand sich ein riesiges Maisfeld. Sobald die Pflanzen hoch genug gewachsen waren, habe ich mich mit Freunden hineingeschlichen. Der perfekte Platz, um sich zu verstecken, tief im Blättermeer einzutauchen und mit dem Kompass in der Hand den Ausgang zu suchen.

Doch ein Gedanke ließ mich nicht mehr los und beschert mir noch heute eine Gänsehaut: Wie wäre es, eine ganze Nacht im Maisfeld zu verbringen?

Wenn der Mond die Pflanzen in ein gespenstisches Licht taucht und die Schatten drohend die Arme nach mir ausstrecken? Wie schnell würde ich die Orientierung verlieren, wenn seltsame Geräusche mich umkreisen? Lauert dort in der Dunkelheit vielleicht eine ganz andere Gefahr?

Inspiriert von diesen Gedanken entstand Blutmais.

 

Nun heiße ich dich herzlich willkommen in Trapwood. Mach es dir bequem, sieh dich in Ruhe um, aber denke immer daran: Gehe niemals, unter gar keinen Umständen, in das Maisfeld an der Marostreet.

 

Die Entscheidung

»Scheiße, die Bullen!« Tom riss Jenna den Eierkarton aus der Hand und warf ihn in den nächsten Busch.

Shirley packte sie am Arm. »Los, weg hier!«

Gemeinsam mit den anderen rannten sie durch die gepflegten Vorgärten. Die hochgezüchtetenRosen und preisverdächtigen Gewächse, die sie dabei zertrampelten, scherten sie in diesem Moment nicht.

Das aufgeregte Bellen des Dobermanns der Meyers hallte von den Häuserwänden wider und Jenna sandte ein Stoßgebet gen Himmel, dass sie den Köter diesmal angebunden hatten. Rocky war kein Hund, sondern eine Bestie. Doch heute hatten sie Glück.

Immer weiter liefen die Freunde die Straße entlang. Dabei achteten sie darauf, dem Schein der Laternen auszuweichen und im Schatten zu bleiben. In den Fensterscheiben der Nachbarschaft spiegelten sich die blauroten Lichter des Streifenwagens.

»Schneller, Leute!«, rief Tom.

Selbst in vollem Lauf erkannte Jenna keinerlei Anzeichen von Anstrengung an ihm. Im Gegensatz zu Jenna, die das Schlusslicht der Gruppe bildete. Ihre Lunge und die Oberschenkel brannten mittlerweile wie Feuer.

»Dieses Muttersöhnchen hat tatsächlich die Polizei gerufen«, schimpfte Peter, während er seine schwarze Kunststoffbrille festhielt.

»Halt die Schnauze und lauf!«, fuhr Trevor ihn an. »Ich bin am Arsch, wenn die mich erwischen.«

»Dann schmeiß das Gras weg, du Idiot«, zischte Jenna.

»Spinnst du? Ich krieg das Zeug nicht umsonst.«

Sie verdrehte die Augen und hetzte weiter.

Da wandte Shirley kurz den Kopf zu ihnen herum. »Wohin laufen wir eigentlich, Leute?«

Ihre langen, rotblonden Locken wirbelten wild durcheinander.

Sogar wenn sie Sport machte, sah sie aus wie eins dieser Katalogmodels. In Momenten wie diesen keimte Neid in Jenna auf. Ihre beste Freundin war alles, was sie niemals sein würde. Das war vielleicht auch der Grund, warum Shirley mit dem heißesten Jungen der Schule zusammen war, während Jenna gerade rohe Eier gegen das Fenster ihres verlogenen Ex-Freundes geworfen hatte.

»Keine Ahnung«, rief Trevor. »Sind die Bullen noch hinter uns?«

Hastig blickte Jenna über die Schulter. »Ich sehe sie gerade nicht.«

Endlich wurde Tom langsamer und blieb schließlich stehen.

Sie befanden sich im Schatten einer alten Kastanie am Straßenrand und für einen Moment war nur der keuchende Atem jedes Einzelnen zu hören.

»Wir könnten zu mir!« Shirley strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Erleichtert stellte Jenna fest, dass ihre Freundin auch außer Puste war.

»Auf keinen Fall«, erwiderte Trevor. »Wir müssten wieder zurück und dann laufen wir den Bullen direkt vors Auto.«

»Und wenn wir uns einfach verstecken?« Jennas Atmung hörte sich an wie ein pfeifender Teekessel.

Mit hochrotem Kopf sah sich Peter verzweifelt um. »Und wo? Wir sind schon am Stadtrand.«

»Der Mais steht momentan sehr hoch«, warf Tom ein und deutete die Marostreet entlang, die ein paar Meter weiter eine Linkskurve machte.

»Niemals!« Shirley schüttelte heftig den Kopf. »In dieses Horrorfeld bringen mich keine zehn Pferde. Dann lieber die Polizei.«

Tom hob beschwichtigend die Hände. »War ja nur ein Vorschlag.« Er zog seine Freundin an sich und küsste sie auf den Mund. »Im Maisfeld haben wir’s noch nie gemacht.«

Energisch schob Shirley ihn von sich. »Spinnst du? Wie kannst du jetzt an Sex denken?«

Trevor verdrehte genervt die Augen. »Leute? Können wir uns mal entscheiden?« Er deutete auf seine Hosentaschen. »Wir haben echt andere Probleme.«

»Eigentlich hast nur du welche. Wenn du das Gras wegwerfen würdest, wäre alles okay«, mischte sich Peter ein.

Trevor schnaubte. »Du hast doch keine Ahnung, wie wertvoll das Zeug ist.«

Da ertönte ein Summen und Jenna zog hastig ihr Handy aus der Hosentasche.

 

Wenn du denkst, dass ich mich von euch verarschen lasse, hast du dich geirrt. Ein Vögelchen hat den Bullen verklickert, dass ihr alle einen Haufen Drogen zum Verticken dabeihabt. Ich an eurer Stelle würde verschwinden.

 

»Scheiße.« Jenna biss sich auf die Unterlippe.

Besorgt sah Peter sie an. »Was ist?«

»Matt hat der Polizei gesagt, dass wir Drogen verticken würden.« Sie schlug sich stöhnend die Hand an die Stirn. »Ich hätte wissen müssen, dass die Eier eine beschissene Idee sind.«

»Hey, wir wollten dir nur helfen.« Shirley legte Jenna einen Arm um die Schultern.

»Matt ist ein Dreckschwein«, fügte Trevor hinzu.

Tom nickte. »Er sollte eigentlich im Streifenwagen sitzen, dieser miese Wichser.«

Jenna lächelte schwach. Ihre Freunde hatten recht. Matt hätte noch viel mehr verdient, als nur mit rohen Eiern beworfen zu werden. Bei der Erinnerung an die explosionsartigen Schmerzen in ihrem Kopf, als Matts Faust sie getroffen hatte, erschauderte sie.

»Äh, Leute«, mischte sich Peter ein. »Wir sollten uns schnell was überlegen.«

Er deutete hinter sich die Straße hinunter, wo das blaurote Licht des Streifenwagens unaufhaltsam näher kam.

---ENDE DER LESEPROBE---