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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 2,0, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Bonn früher Fachhochschule, Veranstaltung: Marketingtrends und Forschung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Buzz“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Summen“ und versteht sich als eine der ältesten Marketingtechniken überhaupt. Seitdem Handel getrieben wird, eilt dem Anbieter entweder ein guter oder ein schlechter Ruf voraus. Beim Buzz-Marketing geht es im Kern um die Fragestellung, wie die Vorzüge des eigenen Produktes in die Öffentlichkeit gelangen können und Menschen angeregt werden, sich darüber auszutauschen. Hierzu treten Privatpersonen als sogenannte Buzz-Agenten auf, die anderen Konsumenten von ihren Produkterfahrungen berichten. Einen hohen Stellenwert haben hierbei persönliche Beziehungen und die Verdeckung des kommerziellen Hintergrunds. Eine Botschaft kann entweder bidirektional zwischen zwei Personen (ein Sender, ein Empfänger) oder polydirektional (ein Sender, viele Empfänger) verbreitet werden.
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Veröffentlichungsjahr: 2014
Impressum:
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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1.Beschreibung Buzz-Marketing
1.1 Begriffsklärung
1.2 Gründe für den Einsatz von Buzz-Marketing
1.3 Prozess des Buzz-Marketing
1.4 Rolle und Motivation der Buzz Agenten
1.5 Abgrenzung zu ähnlichen Marketingmethoden
2 Beispiel einer Buzz-Kampagne
3 Kritik
4 Fazit und Ausblick
5 Literaturverzeichnis
Anhang: Zusammenfassung der Seminararbeit in Form eingebundener Charts
Abbildung 1: Formen der Kommunikation
Abbildung 2: Informationsquellen für neue Produkte
Abbildung 3: Marketing-Instrumente - Nutzung durch Unternehmen
Tabelle 1: Motivation potenzieller Buzz-Agenten
Tabelle 2: Abgrenzung Varianten des Empfehlungs-Marketing
„Buzz“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Summen“ und versteht sich als eine der ältesten Marketingtechniken überhaupt. Seitdem Handel getrieben wird, eilt dem Anbieter entweder ein guter oder ein schlechter Ruf voraus. Beim Buzz-Marketing geht es im Kern um die Fragestellung, wie die Vorzüge des eigenen Produktes in die Öffentlichkeit gelangen können und Menschen angeregt werden, sich darüber auszutauschen. Hierzu treten Privatpersonen als sogenannte Buzz-Agenten auf, die anderen Konsumenten von ihren Produkterfahrungen berichten. Einen hohen Stellenwert haben hierbei persönliche Beziehungen und die Verdeckung des kommerziellen Hintergrunds. Eine Botschaft kann entweder bidirektional zwischen zwei Personen (ein Sender, ein Empfänger) oder polydirektional (ein Sender, viele Empfänger) verbreitet werden.
Abbildung 1: Formen der Kommunikation[1]
Wie diese Abbildung verdeutlicht, werden bei polydirektionaler Kommunikation (z.B. Massenmedien) zwar mehrere Empfänger erreicht, dies geschieht jedoch meist nur einstufig. Bei der mehrstufig polydirektionalen Variante, unter der auch das Buzz-Marketing einzuordnen ist, überbringt der Agent dagegen mehreren anderen eine Nachricht und diese geben sie wiederum an viele andere Personen weiter.
Ziel hierbei ist ein Schneeball-Effekt auf Konsumentenseite, der einen Erfolgsquotienten von 1:15 erreichen kann; jeder Buzz-Agent ist also in der Lage bis zu 15 weitere Konsumenten vom Produkt zu überzeugen.[2]
In der heutigen Zeit klagen Konsumenten über eine steigende Informationsüberlastung. Diese führt zwangsläufig zu einer verminderten Fähigkeit und Bereitschaft des Konsumenten, Informationen aufzunehmen. Analysen zeigen, dass vom gesamten Informationsangebot, beispielsweise über Zeitungen, Rundfunk, Internet oder Telefon, insgesamt nur ein bis zwei Prozent den Wahrnehmungsfilter des Konsumenten durchlaufen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 98 bis 99 Prozent der vom Unternehmen ausgesendeten Informationen vom Konsumenten gar nicht wahrgenommen werden.[3] Diese ausgefilterten Informationen haben somit auch keinen Einfluss mehr auf das Verhalten des Konsumenten.
Durch diese Analysen wird deutlich, wie kompliziert es für Unternehmen geworden ist, mit Werbung zum Kunden durchzudringen. Eine Erhöhung des Werbedrucks führt letztendlich nur zu einer weiteren Verdichtung des Wahrnehmungsfilters. Informationen müssen vom Konsumenten immer stärker selektiert werden um der Informationsüberlastung zu entgehen.
