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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Etablierung des Internet begannen viele Unternehmen damit, eine eigene Website zu betreiben. Was damals als eine Art Visitenkarte oder digitales Aushängeschild entstand, beinhaltete einen geringen Informationsgehalt, üblicherweise bestehend aus den Rubriken „Über uns“, „News“ und „Kontakt“. Diese Websites entwickelten sich fortlaufend zu immer anspruchsvolleren Plattformen, welche ein umfassendes Informationsangebot bieten, durch e-Commerce neue Vertriebskanäle offerieren und durch Anbindung an das unternehmenseigene Netzwerk immer mehr an Funktionalität gewinnen. Das die bis hierhin rasante Entwicklung noch nicht ihr Ende gefunden hat, und auch nicht in absehbarer Zeit ihr Ende finden wird, ist insbesondere den Content Management Systemen (im Folgenden „CMS“ genannt) zuzuschreiben. Wie aus der Abb. 1 hervorgeht, erhöhte sich das Datenvolumen einer Website im Zeitraum von 1998 bis 2001 von durchschnittlich 4436 auf 35000 Seiten. Dies entspricht einer Steigerung von 689% innerhalb von 4 Jahren. Das hat zur Folge, dass mit jeder Zunahme des Datenvolumens, der Pflegeaufwand der Website um ein vielfaches zunimmt, die manuelle Pflege einer derart umfangreichen Website sogar nahezu unmöglich wird.
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Veröffentlichungsjahr: 2005
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Mit der Etablierung des Internet begannen viele Unternehmen damit, eine eigene Website zu betreiben. Was damals als eine Art Visitenkarte oder digitales Aushängeschild entstand, beinhaltete einen geringen Informationsgehalt, üblicherweise bestehend aus den Rubriken „Über uns“, „News“ und „Kontakt“. Diese Websites entwickelten sich fortlaufend zu immer anspruchsvolleren Platt-formen, welche ein umfassendes Informationsangebot bieten, durch e -Commerce1neue Vertriebskanäle offerieren und durch Anbindung an das unternehmenseigene Netzwerk2immer mehr an Funktionalität gewinnen. Das die bis hierhin rasante Entwicklung noch nicht ihr Ende gefunden hat, und auch nicht in absehbarer Zeit ihr Ende finden wird, ist insbesondere den Content Management Systemen (im Folgenden „CMS“ genannt) zuzuschreiben. Wie aus der Abb. 1 hervorgeht, erhöhte sich das Datenvolumen einer Website im Zeitraum von 1998 bis 2001 von durchschnittlich 4436 auf 35000 Seiten. Dies entspricht einer Steigerung von 689% innerhalb von 4 Jahren. Das hat zur Folge, dass mit jeder Zunahme des Datenvolumens, der Pflegeaufwand der Website um ein vielfaches zunimmt, die manuelle Pflege einer derart umfangreichen Website sogar nahezu unmöglich wird.
Ursächlich für diese Entwicklung ist die sprunghaft angestiegene Zahl der Internet-Nutzer, die mit einer stetig wachsenden Nachfrage, das Angebot im Internet
1e-Commerce: Über das Internet abgewickelte Geschäftsprozesse
2unternehmenseigenes Netzwerk (Intranet), siehe 2.3 Intranet
3Quelle: www.contentmanager.de
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quantitativ und auch qualitativ nachhaltig beeinflussen. Damit Unternehmen erfolgreich im Internet vertreten sind, müssen diese über Technologien verfügen, mit denen es möglich ist, die Stellung im Marktsegment Internet zu behaupten und ausbauen zu können. Die Abb. 2 vergleicht die Entwicklung der Seitenaufrufe von zwei qualitativ unterschiedlichen Websites. Die Entwicklungen von Datenvolumen, Pflegeaufwand und Seitenaufrufen, sollen den Leser auf die Frage sensibilisieren, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um auf ökonomische Weise, Websites zu optimieren, zukunftsfähig zu gestalten und einen größtmöglichen Nutzen zu generieren. Ein Content Management System kann hier den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung sichern.
Zusammenfassend ermöglichen Content Management Systeme im Web die einfache und wirtschaftliche Pflege komplexer Websites und stellen qualitativ hochwertigen Content4zur Verfügung, so dass die Website eines Unterne hmens zur Drehscheibe der Informationen für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter wird.
Ziel dieser Hausarbeit ist nicht die detaillierte Projektbeschreibung der Integration eines CM-Systems in eine bestehende Infrastruktur, auch Produktvergleiche und -empfehlungen sollen aufgrund der Vielfältigkeit des Marktes und der individuellen Bedürfnisse nicht Gegenstand dieser Arbeit sein. Vielmehr soll aufgezeigt werden, welche Veränderungen ein CMS in den Prozessen der Verwa ltung komplexer Websites auslöst, und welcher Nutzen daraus generiert werden kann. Weiterhin soll ein Einblick in die Investition in ein CMS gegeben werden und dabei auch die Zukunftsfähigkeit und anderweitige Anwendungsmöglichkeiten von CMS betrachtet werden.
4austauschbare Information, siehe 2.1.2 Content
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In diesem Kapitel werden die Grundlagen geschaffen, um den Leser an die Thematik der Content Management Systeme heranzuführen. Hierfür ist erforderlich, dass zunächst einige wichtige Begriffe geklärt werden müssen, welche im Folgenden dazu verwandt werden, ein genaueres Verständnis über CM-Systeme zu schaffen.
Im zweiten Teil dieses Kapitels werden dann die einzelnen Komponenten eines CMS dargestellt und erläutert, um auch einen Einblick von der technischen Seite zu bekommen.
Content Management Systeme sind seit ungefähr 5 Jahren am Markt vertreten und somit eine noch recht junge Technologie, die begrifflich teilweise noch sehr unscharf ist. Das wird besonders deutlich, da viele Hersteller den elementaren Begriffen zum Thema CMS teilweise unterschiedliche Bedeutungen zuweisen, und somit ein Vergleich von Systemen verschiedener Hersteller erschwert wird. Die folgenden Definitionen sollen hier für ein allgemeines Verständnis sorgen.
