Bushido - Inazô Nitobe - E-Book

Bushido E-Book

Inazo Nitobe

4,9

Beschreibung

Der sogenannte Weg des Kriegers, Bushidō, der im Westen häufig als Synonym für japanisches Rittertum verwendet wird, ist ein Kind der Meiji-Zeit (1868-1912), die einen radikalen Umbruch der japanischen Gesellschaft und des Staatswesens herbeiführte.

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INAZO NITOBE

BUSHIDO

Die Seele Japans

Aus dem Amerikanischen von Prof. Dr. Hannelore Eisenhofer

Die vorliegende Übersetzung folgt der Ausgabe von Inazo Nitobe: Bushido – The Soul of Japan, G. P. Putnam's Sons 1905

© 2011 Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg.Alle Rechte, auch das der fotomechanischen Wiedergabe (einschließlich Fotokopie) oder der Speicherung auf elektronischen Systemen, vorbehalten. All rights reserved.

ISBN: 978-3-86820-993-8

www.nikol-verlag.de

»That way Over the mountain, which who stands upon, Is apt to doubt if it be indeed a road; While if he views it from the waste itself, Up goes the line there, plain from base to brow, Not vague, mistakable! What's a break or two Seen from the unbroken desert either side? And then (to bring in fresh philosophy) What if the breaks themselves should prove at last The most consummate of contrivances To train a man's eye, teach him what is faith?«

ROBERT BROWNING,

Bishop Blougram's Apology

»There are, if I may so say, three powerful spirits, which have from time to time, moved on the face of the waters, and given a predominant impulse to the moral sentiments and energies of mankind. These are the spirits of liberty, of religion, and of honor.«

HALLAM,

Europe in the Middle Ages

»Chivalry is itself the poetry of life.«

SCHLEGEL,

Philosophy of History

Vorwort zur deutschen Ausgabe von Bushidō

Nitobe Inazō (1862–1933), geboren in Morioka, das in der heutigen Präfektur Iwate im Nordosten der Insel Honshū liegt, zeichnete sich durch besondere Gelehrsamkeit und einen hohen Bildungsgrad aus. Als er zur Welt kam, war das in seinem Buch Bushidō so eindringlich, aber auch widersprüchlich beschriebene ideale Japan bereits von der Agonie der Herrschaft der Tokugawa gezeichnet. Nur wenige Jahre nach seiner Geburt, im Jahre 1867, trat der letzte Shōgun von seinem Amt zurück und übergab dem Kaiser seine Ländereien und seinen Machtanspruch auf die Regierung. Die Meiji-Restauration, die Wiederherstellung der kaiserlichen Macht als alleinige Regierung des gesamten Landes, war somit vollzogen. Was nun folgte, war ein radikaler Umbruch und Bruch mit der Vergangenheit. In diesem Niemandsland zwischen alten Lehren und der Suche nach neuen Wegen war es nicht weiter verwunderlich, dass das Christentum erneut in Japan Einzug hielt, wenngleich unter anderen Voraussetzungen als im 16. Jahrhundert. Inazō, der ab 1877 in Sapporo Landwirtschaft studierte, fühlte sich zu dieser Religion hingezogen und trat zusammen mit seinem Studienkollegen Uchimura Kanzō zum christlichen Glauben über.

Morioka war der Sitz des Nanbu-Clans, der auf Seiten der Tokugawa an der entscheidenden Schlacht von Sekigahara im Jahre 1600 teilgenommen hatte und aufgrund dessen einige Privilegien besaß. Fernab der Regierungs- bzw. Machtzentren Edo und Kyōto – wobei Kyōto als Sitz des Kaisers in Regierungsangelegenheiten kaum ins Gewicht fiel – konnten sich mit Sicherheit besondere moralische Ansichten und Regeln über einen längeren Zeitraum halten, als in den meisten anderen Gebieten, was bei der Abfassung des vorliegenden Buches sicher eine Rolle spielte.

