Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel - Pascal Stäuble - E-Book

Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel E-Book

Pascal Stäuble

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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1.5, AKAD Höhere Fachschule Banking und Finance AG (Banken und Finanzen), Veranstaltung: Bankwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der Arbeit ist es, ein möglichst aktuelles Bild über den Markt von Strukturierten Produkten und Exchange Traded Funds wiederzugeben. Der Hauptzweck besteht darin, die äußert unterschiedlichen Produkttypen und deren Charakteren darzustellen sowie deren Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken aufzuzeigen.

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Veröffentlichungsjahr: 2010

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Inhaltsverzeichnis
Executive Summary
1. Geschichtlicher Abriss
1.1 Geschichte der Strukturierten Produkte
1.2 Geschichte der ETFs
1.2.1 Geschichtliche Entwicklung der ETFs
2. Marktanalyse
2.1 Strukturierte Produkte
2.2 ETFs
2.2.1 ETFs im globalen Umfeld
3. Darstellung Strukturierte Produkte
3.1 Definition
3.2 Funktionsweise
3.3 Einteilung in Grundkategorien.
4.1 Kapitalschutz-Produkte.
Kapitel
4.1.1.1 Übersicht Kapitalschutz-Produkte
4.2 Renditeoptimierungs-Produkte
4.2.1 Discount-Zertifikate.
4.2.1.1 Übersicht Discount-Zertifikate
4.2.2 Reverse Convertibles
4.2.2.1 Übersicht Reverse Convertibles
4.2.3 Barrier Reverse Convertibles
4.2.3.1 Übersicht Barrier Reverse Convertibles
4.3 Partizipations-Produkte
4.3.1 Tracker-Zertifikate
4.3.1.1 Übersicht Tracker-Zertifikate (Bull/Bear)
4.3.2 Bonus-Zertifikate
4.3.2.1 Übersicht Bonus-Zertifikate
4.3.3 Outperformance-Zertifikate
4.3.3.1 Übersicht Outperformance-Zertifikate
4.3.4 Twin-Win-Zertifikate
4.3.4.1 Übersicht Twin-Win-Zertifikate
5. Sind Strukturierte Produkte noch zeitgemäss?
6. Vorurteile gegen Strukturierte Produkte
7. Grundregeln für den Kauf von Strukturierten Produkten
7.1 Vorteile aus Anlegersicht
8.1 Definition
9. Vorteile
9.1 Diversifikation in einer Transaktion
9.2 Sicherheit
9.3 Hohe Transparenz
9.5 Niedrige Kosten
9.6 Hohe Liquidität
9.7 Volle Dividendenpartizipation
9.8 Kein Wiederanlagerisiko
10. Risiken.
10.3 Währungsrisiko
10.4 Benchmarkwechsel
10.5 Dekotierung
10.6 Tracking Error
11. Kosten
11.1 Managementgebühr
11.3 Spread
11.4 Transaktionskosten
12.1 Definition Index
13. Replikationsvarianten.
13.1 Vollständige Indexnachbildung
13.2 Sampling-Methoden
13.3 Synthetische Indexnachbildung
14. ETFs in Investmentstrategien
14.1 Das Core-Satellite-Konzept
14.4 Sektorallokation/Dividendenstrategie/Sizestrategie
15. Trends
15.1 ETFs
15.2 Strukturierte Produkte
16. Konklusion

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Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel, aufgezeigt anhand von Strukturierten Produkten & ETFs

Literaturverzeichnis

ABN AMRO Bank N.V. (2008).Märkte + Zertifikate - Das Schweizer Magazin für Strukturierte Produkte.Ausgabe November 2008. Zürich: Redaktion „Märkte & Zertifikate.“

Bank Sarasin & Cie AG (2007). Sarasin Derivate Kompendium.Einfach, klar und kompakt erklärt: Optionen, Futures und Strukturierte Produkte.Basel: Bank Sarasin & Cie AG, Financial Engineering.

Deutsche Bank Research, Dieckmann R. (2008).Exchange Traded Funds: Hohes Wachstumspotenzial dank innovativer ETF -Strukturen.http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000224386.pdf

Eibl H. (2008).ETFs - Exchange Traded Funds - simplified.München: FinanzBuch Verlag GmbH.

financialmedia AG (2008).PUNKTuell. Die Neuzeitlichen Investmentvehikel.

http://www.punktmagazin.com/downloads/PUNKTUELLno01_2008.pdf

Hutter B., Rüthemann P., Dr. Tolle S., Dr. Wohlwend H. (2007).STRUKTURIERTE PRODUKTE in der Vermögensverwaltung(3. Auflage). Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung.

