Verlag: Klampen, Dietrich zu Kategorie: Abenteuer, Thriller, Horror Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2012

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E-Book-Beschreibung Böse Affen - Ilka Sokolowski

Affen auf der CeBIT? Gartenarchitektin Leo Heller soll einen Messestand in einen asiatischen Zen-Garten verwandeln und ist ratlos, als dort ein Käfig mit drei Affen auftaucht. Auch mit dem asiatischen Smartphone, das ihr in die Hände gespielt wird, weiß sie nichts anzufangen. Ihre Freundin Su Jing ist ihr keine Hilfe; die junge Chinesin wirkt seltsam verändert und hält sich fast nur noch im buddhistischen Kloster auf. Als schließlich ein Toter im Lotusteich schwimmt und Imbissbesitzer Wang Li spurlos verschwindet, beginnt Leo auf eigene Faust nachzuforschen – keineswegs mit buddhistischer Gelassenheit, sondern mit dem für sie typischen Eigensinn. Dabei entgeht ihr völlig, dass sie sich längst im Visier eines skrupellosen Spionagerings befindet …

Meinungen über das E-Book Böse Affen - Ilka Sokolowski

E-Book-Leseprobe Böse Affen - Ilka Sokolowski

www.zuklampen.de

Informationen zum Buch

Ein Aushilfsjob hat Leo Heller auf die CeBIT verschlagen, wo sie zu ihrer Verblüffung auf drei Affen stößt. ›Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen‹ scheint auf einmal das Motto aller Leute zu sein, mit denen Leo es zu tun bekommt …

Informationen zur Autorin

Ilka Sokolowski, Jahrgang 1965, aufgewachsen in Stadthagen, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie. Nach mehrjähriger Verlagstätigkeit lebt und arbeitet sie heute in Hannover als Autorin von Sachbüchern und Romanen.

Ilka Sokolowski

Böse Affen

Kriminalroman

Impressum

© 2011 zu Klampen Verlag • Röse 21 • D-31832 Springe info@zuklampen.de • www.zuklampen.de Herausgegeben von Susanne Mischke Titelgestaltung: »In Zeiten wie diesen« – Büro für Kommunikation, Konzept & Kreation, Hannover Konvertierung: Konvertierung Koch, Neff & Volckmar GmbH, KN digital – die digitale Verlagsauslieferung, Stuttgart

ISBN 978-3-86674-112-6

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung durch elektronische Systeme.

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über ‹http://dnb.ddb.de› abrufbar.

|5|1

An einem kalten Vormittag im März klemmte Leo Heller mit dem rechten Unterarm zwischen den Stäben eines Affenkäfigs und schwor sich, dass sie ihren Job hinschmeißen würde. Gründe dafür gab es genug: Mies bezahlte Knochenarbeit, die versprochene Hilfskraft ein Phantom und die einzige Sackkarre geklaut, obwohl sie sie nur einen Moment lang aus den Augen gelassen hatte. Da war diese Bombendrohung gewesen, schon die zweite innerhalb kurzer Zeit; zum Glück nichts als heiße Luft, aber das konnte man ja vorher nie wissen. Weil irgendein zu kurz gekommener Dummkopf sein Ego aufpolieren und sich aufspielen musste, waren alle gezwungen worden, das Messegelände Nord zu verlassen. Als Leo zurückgekommen war, war die Sackkarre weg.

Schöner Mist.

Und jetzt auch noch das hier. Sie würde also kündigen. Sobald sie dem kreischenden Affen da die Autoschlüssel wieder abgenommen hatte. Die Schlüssel zu dem Lieferwagen, der vor der Messehalle 24 darauf wartete, entladen zu werden. Der Lieferwagen der Floristikfirma, die die Messestände betreute, Sorghuts Blumenservice für jeden Anlass. Dessen Chefin Leo wahrscheinlich feuern würde, bevor sie überhaupt den Mund aufmachen geschweige denn ihren Arm aus dem Käfig befreien konnte.

Da kam sie schon.

Eine kleine Delegation steuerte auf Stand C.53.1 zu, den Leo nach Wunsch des chinesischen Ausstellers bis zur Eröffnung |6|der CeBIT in eine Art Zen-Garten verwandeln sollte mit Bambuskübeln und Lotusteich. Was die drei Affen hier zu suchen hatten, war nicht klar. Gestern waren sie jedenfalls noch nicht dagewesen. Erstaunlich, was die Messeleitung alles tolerierte. Es musste wohl mit dem Firmenmotto des Ausstellers zu tun haben, nichts hören, nichts sagen, nichts sehen und trotzdem kommunizieren, so in der Art vielleicht. Leo wusste nicht, was auf diesem Stand überhaupt ausgestellt werden sollte, es war ihr auch herzlich egal.

Der Schlüsselbund war ihr aus der Tasche gerutscht, als sie sich über den Käfig gebeugt hatte, um die überraschenden Neuzugänge näher in Augenschein zu nehmen. Leos Unterarm reichte nicht weit genug, um ihn herauszuangeln. Blitzschnell hatte der Affe mit dem gelben Halsband zugegriffen.

»Gib die verdammten Schlüssel her!« Der Dieb, eindeutig das dominante Männchen des Trios, fauchte giftig zurück und tobte mit seiner Beute durch den Käfig, während die beiden anderen eingeschüchtert in ihren Ecken hockten. Alle drei trugen diese dicken Halsbänder, die an den schmächtigen Hälsen viel zu klobig wirkten. Der Affe mit dem türkisfarbenen machte einen ausgesprochen elenden Eindruck, der dritte weißes Bändchen beäugte Leo abwartend.

Im Grunde taten sie ihr leid. Sie gehörten nicht in eine Messehalle und eigentlich auch nicht hinter Gitter. Die Affen waren etwa einen halben Meter groß, mit lineallangem Schwanz und struppigem bräunlichem Fell, und der Käfig schien zu eng für sie. Das Gitterwerk war jedenfalls zu eng für Leos Arm. Sie steckte fest.

Inzwischen hatte die Delegation ihr Ziel erreicht.

|7|»Sind Sie verrückt geworden? Wie kann man nur so leichtsinnig sein!« Die tadelnde Stimme gehörte zu Leos Erleichterung nicht Irene Sorghut, sondern einer unbekannten Frau im rustikalen Parka und mit dicksohligen Arbeitsstiefeln. Begleitet wurde sie von zwei ähnlich ausstaffierten Männern und zwei Polizisten in Uniform. Alle fünf trugen irritierenderweise Handschuhe und einen Mundschutz.

»Diese Primaten haben ein mörderisches Gebiss! Unter Umständen sind es Wildtiere, die an Menschen nicht gewöhnt sind. Haben Sie überhaupt eine Vorstellung, was für Krankheiten die übertragen können? Nehmen Sie Ihren Arm da raus, um Himmels willen!«

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