Chancengleichheit durch Weiterbildung - Patrick Lustenberger - E-Book

Chancengleichheit durch Weiterbildung E-Book

Patrick Lustenberger

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Universität Zürich (Soziologisches Institut), Veranstaltung: Ausgewählte soziale Phänomene nach der Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu den grösseren Herausforderungen, mit der sich der Staat und deren Bevölkerung in den Industrieländern in den nächsten Jahrzehnten zu beschäftigen haben, sind die zunehmende Globalisierung, der ständige Wandel der Arbeitsmärkte, die allgemeine Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemeine Strukturanpassungen, zudem die immer höher werdenden Grundanforderungen in der Arbeitswelt und im täglichen Leben. Die Welt entwickelt sich immer mehr hin zu einer Gesellschaft, deren Wissen die unerlässlichste Basis zu deren Funktionieren bildet. In diesem sich immer schneller wandelnden Umfeld, muss sich das meistens in der Grundausbildung erworbene Wissen und Können immer wieder erneuern und kann deshalb nur durch ständiges lebenslanges Lernen auf dem nötigen Stand gehalten werden. Die Weiterbildung wird zu einem unerlässlichen Bestandteil in diesem Prozess. Die Weiterbildung soll die Individuen dazu befähigen, den oben beschriebenen Tendenzen folgen zu können. Wenn demzufolge die Weiterbildung immer wichtiger wird, dann wird auch die Frage, wie Weiterbildung verteilt wird und wer Zugang zu ihr hat, immer mehr zu einer Frage der sozialen Gerechtigkeit.

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Veröffentlichungsjahr: 2009

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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Fragestellung
3 Überblick in die Weiterbildungslandschaft
3.1 Zum Begriff Weiterbildung
3.1.1 Die zeitliche Entwicklung der Weiterbildung
3.2.1 Soziokulturelle Weiterbildung
3.2.2 Berufliche Weiterbildung
3.2.3 Der integrative Weiterbildungsansatz
4 Lebenslanges Lernen
4.1 Warum „lebenslanges Lernen“ ein Thema ist
4.2 Zum Begriff des „lebenslangen Lernens“
4.2.1 „éducation permanente“
4.2.2 „recurrent education“
4.2.3 „lifelong learning“
5.1 Begriff der Chancengleichheit
5.2 Chancengleichheit und Benachteiligung
5.3 Wandel der Qualifikation
6 Praktischer Teil
6.1 Themenbereich „Weiterbildungsbeteiligung“
6.2 Themenbereich „Wahl der Weiterbildungskurse“
6.3 Themenbereich „Weiterbildung nach Bildungsstand“
6.4 Themenbereich „Beteiligung der Geschlechter an Weiterbildung“
6.5 Themenbereich „Veranstalter von Weiterbildung“
7 Schlussfolgerungen
8 Literaturverzeichnis

Page 1

Page 4

1 Einleitung

Zu den grösseren Herausforderungen, mit der sich der Staat und deren Bevölkerung in den Industrieländern in den nächsten Jahrzehnten zu beschäftigen haben, sind die zunehmende Globalisierung, der ständige Wandel der Arbeitsmärkte, die allgemeine Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien, allgemeine Strukturanpassungen, zudem die immer höher werdenden Grundanforderungen in der Arbeitswelt und im täglichen Leben. Die Welt entwickelt sich immer mehr hin zu einer Gesellschaft, deren Wissen die unerlässlichste Basis zu deren Funktionieren bildet.

In diesem sich immer schneller wandelnden Umfeld, muss sich das meistens in der Grundausbildung erworbene Wissen und Können immer wieder erneuern und kann deshalb nur durch ständiges lebenslanges Lernen auf dem nötigen Stand gehalten werden. Die Weiterbildung wird zu einem unerlässlichen Bestandteil in diesem Prozess. Die Weiterbildung soll die Individuen dazu befähigen, den oben beschriebenen Tendenzen folgen zu können.

Wenn demzufolge die Weiterbildung immer wichtiger wird, dann wird auch die Frage, wie Weiterbildung verteilt wird und wer Zugang zu ihr hat, immer mehr zu einer Frage der sozialen Gerechtigkeit.

2 Fragestellung

Die leitende These, welcher ich in dieser Seminararbeit nachgehe, lautet: Inwiefern vermag die Weiterbildung die bestehenden sozialen Ungleichheiten abzubauen, oder anders gefragt, trägt die Weiterbildung geradezu zur Verstärkung von sozialer Ungleichheit bei. Dies macht zunächst eine begriffliche Klärung von Weiterbildung erforderlich, dabei werde ich mich vor allem an die Definitionen von Aebi (1995) und dem Bundesamt für Statistik (1996) anlehnen.