KMU-Magazin Finanzieren & Vorsorge, Suter H. (2008/2009).Sind Strukturierte Produkte noch zeitgemäss?http://www.svsp-verband.ch/download/news_content/280_cdokumente_und_einstellungenfrickerdesktopkmu-magazin_1208.pdf

Schweizerische Nationalbank SNB (2009).Statistisches Monatsheft April 2009.http://www.snb.ch/ext/stats/statmon/pdf/defr/D5_1_Wertschriftenb_in_Kundendepots.pdf

Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte SVSP (2009).Marktreport Strukturierte Produkte April 2009.http://www.svsp-verband.ch/home/marktreports.aspx?lang=de

Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte SVSP (2009).Kategorisierung.http://www.svsp-verband.ch/home/pro dukttypen.aspx?lang=de

SIX Swiss Exchange (2009).ETF Newsletter Nr. 23 - 1. Quartal 2009.http://www.six-swiss-exchange.com/download/trading/products/quarterly_reports/etf_newsletter_0109_de.pdf

SIX Swiss Exchange (2009).Exchange Traded Funds (ETFs) - Handbuchhttp://www.six-swiss-exchange.com/download/market/funds/publications/etf_guide_de.pdf

UBS AG Global Wealth Management & Business Banking und Investment Bank (07.2007).Chancen Strukturierte Produkte - was Sie wissen sollten.Zürich: Glutz Werbeagentur AG.

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Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel, aufgezeigt anhand von Strukturierten Produkten & ETFs

Quellenverzeichnis

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Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel, aufgezeigt anhand von Strukturierten Produkten & ETFs

Executive Summary

Einleitung und Ausgangslage

Der Markt für moderne Anlageinstrumente ist im Wandel. Entscheidend ist, dass sich die Anleger im Dschungel der Strukturierten Produkte zurechtfinden. Dabei hat die Verständlichkeit der Anlagen oberste Priorität. Daneben soll aber auch der Sicherheitsaspekt, vor allem das Emittentenrisiko bei Strukturierten Produkten, sowie die Transparenz nicht vernachlässigt werden. Der Markt für Strukturierten Produkte verzeichnete in den letzten 15 Jahren ein rasantes Wachstum. Die Vielfalt an verschiedenen Anlageprodukten ist beeindruckend: Trackers, Perles, Toros, Defender Vonti, Protein und viele weitere Kreationen erobern den Markt. Strukturierte Produkte setzen sich aus der Kombination einer herkömmlichen Anlage, zum Beispiel einer Aktie oder einer festverzinslichen Anlage mit derivaten Instrumenten zusammen. Dieser Vorgang nennt man in der Fachsprache eben Strukturierung. Durch die asymmetrischen Auszahlungsprofile ermöglichen sie den Anlegern, die Rendite -/Risikoprofile ihrer Wertschriftenportfolios zu verändern und zu optimieren.

Die Exchange Traded Funds (ETFs) durchleben starkes Wachstum. Doch wird ihnen von den Privatanlegern nach wie vor noch zuwenig Beachtun g geschenkt. Die ETFs gelten als passive Indexanlage und vermehren sich allmählich in den Portfolios der Anleger. Mit dieser Anlagekategorie lassen sich die Kundenvermögen bei den Finanzinstituten einfach, transparent und kostengünstig verwalten. Auch der Markt für ETFs setzt im Jahr 2009 sein Wachstum und Siegeszug weiter fort. Inzwischen sind rund 160 Produkte an der Schweizer Börse gelistet. ETFs gibt es in den USA schon seit 1993. Der Trend vom indexierten Anlegen hat seinen Ursprung ebenfalls in den Vereinigten Staaten von Amerika und ist effektiv erst zu einem späteren Zeitpunkt nach Europa gekommen. Im Jahr 2000 ist das erste Produkt an der Schweizer Börse lanciert worden.

Problemstellung und Zielsetzungen

Die Problemstellung der Praxisarbeit besteht einerseits darin, einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des Marktes für Strukturierte Produkte und Exchange Traded Funds zu geben und andererseits die beiden Anlagevehikel in einer für den Leser verständlichen und einfachen Art und Weise in W orten zu erläutern und mit Grafiken darzustellen. Auch besteht die Schwierigkeit, die verschiedenen Vor- und Nachteile der komplexen Investmentprodukte zu analysieren. Zum Schluss wird versucht, die kommenden Trends in der Welt der modernen Finanzprodukte zu beobachten.

Das Ziel der Arbeit ist es, ein möglichst aktuelles Bild über den Markt von Strukturierten Produkten und Exchange Traded Funds wiederzugeben. Der Hauptzweck besteht darin, die äussert unterschiedlichen Produktetypen und deren Charakteren darzustellen sowie deren Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken aufzuzeigen. Schlussendlich werden die Trends von Strukturierten Produkten und ETFS evaluiert.

