Dantes Monarchia. Eine Utopie? - Patrick Hehmann - E-Book

Dantes Monarchia. Eine Utopie? E-Book

Patrick Hehmann

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Prophetische und utopische Vorstellungen in der spätmittelalterlichen Geschichtsschreibung und Publizistik, Sprache: Deutsch, Abstract: Wann endet das Mittelalter? Wann beginnt die Frühe Neuzeit? Immer wieder wird die "Utopia" von Thomas Morus als Fixpunkt in der Diskussion zum Wandel vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit hervorgebracht. Doch Morus Werk ist nicht das erste, welches prophetische und utopische Vorstellungen äußert. Dantes "De Monarchia" ist in diesem Kontext noch nicht näher beleuchtet werden. Ein Missstand, welcher durch die vorliegende Arbeit überwunden werden soll.

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Veröffentlichungsjahr: 2007

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Inhaltsverzeichnis
1. Einführender Kommentar.
2. Dante und die politischen Gegebenheiten seiner Zeit
3. Philosophischer Kontext
4. Entwurf und Forderungen der Monarchia
5. Monarchia als gesellschaftlich - politischer Gegenentwurf?
6. Dantes „Monarchia“ und die „Utopia“ von Thomas Morus
8. Abbildungsverzeichnis.

Page 1

Page 3

1. Einführender Kommentar

Der um das Jahr 1265 in Florenz geboreneDante Alighierigilt heute wohl als einer der bekanntesten Dichter des europäischen Mittelalters. Im Fokus des Interesses soll sich in dieser Arbeit seine Schrift „DeMonarchia“befinden. Zielsetzung soll es sein, zu klären, inwiefern sich in diesem Werk prophetische und utopische Ansätze oder Umsetzungen finden lassen. Bislang wurde das hier angeführte Werk nur selten im Zusammenhang von utopischen Diskussionen genannt, weshalb das Ergebnis der hier vorliegenden Zeilen von besonderem Interesse sein dürfte. Vor dem inhaltlichen und strukturellen Vergleich der „Monarchia“ mit der für die Gattung der Utopie namensgebenden Schrift „Utopia“ vonThomas Morus,soll genauer aufgezeigt werden, inwiefern die in der „Monarchia“ illustrierten politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der Realität widersprechen und ihrerseits ins Ideale transzendiert werden, denn genau dies stellt laut Schrader eine Grundvoraussetzung einer Utopie dar, dass mit ihr „stetsder Gedanke an eine bessere, ja an die ideale Welt verbunden1“ sei. Um dies zu klären, soll das anschließende Kapitel die politischen Gegebenheiten, in welchen sichDanteals direkt involviert befand, aufzeigen. Von den Zuständen in Florenz ausgehend, führt eine Summierung der Forderungen der „Monarchia“ in Kapitel 4 zu der Beantwortung der Realität - Gegenentwurf - Diskussion in Kapitel 5, in welchem auf die damaligen weltpolitischen Machtverhältnisse umfassender eingegangen werden soll. Inwiefern die behandelten Themen und Thesen als revolutionär verstanden werden dürfen, ist nur aus einer Untersuchung des philosophischen Kontextgefüges heraus zu erkennen. Daher nimmt Kapitel 3 zu diesem genauer Stellung. In dem abschließenden Kapitel, in welchem der Quellenvergleich stattfinden soll, werden des Weiteren unterschiedliche Utopieverständnisse konkretisiert und auf deren Übereinstimmung mit der „Monarchia“ überprüft werden.

1zit. nach: Ludwig Schrader (Hg.): Alternative Welten in Mittelalter und Renaissance, Düsseldorf 1988, S.7.