Das Beschäftigungssystem Theater - Ulrike Finn - E-Book

Das Beschäftigungssystem Theater E-Book

Ulrike Finn

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 1.3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Nähere Infos -> siehe Einleitung und Inhaltsverzeichnis. Diese Arbeit fokussiert sich auf Eigenschaften von Beschäftigungssystemen im Allgemeinen sowie an Theatern im Speziellen. Dabei werden insbesondere die flexiblen Beschäftigungsverhältnisse der künstlerischen Mitarbeiter und die Frage nach deren Management beleuchtet. Grob lässt sich die Arbeit in drei Teile eingliedern. Im ersten Teil wird zur allgemeinen Betrachtung von Beschäftigungssystemen die Theory of Employment Systems von David Marsden vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Charakteristika des Beschäftigungssystems Theater und das Personalmanagement genauer untersucht. Im dritten Teil wird erneut Bezug auf die Theory of Employment Systems genommen und versucht, das Theater dort einzuordnen.

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Allgemeine Betrachtung von Beschäftigungssystemen.
2.1 Theorie der Unternehmung von Coase.
2.2 Die Vorteile von Arbeitsverträgen nach Simon
2.3 Marsdens Theory of Employment Systems
2.3.1 Bedingungen der Regeln
2.3.3 Inter-firm institutions.
3.1 Eigenschaften von kreativen Industrien nach Caves
3.2. Theaterlandschaft in Deutschland.
4. Charakteristik der Beschäftigungsverhältnisse am Theater
4.1 Der Arbeitsmarkt für Schauspieler
4.1.1 Interorganisationale Mobilität
4.2 Arbeitsorganisatorische Struktur
4.2.1 Formen des Spielbetriebs
4.2.2 Vertragliche Gestaltung.
4.3 Soziales Kapital
4.4 Konzept des Arbeitskraftunternehmers.
5. Personalmanagement
5.1 Hierarchische Strukturen
5.2 Führung im Theater
5.2.1 Konfliktlösung als größte Aufgabe.
5.2.2 Managerintendant - für einen persönlicheren Führungsstil
5.3 Beschaffung von Personal
5.4 Bewertung und Entwicklung von Personal.
6. Anwendung der Theory of Employment Systems auf das Theater
6.1 Training- oder production-approach?
6.2 Task- oder function-centred approach?
6.3 Interorganisationale Institutionen des Theaters
7. Fazit

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Abkürzungsverzeichnis

AöR -Anstalt öffentlichen Rechts BTT -Bühnentechnikertarifvertrag e. V. -eingetragener Verein GbR -Gesellschaft bürgerlichen Rechts GDBA -Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger GmbH -Gesellschaft mit beschränkter Haftung IDS -Interessenverband Deutscher Schauspieler e. V. IAB -Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung INTHEGA -Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V. KGSt -Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung NV -Normalvertrag TVK -Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern UNCTAD -United Nations Conference on Trade and Development VdO -Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer ver.di -Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft WZB -Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung ZAV - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung

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1. Einleitung

Wer Kultur und künstlerische Güter wirtschaftlichen Betrachtungsweisen unterziehen will, wird verdächtigt, der Kreativität ungewollte Effizienzkalküle anzuhängen. Begriffe wie `Kulturmanagement´ und `Wirtschaftsfaktor Kultur´ stoßen auf Kritik und Ablehnung.1Doch gerade in Zeiten mit zunehmend flexibler werdenden Arbeitsverhältnissen vermehren sich die ökonomischen Untersuchungen in den Wirtschaftszweigen, in denen solche Arbeitsbedingungen schon immer vorhanden waren.

Diese Arbeit fokussiert sich auf das Theater als eine dieser Branchen. Das Ziel ist es, die Eigenschaften von Beschäftigungssystemen im Allgemeinen sowie an Theatern im Speziellen herauszuarbeiten. Dabei werden insbesondere die flexiblen Beschäftigungsverhältnisse der künstlerischen Mitarbeiter und die Frage nach deren Manage-ment beleuchtet. Grob lässt sich die Arbeit in drei Teile eingliedern, wie folgende Darstellung veranschaulicht:

Im ersten Teil wird zur allgemeinen Betrachtung von Beschäftigungssystemen in Kapitel 2, neben einer Erwähnung der Theorien von Ronald H. Coase und Herbert A.

1Vgl. Bechler (1991), S.25.