Das 4C/ID-Modell - Christiane Kahl - E-Book

Das 4C/ID-Modell E-Book

Christiane Kahl

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften ), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem 17. Jahrhundert versucht man das Lehren und Lernen zu fördern. Seit dem 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Modelle entwickelt, um die Lehre vom Lehren und Lernen zu unterstützen. Aber können diese Modelle von damals heute noch bedenkenlos angewandt werden? Gewiss nicht, denn die Bedürfnisse unserer Gesellschaft haben sich hinsichtlich des Lernens geändert. Heute prägen uns eine Wissensgesellschaft, das Lebenslange Lernen, das Internet … unser Lernen wurde komplexer. Die Menschen benötigen folglich auch komplexere Fähigkeiten. Jeroen van Merriënboer, Professor für Bildungstechnologie an der Offenen Universität der Niederlande, forschte nach Strategien zur Förderung von komplexen kognitiven Fähigkeiten. Das Resultat: Das Vier-Komponenten Instruktionsdesign Modell (four-component instructional design model, kurz 4C/ID-Modell) – ein Instruktionsdesign, das während der Anfertigung von Lernmaterialien methodische Anleitungen gibt, um komplexes Lernen beim Lernenden zu unterstützen. Die vorliegende Arbeit wird sich mit der Vertiefung des 4C/ID-Modells beschäftigen. Im praktischen Teil wird ein Lehrplanentwurf unter Zuhilfenahme des Modells entwickelt. Mit der theoretischen Konzeption und praktischen Anwendung des Modells will die Autorin zeigen, wie das Modell auf den Bereich der Allgemeinen Erwachsenenbildung, der stark vom Lebenslangen Lernen geprägt ist, Verwendung finden kann und somit nicht nur die Komplexität des Bildungsbereichs selbst würdigt, sondern auch komplexes Lernen ermöglicht. Im folgenden theoretischen Teil werden lerntheoretische und mediendidaktische Überlegungen in Bezug auf das 4C/ID-Modell dargestellt. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung.

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Veröffentlichungsjahr: 2008

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Inhaltsverzeichnis

 

1 Einleitung

2  Die theoretisch fundierte Planung und praktische Anwendung des Modells

2.1 Schritt 1 - Das Aufgliedern der Kompetenz

2.2 Schritt 2 - Die Ordnung in den Aufgabenklassen

2.3  Schritt 3 - Das Kreieren der Lernaufgaben

2.4 Schritt 6 - Beispiele für unterstützende Informationen

2.5  Schritt 9 – Ein Exempel für Just-in-time-Informationen

3  Das 4C/ID-Modell im lerntheoretischen und medien-didaktischen Kontext

3.1  Die Lerntheoretische Basis des Modells berücksichtigt situiertes Lernen

3.2  Didaktische Szenarien im 4C/ID-Modell

4  Zusammenfassende Bewertung

Literaturverzeichnis

 

1 Einleitung

Seit dem 17. Jahrhundert versucht man das Lehren und Lernen zu fördern. Seit dem 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Modelle entwickelt, um die Lehre vom Lehren und Lernen zu unterstützen. Aber können diese Modelle von damals heute noch bedenkenlos angewandt werden? Gewiss nicht, denn die Bedürfnisse unserer Gesellschaft haben sich hinsichtlich des Lernens geändert. Heute prägen uns eine Wissensgesellschaft, das Lebenslange Lernen, das Internet… Unser Lernen wurde komplexer. Die Menschen benötigen folglich auch komplexere Fähigkeiten. Jeroen van Merriënboer, Professor für Bildungstechnologie an der Offenen Universität der Niederlande, forschte nach Strategien zur Förderung von komplexen kognitiven Fähigkeiten. Das Resultat: Das Vier-Komponenten Instruktionsdesign Modell (four-component instructional design model, kurz 4C/ID-Modell) – ein Instruktionsdesign, das während der Anfertigung von Lernmaterialien methodische Anleitungen gibt, um komplexes Lernen beim Lernenden zu unterstützen.

Die vorliegende Arbeit wird sich mit der Vertiefung des 4C/ID-Modells beschäftigen. Im praktischen Teil wird ein Lehrplanentwurf unter Zuhilfenahme des Modells entwickelt. Mit der theoretischen Konzeption und praktischen Anwendung des Modells will die Autorin zeigen, wie das Modell auf den Bereich der Allgemeinen Erwachsenenbildung, der stark vom Lebenslangen Lernen geprägt ist, Verwendung finden kann und somit nicht nur die Komplexität des Bildungsbereichs selbst würdigt, sondern auch komplexes Lernen ermöglicht. Im folgenden theoretischen Teil werden lerntheoretische und mediendidaktische Überlegungen in Bezug auf das 4C/ID-Modell dargestellt. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung.

2  Die theoretisch fundierte Planung und praktische Anwendung des Modells

 

Ohne eine Anpassung an den progressiven Bedarf an Wissen besteht die Gefahr, den Anschluss an den gesellschaftlichen Wandel zur Wissensgesellschaft zu verlieren. Überdies entsteht durch das Altern der Bevölkerung die Notwendigkeit zur permanenten Bildung. Den Herausforderungen des Lebenslangen Lernens trägt der Bereich der Allgemeinen Erwachsenenbildung Rechnung. Durch diesen Bildungsbereich werden dem Erwachsenen Optionen geboten, sein Wissen und seine Kompetenzen - gesellschaftlicher, kultureller oder allgemeinbildender Art - auszubauen.

 

Um die Zielgruppe der Erwachsenen weiterzubilden, ist jedoch qualifiziertes Personal erforderlich. Auf der Grundlage des 4C/ID-Modells wird im Folgenden ein Entwurf (Blueprint) eines Lehrplans für eine Ausbildung des Fachpersonals, dem Bildungswissenschaftler, entworfen. Mit diesem Blueprint wird ein Training in der Art und Weise angefertigt, dass der Studierende der Bildungswissenschaften im Stande sein wird, Probleme zu handhaben, denen er auch in seiner späteren praktischen Verwendung gegenüberstehen wird.