Inazō war ein belesener Mann, den zunächst das Buch Sartor Resartus von Carlyle in seinen Bann gezogen hatte, dessen Thematik die Suche nach der Wahrheit war. Doch was ist Wahrheit? Inazō, der an der Kaiserlichen Universität, dann in Boston und später in Deutschland studiert hatte, war nicht nur mit unterschiedlichen Kulturen und Denkweisen zusammengetroffen, sondern auch mit unterschiedlichen Ansichten der einzelnen Nationen zu Begriffen wie Ehre, Treue, Loyalität, ja selbst politischen Systemen. So konnte es nicht ausbleiben, dass er 1899 Bushidō verfasste, das als eine Antwort auf die vielen Missverständnisse, die andernorts über Japan vorherrschten, gedacht war und nicht nur den Japanern einen Spiegel in der späteren japanischen Version vorhalten sollte, sondern den westlichen Nationen zu zeigen versuchte, inwieweit Japan, das von einer Gleichwertigkeit mit den westlichen Staaten noch weit entfernt war, durchaus Paroli bieten konnte, wenn nicht sogar in einigen Punkten überlegen war.

Inazō kannte die damalige einschlägige Literatur zu Japan, aber vor allem kannte er die Bibel, die immer wieder zitiert wird. Er war angesehen und durch seine zahlreichen Aufenthalte im Ausland, vor allem aber durch seine Ehe mit der Quäkerstochter Mary P. Elkinton – gegen die sowohl seine als auch ihre Familie heftigste Einwände hatte – fühlte er sich berufen, zwischen Ost und West auszugleichen und eine Art Mittler oder Brücke zu bilden. 1933 starb er bei einer Konferenz in Kanada nach einem erfüllten Leben als Lehrer, Dozent, Agrarwissenschaftler, Mitglied beim Völkerbund und seiner Arbeit im internationalen Rahmen.

Mit Bushidō hat er sich selbst ein Denkmal gesetzt und in gewisser Weise auch seiner Heimat Morioka, in der auch heute noch der Clan der Nanbu mittlerweile in der 45. Generation vertreten ist.

Realität und Theorie

Der sogenannte Weg des Kriegers, Bushidō, der im Westen häufig als Synonym für japanisches Rittertum verwendet wird, ist ein Kind der Meiji-Zeit (1868–1912), die einen radikalen Umbruch der japanischen Gesellschaft und des Staatswesens herbeiführte.

Nachdem im Jahre 1603 die Familie der Tokugawa das Shogunat offiziell übernommen hatte und bis zum Jahre 1867 die Regierung Japans bildete, waren die einstigen Kämpfer und Gefolgsleute zur Schreibtischarbeit gezwungen. Verwaltungsaufgaben und Steuerwesen waren an die Stelle der Schlachtfelder getreten, die 100 Jahre lang das japanische Geschehen bestimmt hatten. In dieser Zeit des erzwungenen Friedens sehnte sich so mancher ehemalige Kämpfer nach Schlachtengetümmel und im Zuge dieser Entwicklung entstand die »Erfindung« des edlen Samurai, der von Loyalität und kindlicher Pietät getrieben, seinem Herrn und Meister bis in den Tod und darüber hinaus treu ergeben war.

Die Verklärung der Vergangenheit ist nicht allein ein Privileg Japans, sondern in allen Kulturen anzutreffen. Der Ritter des Mittelalters, der sich vom berittenen Söldner zum edlen Menschen entwickelt hatte, die Minne pflegte und vollendete Manieren im Umgang mit seinesgleichen zeigte, unterscheidet sich kaum von der Darstellungsweise, die bei den japanischen Samurai anzutreffen ist.

Doch wie sah die Wirklichkeit aus? Nachdem Japan nach zahllosen Schlachten und Intrigen unter den Tokugawa unter einer einheitlichen Regierung vereint war, erstellten die einzelnen Landesfürsten »Hausgesetze« für ihre Gefolgsleute, um für Zucht und Ordnung in Friedenszeiten zu sorgen. Diese Gesetze waren keineswegs landesweit gleich oder hatten den Charakter eines universellen Kodex, der für ganz Japan gültig war. Vielmehr stand es jedem Landesfürsten frei, in seinem Gebiet nach Gutdünken zu herrschen, solange er die Regeln, die ihm von der Regierung auferlegt waren, befolgte und den Frieden des Reiches nicht gefährdete.

