Cloud Computing aus Nutzer- und Anbietersicht - Sebastian Summerer - E-Book

Cloud Computing aus Nutzer- und Anbietersicht E-Book

Sebastian Summerer

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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Cloud Computing ist eine Möglichkeit, IT-Dienste wie Rechenkapazitäten, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software dynamisch an den Bedarf eines Unternehmens angepasst über das Internet oder das lokale Netzwerk zu beziehen. Hierbei geben der Anwender und auch das Unternehmen das Wissen ab, mit und vor allem auf welcher Hardware ein IT-Dienst zur Verfügung estellt wird. Aufgrund des fehlenden Wissens wird diese Art der IT-Struktur die „Cloud“ oder ins Deutsche übersetzt die „Wolke“ genannt. Wie die echte Wolke, wird auch die IT-Wolke in mehrere Schichten unterteilt. Infrastructure as a Service (IaaS) stellt hierbei Rechenkapazität und Datenspeicher als Dienstleistung zur Verfügung. Platform as a Service (PaaS) bezeichnet hingegen die Bereitstellung von Datenbanken oder Entwicklungsplattformen. Als letzte Schicht reiht sich Software as a Service (SaaS) ein, unter welchem das Angebot einer Softwarelösung als Service zu verstehen ist. Über die letzten Monate und Jahre haben diese Modelle mehrere Anbieter für sich entdeckt. Die Größten unter ihnen sind die Unternehmen Microsoft, Amazon, IBM, Salesforce und Google. Die einzelnen Anbieter decken dabei verschiedene einzelne, aber teilweise auch mehrere Ebenen des Cloud Computings ab und stehen in direkter Konkurrenz. Google ist ein gutes Beispiel für einen SaaS-Anbieter, wohingegen IBM sowohl den Bereich PaaS als auch die Dienstleistung SaaS abdeckt. Amazon konzentriert sich auf die Bereiche IaaS und PaaS und der letzte große Anbieter Microsoft bietet für alle Ebenen der Wolke seine Services an. Die Gemeinsamkeit der Anbieter liegt im Bezahlmodel. Bei allen wird die zu bezahlende Menge auf Grund der tatsächlich in Anspruch genommenen Dienstleistungen berechnet. Der Unterschied liegt ausschließlich in der zugrunde gelegten Bewertungseinheit. Als Beispiel berechnet sich der zu zahlende Betrag bei Amazons S3 Datenspeicherservice auf Grund des verbrauchten Datenspeichervolumens und Transfers der Daten in das Rechenzentrum von Amazon hinein und auch wieder heraus. Bei Microsofts Business Productivity Suite sind es hingegen die aktivierten Nutzer.

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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Abstract

Cloud Computing ist eine Möglichkeit, IT-Dienste wie Rechenkapazitäten, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software dynamisch an den Bedarf eines Unternehmens angepasst über das Internet oder das lokale Netzwerk zu beziehen. Hierbei geben der Anwender und auch das Unternehmen das Wissen ab, mit und vor allem auf welcher Hardware ein IT-Dienst zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund des fehlenden Wissens wird diese Art der IT-Struktur die „Cloud“ oder ins Deutsche übersetzt die „Wolke“ genannt. Wie die echte Wolke, wird auch die IT-Wolke in mehrere Schichten unterteilt. Infrastructure as a Service (IaaS) stellt hierbei Rechenkapazität und Datenspeicher als Dienstleistung zur Verfügung. Platform as a Service (PaaS) bezeichnet hingegen die Bereitstellung von Datenbanken oder Entwicklungsplattformen. Als letzte Schicht reiht sich Software as a Service (SaaS) ein, unter welchem das Angebot einer Softwarelösung als Service zu verstehen ist.

Über die letzten Monate und Jahre haben diese Modelle mehrere Anbieter für sich entdeckt. Die Größten unter ihnen sind die Unternehmen Microsoft, Amazon, IBM, Salesforce und Google. Die einzelnen Anbieter decken dabei verschiedene einzelne, aber teilweise auch mehrere Ebenen des Cloud Computings ab und stehen in direkter Konkurrenz. Google ist ein gutes Beispiel für einen SaaS-Anbieter, wohingegen IBM sowohl den Bereich PaaS als auch die Dienstleistung SaaS abdeckt. Amazon konzentriert sich auf die Bereiche IaaS und PaaS und der letzte große Anbieter Microsoft bietet für alle Ebenen der Wolke seine Services an.

Die Gemeinsamkeit der Anbieter liegt im Bezahlmodel. Bei allen wird die zu bezahlende Menge auf Grund der tatsächlich in Anspruch genommenen Dienstleistungen berechnet. Der Unterschied liegt ausschließlich in der zugrunde gelegten Bewertungseinheit. Als Beispiel berechnet sich der zu zahlende Betrag bei Amazons S3 Datenspeicherservice auf Grund des verbrauchten Datenspeichervolumens und Transfers der Daten in das Rechenzentrum von Amazon hinein und auch wieder heraus. Bei Microsofts Business Productivity Suite sind es hingegen die aktivierten Nutzer.