Resultate

In der Vergangenheit haben die Strukturierten Produkte ein rassantes Wachstum verzeichnet. Doch mit der Börsenbaisse ist die steile Bergfahrt nun vorerst gestoppt worden. Von Januar 2008 bis Februar 2009 hat sich das Volumen von 312 Mrd. CHF auf 237 Mrd. CHF vermindert.1Dies bedeutet ein Rückgang von 24.04%. Der absolute Tiefpunkt wurde im Oktober 2008 erreicht. Doch zeichnet sich beim Markt für Strukturierte Produkte langsam aber sicher eine Bodenbildung ab. Die Anleger suchen zurzeit vermehrt Sicherheit bei ihren Anlagen und schichten daher ihre Vermögen in sichere Geldmarkt - und

1Schweizerische Nationalbank SNB, 2009

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Obligationenpapiere um. Der Umsatz an der Börse Scoach erreichte im Jahr 2008 rund 80% (CHF 60.36 Mrd.) des Vorjahresumsatzes.2Bei den Produktekategorien stehen insbesondere die Renditeoptimierungs- und Kapitalschutzprodukte auf der Einkaufsliste der Anleger. Bei der Anzahl der gelisteten Produkte konnte Ende 2008 mit der Zahl von 21'708 wiederum ein Rekordergebnis erzielt werden. Die Neuemissionen gingen dennoch im April 2009 stark zurück. Dies lässt sich damit begründen, dass die Anleger wieder vermehrt Umschichtungen in Direktanlagen (Aktien) vornehmen und das Vertrauen in die Börse wieder an Bedeutung gewinnt.

Die Marktentwicklung der Exchange Traded Funds verläuft hingegen steil nach oben. Mit einem Jahresumsatz 2008 an der SIX Swiss Exchange von 36'650 Millionen wurde ein neuer Rekord erzielt.3ETFs verzeichnen weltweit gesehen das stärkste Wachstum. Der grösste Markt bildet dabei die USA gefolgt von Europa. Infolge der globalen Finanzmarktkrise verminderte sich das weltweit verwaltete Vermögen von ETFs im Jahr 2008 zum ersten Mal. Neben dem Wachstum der gemanagten Vermögen entwickeln sich auch die ETF-Produkte positiv. Ende 2008 existierten total 1'590 ETFs.

Strukturierte Produkte können zusammenfassend wie folgt eingeteilt und erläutert werden:ƒKapitalschutz-Produkte: Sie garantieren einen im Voraus fixierten Prozentsatz (zum Beispiel 100%

oder 90%) des Nominalbetrages und sind für sicherheitsbewusste Anleger geeignet.ƒRenditeoptimierungs-Produkte: Der Anleger erhält eine hohe Zinszahlung oder Diskont (Abschlag). Je nach Marktverlauf muss er die Übernahme des Basiswertes in Kauf nehmen. Die Maximalrendite nach oben ist begrenzt.

ƒPartizipationsprodukte: Sie bilden die Wertentwicklung eines Basiswertes 1:1 nach. Das Risiko entspricht dem einer Direktanlage.

Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Fonds. Sie zeichnen sich durch unzählige Vorteile aus: Transparenz, Sicherheit, tiefe Gebühren, Diversifikation, fortlaufender Börsenhandel. Dem allgemeinen Marktrisiko können sich aber auch diese Finanzprodukte nic ht entziehen. ETFs lassen sich optimal und kostengünstig in diverse Investmentstrategien miteinbeziehen. Die Core-Satellite-Strategie hat zum Ziel, ETFs als Kernelement (Core) zu nutzen. Damit soll eine exakte Marktrendite (Beta) erzielt werden.

Der Trend bei den Strukturierten Produkten entwickelt sich wieder vermehrt zu einfacheren Produkten. Die Anleger wünschen mehr Transparenz und Verständlichkeit. Mit dem Konkurs von Lehman Brothers muss dem Emittentenrisiko in Zukunft eine grosse Beachtung geschenkt werden. Im Weiteren wird über eine Pfandbesicherung bei Strukturierten Produkten gesprochen. Die SIX Swiss Exchange AG wird Anbieter der neuen Dienstleistung sein, die voraussichtlich Mitte 2009 angeboten wird. Damit lässt sich das Emittenten-Ausfallrisiko stark reduzieren. Als weitere Dienstleistung hat sich der Verband für Strukturierte Produkte SVSP zum Ziel gesteckt, mittels Risikoklassensystem (Value at Risk; VaR) bei den Strukturierten Produkten mehr Transparenz für den Anleger zu schaffen.

Der Trend bei den Exchange Traded Funds läuft in die Richtung, dass immer mehr Privatanleger von diesen interessanten Anlagevehikel gebrauch machen. Auch die Pensionskassen richten ihr Augenmerk zunehmend auf die ETFs. Dadurch lassen sich ihre Vermögen kostengünstig und mit einer exakten Marktrendite verwalten. Aufgrund der tiefen Gebühren und hohen Transparenz wird das Wachstum in Zukunft weiter zunehmen. Vermehrt werden auch neue ETFs auf die Vermögensklasse der Obligationenanlagen auf den Markt gebracht. Man wird auch häufiger Produkte sehen im Bereich von Leverage- oder Short -Index.

2Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte, 2009

3SIX Swiss Exchange, 2009