Die Zeit zwischen 1603 und 1867 ist gekennzeichnet durch hohe Gelehrsamkeit der oberen Klasse, die sich mit chinesischen Klassikern, Philosophie, Medizin und anderen Wissenschaften beschäftigte und eine reichhaltige Literatur auf diesen Gebieten hervorbrachte. Zahllose Philosophen entstammten dem Kriegeradel, dessen Aufgabe nicht allein die Ertüchtigung in verschiedenen Waffendisziplinen war, sondern die Gelehrsamkeit in gleichem Maße zu verfolgen hatte.

Jedes Lehen hatte seine eigenen Schulen, die den Samuraiangehörigen vorbehalten waren, aber auch Schulen für das einfache Volk, das dort die elementarsten Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen konnte.

Der Konfuzianismus breitete sich zudem unter der herrschenden Klasse dank der als Pflichtlektüre geltenden chinesischen Abhandlungen aus, und der Gebildete verwendete statt der japanischen Sprache »Kanbun«, Chinesisch, das beim Lesen ins Japanische transponiert wurde. Bildung war hoch angesehen und die chinesischen Ideale der kindlichen Pietät, der Loyalität, der Menschlichkeit und Aufrichtigkeit fanden Eingang in die Lehrstätten der Kriegerklasse.

Die hier in diesem Buch behandelten Tugenden stammen mehr oder minder aus dem Chinesischen, sprich dem Konfuzianismus, der in seiner Ausprägung des Neo-Konfuzianismus ab dem Jahre 1792 die offizielle, von der japanischen Regierung verordnete Lehre darstellte. Zahlreiche Schulen bestanden nebeneinander, die sich nicht allein diesem Neo-Konfuzianismus widmeten, sondern den unter dem Begriff »Konfuzianismus« zusammengefassten Schriften und Lehren widmeten.

Je weiter sich die Kriegerklasse von der Zeit der Schlachtfelder entfernte, desto stärker wurde die Verklärung der Vergangenheit, aber auch der Verfall der Sitten, der Disziplin und der Moral.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sah sich Japan unterschiedlichen Problemen gegenüber: dem Druck des westlichen Auslands, Japans Häfen für ausländische Schiffe und Kaufleute zugänglich zu machen, dem Verfall des Staates, der Verschlechterung der Wirtschaft und dem Verfall der allgemeinen Moral. Trunksucht, Spielleidenschaft, Besuche in Freudenhäusern brachten manche Existenz an den Rand des Ruins und die eine oder andere Samurai-Rüstung verschwand samt Schwert bei Pfandleihern. Das Ideal des Bushidō, das Nitobe Inazō hier so eindringlich als die »Seele Japans« vermittelt, war ein Wunschtraum, der kaum noch realisiert werden konnte. Und dennoch hält sich dieses Bild, das er seinerzeit vermittelte, auch heute noch hartnäckig in westlichen Vorstellungen von einem Japan, das es so nie gegeben hat und nie geben wird.

Wer in der Fremde lebt oder sich häufig im Ausland aufhält, neigt dazu sein Heimatland zu idealisieren, das Gute zu betonen und das Schlechte zu vergessen. Nitobe bildet hier keine Ausnahme. Sein Zusammentreffen mit unterschiedlichen Nationen und seine Rolle bei führenden Einrichtungen brachten ihn zu der Stellungnahme, die als Bushidō in die Geschichte einging. Das soll ihm keineswegs zum Vorwurf gemacht werden, wenn man die damalige Stellung Japans in der Weltgeschichte betrachtet und das Bemühen kennt, das Japan an den Tag legte, um als gleichwertiges Mitglied der großen Nationen anerkannt zu werden.

Die Tokugawa-Zeit war nichts anderes als ein Zeitalter des Despotismus und des Militärs. Die vier Stände, die nach chinesischem Vorbild – mit dem Unterschied jedoch, dass der Kriegerstand an erster Stelle stand – erblich geworden waren, boten kaum eine Möglichkeit der vorgegebenen Umwelt zu entfliehen und gesellschaftlich aufzusteigen, bis schließlich zum Ende dieser Herrschaft aufgrund des allgemeinen Verfalls eine Lockerung eingetreten war. Höflichkeit und Zurückhaltung gebot allein die despotische Herrschaft dieses Polizeistaates, der seine Bürger bespitzelte und dessen Strafen drakonisch waren. Es war daher nicht so sehr die edle Gesinnung, die innere Einstellung, die die Menschen zu Umsicht und Rücksicht im Umgang miteinander anleitete, sondern die Angst, einen Fehler mit tödlichen Konsequenzen für die ganze Familie zu begehen.