Ziel dieser Diplomarbeit soll es sein, das Thema Cloud Computing aus sowohl der Anbieter- als auch aus der Kundensicht wirtschaftlich zu bewerten und den Mehrwert für Unternehmen und den damit verbundenen Wettbewerbsvorteil aufzuzeigen. Als Einführung werden die Grundlagen des Cloud Computing erörtert. Danach wird eine Übersicht über die verschiedenen Angebote der Anbieter sowie deren technische Grundlagen gegeben und aufgezeigt. Dabei werden Details, wie die technischen Unterschiede, das Abrechnungsmodell und Sicherheitsaspekte zu den jeweiligen Diensten betrachtet, die Möglichkeit zur Verbindung mit vorhandener Infrastruktur und die Einhaltung bestehender Datenschutzrichtlinien geprüft. Danach wird in die Sicht der Kunden gewechselt und analysiert, welche Voraussetzungen die Cloud mitbringen muss, um in deutschen

Unternehmen eingesetzt zu werden. Der Praxisteil der Diplomarbeit befasst sich mit dem Entwurf und der Einführung von Cloud Computing bei dem UnternehMmen AMA- RAS AG.

Inhaltsverzeichnis

 

Abstract

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Cloud Computing

2.1 Cloud Computing im Allgemeinen

2.2 Die Cloud-Varianten

2.2.1 Public Cloud

2.2.2 Community Cloud

2.2.3 Private Cloud

2.2.4 Hybrid Cloud

2.2.5 Dedicated und Trusted Cloud - Die Hersteller Wolken

2.3 Cloud-Ebenen - Vom Speicherplatz bis zum E-Maildienst

2.3.1 Infrastructure as a Service - IaaS

2.3.2 Platform as a Service - PaaS

2.3.3 Software as a Service - SaaS

2.4 Cloud Klassifikation

2.4.1 Die SPI-Klassifikation

2.4.2 Die UCSB-IBM Klassifikation

2.4.3 Die Klassifikation von Hoff

2.5 Zusammenfassung

3 Die Anbieter und ihre Services

3.1 IBM

3.1.1 Geschichte

3.1.2 Strategie und Produkte

3.1.3 Service Level Agreement, Datensicherheit und Datenschutz

3.2 Microsoft

3.2.1 Die Hintergründe

3.2.2 Die Strategie

3.2.3 Die Produkte

3.2.4 Service Level Agreement, Datensicherheit und Datenschutz

3.3 Amazon

3.3.1 Die Entwicklung zum Anbieter für Cloud-Dienste

3.3.2 Die Produkte

3.3.3 Service Level Agreement, Datensicherheit und Datenschutz

3.4 Google

3.4.1 Datenschutz

3.4.2 Datensicherheit und SLAs

3.5 Zusammenfassung

4.Cloud Computing für den Nutzer

4.1 Einsatz von Cloud Computing in Unternehmen

4.1.1 Datenschutz

4.1.2 Daten-/Informationssicherheit

4.1.3 Steuergesetz

4.1.4 Kostenanalyse

4.1.5 Return on Investment

4.2 Cloud Computing für den Endanwender

4.3 Zusammenfassung

5 AMARAS als Kunde und Anbieter von Cloud-Dienstleistungen

5.1 Vorstellung AMARAS

5.2 AMARAS als Cloud-Kunde

5.2.1 Der IST-Zustand

5.2.2 Die Anforderungen

5.2.3 Nutzwertanalyse - Entscheidungsfindung bei der AMARAS

5.2.4 Private, Public oder Hybrid Cloud

5.2.5 E-Mail und Zusammenarbeit: Microsoft, Google, IBM oder doch VorOrt

5.2.6 CRM: Microsoft oder SalesForce

5.2.7 Die Einführung

5.2.8 Bilanz zur Einführung

5.2.9 Zusammenfassung

5.3 AMARAS als Cloud-Anbieter

5.3.1 Umsatzsteigerung

5.3.2 Erschließung neuer Märkte

5.3.3 Mitgestaltung der Zukunft

5.4 Zusammenfassung

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

 

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

 

Abbildung 1: Entwicklung Umsatz Cloud Computing in Deutschland

Abbildung 2: Grafische Darstellung der SPI-Klassifikation

Abbildung 3: Grafische Darstellung der UCSB-IBM-Klassifikation

Abbildung 4: Grafische Darstellung der Modifikation des UCSB-IBM-Klassifikation durch Kevin Jackson

