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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,7, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Sprache: Deutsch, Abstract: Vor einigen Jahren haben Börsenskandale wie die der Unternehmen Enron und Worldcom das Vertrauen vieler Anleger in börsennotierte Unternehmen erschüttert. Als Antwort darauf wurde der Sarbanes-Oxley Act erlassen, der das Vertrauen der Anleger in die Finanzberichterstattung von Unternehmen wiederherstellen soll. Das Gesetz enthält zahlreiche Regelungen, darunter Anforderungen an ein effektives internes Kontrollsystem der Finanzberichterstattung. Die Maßnahmen mussten für US-amerikanische Unternehmen für Geschäftsjahre, die nach dem 15.11.2004 endeten, und für ausländische an US-Börsen notierte Unternehmen für Geschäftsjahre, die nach dem 15.07.2006 endeten bzw. noch enden, umgesetzt werden. (Für Unternehmen mit einer geringen Marktkapitalisierung von weniger als 75 Mio. US$ ist der Stichtag der 15.07.2007) Viele Unternehmen haben aus Zeit- und Ressourcenmangel zunächst in einem Kraftakt die geforderten Kontrollen manuell umgesetzt. In den nächsten Jahren wird es darum gehen, Sarbanes-Oxley Compliance sowie andere und neue Compliance-Anforderungen mit Hilfe eines nicht nur effektiven, sondern auch effizenten internen Kontrollsystems zu erfüllen. Um dieses Kontrollsystem und Hilfestellung für die Umsetzung im Unternehmen durch verschiedene Frameworks geht es in dieser Arbeit.
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Veröffentlichungsjahr: 2008
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Vor einigen Jahren haben Börsenskandale wie die der Unternehmen Enron und Worldcom das Vertrauen vieler Anleger in börsennotierte Unternehmen erschüttert.
Als Antwort darauf wurde der Sarbanes-Oxley Act erlassen, der das Vertrauen der Anleger in die Finanzberichterstattung von Unternehmen wiederherstellen soll. Das Gesetz enthält zahlreiche Regelungen, darunter Anforderungen an ein effektives internes Kontrollsystem der Finanzberichterstattung. Die Maßnahmen mussten für US-amerikanische Unternehmen für Geschäftsjahre, die nach dem 15.11.2004 endeten, und für ausländische an US-Börsen notierte Unternehmen für Geschäftsjahre, die nach dem 15.07.2006 endeten bzw. noch enden, umgesetzt werden. (Für Unternehmen mit einer geringen Marktkapitalisierung von weniger als 75 Mio. US$ ist der Stichtag der 15.07.2007)1
Viele Unternehmen haben aus Zeit- und Ressourcenmangel zunächst in einem Kraftakt die geforderten Kontrollen manuell umgesetzt. In den nächsten Jahren wird es darum gehen, Sarbanes-Oxley Compliance sowie andere und neue Compliance-Anforderungen mit Hilfe eines nicht nur effektiven, sondern auch effizenten internen Kontrollsystems zu erfüllen.2Um dieses Kontrollsystem und Hilfestellung für die Umsetzung im Unternehmen durch verschiedene Frameworks geht es in dieser Arbeit.
1 Vgl. Menzies, Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance, S. 17 f.
2 Vgl. Worthen, Ben: How to dig out from under Sarbanes Oxley
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Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Governance-Frameworks Unterstützung für Compliance mit Sarbanes-Oxley liefern können. Zunächst werden in Kapitel 2 der Sarbanes-Oxley Act und dessen Anforderungen vorgestellt. Die besondere Herausforderung für die Umsetzung im Unternehmen liegt hier in den Anforderungen der Section 404, die ein effektives internes Kontrollsystem der Finanzberichterstattung erfordern. Zur Unterstützung bei dieser Aufgabe stehen unterschiedliche Governance Frameworks mit jeweils unterschiedlichen Zielsetzungen bereit.
Im nächsten Kapitel 3 werden verschiedene Governance-Frameworks, die Unternehmen bei der Gestaltung ihres internen Kontrollsystems zur Sarbanes-Oxley Compliance helfen können, erklärt. Aufgrund ihrer Relevanz für Sarbanes-Oxley Compliance werden die vier Frameworks COSO, COBIT, ITIL und CMMI ausführlich dargestellt.
Das folgende Kapitel 4 enthält dann den Kern dieser Arbeit: Die vier im vorherigen Kapitel dargestellten Frameworks werden anhand von Anforderungen, die sich aus der Sarbanes-Oxley Compliance ergeben, untersucht und miteinander verglichen. Es wird dargestellt, welches Framework welche Aufgaben im Compliance-Prozess übernehmen kann, und wie sich die Frameworks gegenseitig ergänzen können.
In Kapitel 5 wird dann das Fazit gezogen, die gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengefasst und in einer Übersicht dargestellt.