Nach dem Zusammenbruch des Regimes wurde alles, was mit der ehemaligen Regierung zu tun hatte, über Bord geworfen und verachtet. Die unter Zwang befolgte Moral hatte endgültig ihre Grundlage mit der Abschaffung des konfuzianischen Systems verloren, jedoch keinen Ersatz gefunden, der eine einheitliche moralische Erziehung zum Ziel gehabt hätte. Wenn Nitobe in seinem Vorwort in der Unterhaltung mit dem belgischen Juristen Laveley davon spricht, dass es keine moralische Unterweisung an den Schulen gibt, sondern er mit der Muttermilch sozusagen die Regeln für Recht und Unrecht, in seinen Worten Bushidō, aufgesogen hat, so scheint er eines vergessen zu haben – den Erziehungserlass von 1890 – den der Kaiser in Anbetracht der an den Schulen zu unterrichtenden Moral dem Volke huldvoll geschenkt hatte. Moralerziehungsbücher waren durchaus bereits im Umlauf und wurden an den Schulen als Lehrmaterial verwendet. Diese Bücher enthielten erbauliche Geschichten von großen Männern und Frauen aus aller Welt, die als vorbildlich galten. Gladstone war dort ebenso vertreten wie andere westliche Staatsmänner, Politiker, Erfinder und andere.

Seit dem Jahre 1872 bestand allgemeine Schulpflicht und der Moralunterricht wurde meist an Samstagen abgehalten. Um das Bestreben, dem Land eine einheitliche moralische Erziehung angedeihen zu lassen, die zuerst als Anstandskunde, später als Moralunterweisung in den Stundenplänen eingetragen war, hatten die beiden Tutoren des Meiji-Kaisers, Motoda Eifu und Nishimura Shigeki, den Entwurf des kaiserlichen Erziehungsedikts unterstützt. Ein so kritisches Buch wie die »Abhandlung der japanischen Moral«1 wäre wohl kaum erschienen, wenn die Moral in sämtlichen Klassen der Gesellschaft wie in Bushidō beschrieben, verbreitet gewesen wäre.

Impulse von außen sind meist der Auslöser über eigene Werte und Traditionen nachzudenken, um ein Gegengewicht zu anderen Kulturen zu schaffen. Der Impuls für die Idee eines edlen Rittertums in der Tokugawa-Zeit war der Umbruch von einer kriegerischen zu einer friedlichen Zeit gewesen, in der Meiji-Zeit kam der Impuls jedoch von außen und in zunehmendem Maße durch die ins Land strömenden Missionare der amerikanischen und englischen Glaubensrichtungen, die sich von Bestrebungen der katholischen Kirche, die im 16. Jahrhundert kurzzeitig in Japan Erfolge verbuchen konnte, deutlich unterschied. Es darf zudem nicht vergessen werden, dass Japan zu Beginn der Meiji-Zeit bestrebt war, ein gleichwertiges Mitglied der Großmächte zu werden, was das Vorwort von Griffis deutlich zum Ausdruck bringt, der Japan als Mittler zwischen Ost und West, aber auch als Führungsmacht in Ostasien bezeichnet.

Bunmei kaika (Zivilisation und Aufklärung) waren die Schlagworte der frühen Meiji-Zeit, die Nitobe wohlweislich nicht erwähnt, sondern sich stattdessen auf einen Ehrenkodex der Samurai beruft, den es als nicht einheitliches Regelwerk gegeben hat.

Zwar schreibt Nitobe, dass das, was Japan noch heute (in Beziehung zu seiner Zeit) ausmacht, Bushidō zu verdanken ist. Tatsache ist jedoch, dass die Grundlage dessen, was Japans geschichtlichen Werdegang nach der Meiji-Restauration beeinflusste, die Bildung war, die der Kriegerstand genossen hatte. Dieser Bildung und der Weitsichtigkeit etlicher Samurai hatte Japan es zu verdanken, dass sich das Land öffnen und entfalten konnte.

Das Buch selbst wurde im Jahre 1899 verfasst, vier Jahre nach dem Sieg Japans über China. Es ist sicherlich nicht falsch zu behaupten, dass dieses Ereignis Nitobe beflügelte in der Stärke Japans den alten Geist der Samurai zu sehen und den Erfolg dem, was er unter Bushidō verstand, zuzuschreiben.

