Dareios I. als Weltenherrscher - Andreas Glück - E-Book

Dareios I. als Weltenherrscher E-Book

Andreas Glück

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universität Leipzig, Veranstaltung: Weltenherrscher der Antike, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit widmet sich der Frage, ob ein Herrscher, hier Dareios I., 549 v. Chr. – 486 v. Chr., als Weltenherrscher gesehen werden kann und wenn dies der Fall ist, warum war er es. Die geläufige Definition für Weltenherrscher ist meist König, Kaiser oder Zar, der über eine beträchtliche Zahl von Untertanen und über ein weitausgreifendes Reich herrscht. Wird die Frage: „Wer war ein Weltenherrscher?“ einem Geschichtsinteressierten gestellt, fallen die üblichen Namen, also zum Beispiel Alexander der Große oder Caesar, vielleicht auch Napoleon, seltener Karl V.. Denkbar sind aber auch Antworten, wie George Washington, dieser aber nicht Höchstselbst, sondern dessen Konterfei auf der die Weltwirtschaft dominierenden Währung, dem US – Dollar, damit verbunden ist dann auch zwangsläufig der Name: Alan Greenspan, der „Hüter dieser Banknote“. Was zeichnet also einen Weltenherrscher aus? Warum sollte der König Darios I., mit dem Ausgangspunkt der Persis, in diese, oben erwähnte, Liste gehören. Anhand ausgewählter Kriterien wird untersucht, ob Dareios I. ein Weltenherrscher ist und letztlich die Frage durch den Autor dieser Arbeit mit „Ja!“ beantwortet. Neben diesem Hauptstrang erfährt der Leser, wie das erste, das persische Weltreich (nach Hieronymus) durch effiziente Maßnahmen so stabilisiert wird, dass es noch weitere 150 Jahre durch schwierige Zeiten zusammenhielt. Anhand der Kriterien kann in weiteren vergleichenden Arbeiten eine Vielzahl von potentiellen Weltenherrschern der hier angestellten Untersuchung unterzogen werden.

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Veröffentlichungsjahr: 2006

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Inhaltsverzeichnis
1 Machtübernahme
2 Machterhalt
3 Selbstdarstellung
4 Ideologie
5 Nachfolger und Nachruhm
6 Sonstiges

Page 1

Page 3

I Einleitung

In Zeiten in denen deutsche Soldaten nach jahrzehntelanger Abstinenz wieder im Ausland zu friedenssichernden Maßnahmen im Einsatz sind, werden gerade die deutschen Soldaten im fernen Kabul in Afghanistan besonders gern gesehen. Vielleicht liegt dies an der Art und Weise des besonnenen Auftretens und Handelns dieser Spezialisten. Vielleicht werden diese aber auch deshalb lieber gesehen, weil sie ja schließlich ebenso „Arier“1sind. Die Zeiten in denen hierzulande die Bevölkerungsgruppen in verschiedene Rassen, also „Arier“ und „Nichtarier“2etc., eingeteilt wurden, sind vorbei und dieser Teil der neueren deutschen Geschichte muss mühsam aufgearbeitet werden.

Anders in den Gebieten des „Alten Iran“, erstreckend vom heutigen Iran bis hin nach Afghanistan. Dort ist die Zugehörigkeit zum Stamm der „Arier“ ein Stück des regionalen Stolzes, es wird zurückgeblickt auf Jahrhunderte von Frieden und Prosperität und auf ein Königtum, wie es glanzvollere nur selten gegeben hat.

Diese Arbeit widmet sich der Frage, ob ein Herrscher, hier Dareios I., als Weltenherrscher gesehen werden kann und wenn dies der Fall ist, warum war er es.

Die geläufige Definition für Weltenherrscher ist meist König, Kaiser oder Zar, der über eine beträchtliche Zahl von Untertanen und über ein weitausgreifendes Reich herrscht. Wird die Frage: „Wer war ein Weltenherrscher?“ einem Geschichtsinteressierten gestellt, fallen die üblichen Namen, also zum Beispiel Alexander der Große oder Caesar, vielleicht auch Napoleon, seltener Karl V.. Denkbar sind aber auch Antworten, wie George Washington, dieser aber nicht höchstselbst, sondern dessen Konterfei auf der die Weltwirtschaft dominierenden Währung, dem US - Dollar, damit verbunden ist dann auch zwangsläufig der Name: Alan Greenspan, der „Hüter dieser Banknote“.

Was zeichnet also einen Weltenherrscher aus? Warum sollte der König Darios I., mit dem Ausgangspunkt der Persis, in diese, oben erwähnte, Liste gehören.

Dies sind die zwei Fragen, der sich diese Ausarbeitung stellen und an diesen sie sich messen lassen muss.

Zu beiden Fragen gibt es ausführliche Literatur, aber keiner der Titel kann beide Fragen letztlich abschließend beantworten. Ob dies hier gelingen wird, ist nicht abzusehen. Vermutlich bleiben hier und da Fragen, die eine wissenschaftliche Diskussion zu diesem

1Der Spiegel 2/2004, S. 82.

2Juden, Sinti, Roma, etc.