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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Hauptseminar Eisenberg-Syntax: Nominalgruppen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits die unterschiedliche Bezeichnung innerhalb der Grammatiken weist darauf hin, dass die Autoren das adjektivische Attribut aus völlig verschiedenen Perspektiven betrachten. Während Eisenberg das Adjektiv hinsichtlich seiner Stellung den Attributen unterordnet und es folglich als adjektivisches Attribut bezeichnet, sprechen sowohl Helbig/Buscha als auch Heringer vom attributiven Adjektiv. Die Arbeit analysiert auf der Grundlage von Eisenbergs Text vergleichend die Grammatiken Helbig/Buschas sowie Heringers in Bezug auf die Rolle des Adjektivs in der Nominalgruppe, seine Klassen und deren Bedeutung sowie die Stellung des adjektivischen Attributs in der Nominalgruppe, Kongruenz, Flexion und Komparation. Ziel der Untersuchung ist ein umfassender Überblick über die Funktionen und Klassen des adjektivischen Attributs.
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Veröffentlichungsjahr: 2007
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Bereits die unterschiedliche Bezeichnung innerhalb der Grammatiken weist darauf hin, dass die Autoren das adjektivische Attribut aus völlig verschiedenen Perspektiven betrachten. Während Eisenberg das Adjektiv hinsichtlich seiner Stellung den Attributen unterordnet und es folglich als adjektivisches Attribut bezeichnet, sprechen sowohl Helbig/Buscha als auch Heringer vom attributiven Adjektiv.
Weiterhin weichen die Klassifizierungen des Adjektivs in den Grammatiken so stark voneinander ab, dass ein Vergleich nur vage möglich ist. Dabei darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass die Grammatiken für verschiedene Zielgruppen verfasst wurden und die Niveaus der Werke abhängig von der jeweiligen Gruppe der Rezipienten nur verschieden sein können. Da Eisenbergs Text die Grundlage des Seminars ist, soll er auch in meiner Untersuchung die Basis des Vergleichs bilden. Folglich werde ich Eisenbergs Bezeichnung verwenden und die Arbeit überwiegend in der Reihenfolge und Art und Weise gliedern, die Eisenberg vorgibt, auch wenn das schwer mit den beiden anderen Grammatiken zu vereinbaren ist. Daraus ergibt sich, dass ich keine strenge Trennung von strukturellen und semantischen Merkmalen vornehme, sondern beide Aspekte, sofern dies möglich ist, im Zusammenhang betrachte. In den folgenden Kapiteln werde ich einen Überblick über die Rolle des Adjektivs in der Nominalgruppe geben sowie seine Klassen und deren Bedeutung aufzeigen. In Kapitel 2 werde ich zunächst die Stellung des adjektivischen Attributs in der Nominalgruppe, Kongruenz, Flexion, und Komparation vergleichend analysieren. Anschließend werde ich in Kapitel 3 die Klassifizierung der Adjektive in den Grammatiken im Vergleich untersuchen. Auch hier dient die Klassifizierung in der Eisenbergschen Grammatik als Basis. Ziel meiner Untersuchung ist es, einen umfassenden Überblick über die Funktionen und Klassen des adjektivischen Attributs zu geben. Ich möchte darüber hinaus auch zeigen, dass sich Eisenbergs Werk stark von den anderen abhebt, weil er viel ausführlicher auf die Problematik eingeht.