Aus heutiger Sicht ist Bushidō ein Klassiker, der ein Weltbild vermittelt, das jede Nation zur damaligen Zeit zu vermitteln suchte. Es ist wie gesagt ein Kind seiner Zeit und sollte auch als ein solches verstanden werden.

Anmerkungen zur Schreibweise und Lesung der japanischen Namen

Ō, ō oder ū bedeuten einen langen Vokal. Gemäß der japanischen Tradition werden die Familiennamen an erster Stelle genannt. Da viele Namen von Personen nicht vollständig in der Originalausgabe verzeichnet sind, wurde der Verständlichkeit halber, oder um den Leser zu weiterer Forschung anzuregen, der vollständige Name angegeben.

Dieses Büchlein widme ich meinem geliebten Onkel

OTA TOKITOSHI

der mich lehrte die Vergangenheit zu ehren

und die Taten der Samurai zu bewundern.

Vorwort zur zehnten und überarbeiteten Ausgabe

Seit der ersten Veröffentlichung in Philadelphia vor mehr als sechs Jahren hat dieses Büchlein eine unerwartete Geschichte erlebt und reichere Ergebnisse als erwartet. Der japanische Nachdruck wurde neun Mal neu aufgelegt. Gegenwärtig wird gleichzeitig in New York und London eine Ausgabe für alle Englisch sprechenden Leser auf der ganzen Welt erscheinen.

Mittlerweile wurde »Bushidō« von Dev aus Khandia in die zentralindische Sprache Marathi übersetzt, ins Deutsche von Anna Kaufmann aus Hamburg, von Hora ins Tschechische, und von der Gesellschaft für Wissenschaft und Leben in Lemberg ins Polnische. Versionen auf Norwegisch und Französisch befinden sich gerade in Vorbereitung und eine chinesische Übersetzung ist geplant. Einige Kapitel wurden ungarischen und russischen Lesern in der jeweiligen Landessprache zugänglich gemacht. Wissenschaftliche Anmerkungen als Hilfe für jüngere Studenten der englischen Sprache trug mein Freund H. Sakurai zusammen, dem ich für seine Hilfe auch in anderer Hinsicht Dank schulde.

Es ist für mich eine große Freude, dass meine bescheidene Abhandlung auf so viele wohlwollende Leser in unterschiedlichen Kreisen traf, was bedeutet, dass der Inhalt meines Buches für alle Welt von Interesse ist.

Überaus schmeichelnd ist die Nachricht (die mich aus zuverlässiger Quelle erreichte), der zufolge Präsident Roosevelt mir die Ehre zuteil werden ließ, es zu lesen und einige Exemplare meines Buches an seine Freunde zu verteilen.

Für die gegenwärtige Ausgabe habe ich hauptsächlich einige konkrete Beispiele hinzufügt. Ich bedauere, dass ich unfähig war ein Kapitel über die kindliche Pietät hinzuzufügen, die als die eine der zwei Säulen der japanischen Ethik gilt, wobei die Loyalität die zweite bildet. Die Schwierigkeit, vor der ich beim Verfassen eines solchen Kapitels stehe, liegt nicht darin, dass ich westliches Empfinden hinsichtlich dieser Tugend nicht kenne, sondern vielmehr darin, dass wir uns als Japaner dieser Tugend selbst nicht genug bewusst sind, sodass ich aus eigener Kraft nicht in der Lage bin, entsprechende Vergleiche zu ziehen. Dennoch hoffe ich eines Tages dieses und andere Themen erweitern zu können. Selbstverständlich können die auf diesen Seiten angeschnittenen Themen noch weiter ausgeführt und diskutiert werden; momentan bin ich jedoch nicht in der Lage die Dinge so klar zu sehen, dass die derzeitige Ausgabe, so wie sie ist, erweitert werden könnte.

Dieses Vorwort wäre nicht vollständig und nicht gerecht, wenn ich meiner Gattin nicht den gebührenden Dank für das Lesen der Druckfahnen, für hilfreiche Vorschläge und nicht zuletzt für ihre beständige Ermunterung danken würde.

I.N.

Koishikawa

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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