Abbildung 5: Grafische Darstellung der Modifikation der Klassifikation nach Hoff

Abbildung 6: Grafische Zusammenfassung des Cloud Computing

Abbildung 7: Grafische Darstellung der Verlagerung der Einkünfte bei IBM

Abbildung 8: Grafische Darstellung der Cloud-Dienste von IBM

Abbildung 9: Grafische Einordnung der IBM Cloud-Dienste in den Cloud-Stack

Abbildung 10: Grafische Darstellung der Microsoft Cloud-Strategie

Abbildung 11: Grafische Darstellung der Microsoft Cloud-Dienste

Abbildung 12: Grafische Darstellung der K- und E-Pakete von Office 365

Abbildung 13: Grafische Einordnung Office 365 in den Cloud-Stack

Abbildung 14: Grafische Darstellung der Entwicklung der Bandbreite von AWS

Abbildung 15: Grafische Darstellung der auf Amazon S3 gespeicherten Daten

Abbildung 16: Grafische Darstellung der Amazon AWS-Dienste

Abbildung 17: Grafische Einordnung Amazon AWS in den Cloud-Stack

Abbildung 18: Grafische Einordnung Google Apps in den Cloud-Stack

Abbildung 19: Die größten Herausforderungen der Cloud aus Sicht der Anbieter

Abbildung 20: Problembewusstsein des Management hinsichtlich des Datenschutzes

Abbildung 21: Anteil der Ursachen, die zu Datendiebstahl führten

Abbildung 22: Graphische Darstellung der Kostenblöcke bei deutschen Banken

Abbildung 23: IT-Kostenanteil nach Unternehmensgröße

Abbildung 24: IT-Kostenanteil bei ausgewählten Branchen.

Abbildung 25: Kostenvergleich von Exchange im Eigenbetrieb und in der Cloud

Abbildung 26: Kostenvergleich von Exchange im Eigenbetrieb und in der Cloud

Abbildung 27: Geschwindigkeiten der Kostenersparnis

Abbildung 28: Graphische Darstellung zur Optimierung des IT-Besitzes

Abbildung 29: Zeitliche Optimierung der Einführung neuer Dienste

Abbildung 30: Erweiterung der Gewinnspanne durch Flexibiltät der Cloud

Abbildung 31: Effekt des Cloud Computing auf Green-IT

Abbildung 32: IT-Kostenstruktur der AMARAS von 02/2009 bis 02/2010

Abbildung 33: IT-Kostenstruktur der AMARAS von 05/2010 bis 05/2011

Abbildung 34: Geschätzte Provsionszahlungen von Microsoft an die AMARAS von Mai 2010 bis Mai 2013

 

Tabellenverzeichnis

 

Tabelle 1: Ermittlung der Gewichtungsfaktoren der Bewertungskriterien

Tabelle 2: Nutzwertanalyse der Private, Public und Hybrid Cloud-Varianten

Tabelle 3: Nutzwertanalyse der Anbieter für SaaS-Plattform-Dienste

Tabelle 4: Nutzwertanalyse der CRM-Dienste

 

1 Einleitung

 

Das Thema Cloud Computing ist derzeit überall anzutreffen und polarisiert in zunehmenden Maße. Gartners Hype Cycle zu Rate ziehend, wird deutlich, wie die Entwicklung des Themas Cloud Computing vorangeschritten ist. Im Jahr 2007 wurde der Bereich in den Analysen von Gartner überhaupt nicht aufgeführt[1] und entwickelte sich in den folgenden drei Jahren von den technischen Überlegungen, über die Erreichung der Kurve als Hype-Thema, bis hin zur Desillusion. Die Realisierung von Cloud Computing als Massendienstleistung sieht Gartner im Zeitraum zwischen 2012 und 2015.[2] Während dieser Zeit wird ein Anstieg des Umsatzes von Dienstleistungen rund um das Thema Cloud Computing von jährlich 27 % erwartet. Das entspricht einem weltweiten Umsatzanstieg von 56 Milliarden US-Dollar im Jahre 2009 auf 150 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013.[3] Für Deutschland erwarten Experten sogar einen noch größeren Anstieg in diesem Jahr von über 40 % auf eine Summe von 564 Millionen Euro.[4] Wenn die Experten Recht behalten, ist dies aber nur der Anfang. Im Jahr 2008 führte IDC eine Umfrage unter 805 IT-Verantwortlichen in Deutschland durch. In dieser Umfrage hatten sich lediglich 4 % gegen eine Verwendung von Cloud Computing ausgesprochen, wohingegen sich 75 % noch nicht mit dem Thema beschäftigt hatten.[5] Nach drei Jahren Cloud Computing, also am Jahresende 2011 werden jedoch bereits 33 % der mittelständischen US-amerikanischen Unternehmen einen Dienst aus der Wolke beziehen.[6]