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Wenn Sie dieses Buch aufschlagen, verlassen Sie den festen Boden der Logik, wie wir sie im Alltag kennen. Es lädt uns ein zu einer "stillen Abreise", hinein in einen Kosmos, der den Gesetzen des Traums gehorcht. Es ist eine Welt der Collage, in der das Disparate eine neue, zwingende Einheit bildet. Hier trifft die strenge Ordnung viktorianischer Uniformen auf die wilde Anarchie wuchernder Natur. Hier werden Raketen nicht nur gebaut, um zu den Sternen zu fliegen, sondern sie wachsen aus Köpfen, explodieren in Wohnzimmern oder dienen als bizarre Totems eines Fortschrittsglaubens, der sich längst verselbstständigt hat. Das Buch ist mehr als eine bloße Ansammlung von Bildern; es ist ein musikalischer Zyklus. Wie ein roter Faden, oder besser: wie eine endlose Klaviatur, zieht sich die Musik durch diese Seiten. Klaviere schweben auf dem Meer, Tasten werden zu Wegen, Noten zu Vögeln. Manchmal scheint es, als könne man die Melodien hören, die diese seltsamen Bewohner spielen: disharmonisch und doch von einer bezwingenden Schönheit, ein Soundtrack für den Weltraum und den Salon zugleich.
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Seitenzahl: 20
Veröffentlichungsjahr: 2026
Wenn Sie dieses Buch aufschlagen, verlassen Sie den festen Boden der Logik, wie wir sie im Alltag kennen. Es lädt uns ein zu einer „stillen Abreise“, hinein in einen Kosmos, der den Gesetzen des Traums gehorcht. Es ist eine Welt der Collage, in der das Disparate eine neue, zwingende Einheit bildet.
Hier trifft die strenge Ordnung viktorianischer Uniformen auf die wilde Anarchie wuchernder Natur. Hier werden Raketen nicht nur gebaut, um zu den Sternen zu fliegen, sondern sie wachsen aus Köpfen, explodieren in Wohnzimmern oder dienen als bizarre Totems eines Fortschrittsglaubens, der sich längst verselbstständigt hat.
„Das Echo des orangenen Kreises“ ist mehr als eine bloße Ansammlung von Bildern; es ist ein musikalischer Zyklus. Wie ein roter Faden, oder besser: wie eine endlose Klaviatur, zieht sich die Musik durch diese Seiten. Klaviere schweben auf dem Meer, Tasten werden zu Wegen, Noten zu Vögeln.
Manchmal scheint es, als könne man die Melodien hören, die diese seltsamen Bewohner spielen: disharmonisch und doch von einer bezwingenden Schönheit, ein Soundtrack für den Weltraum und den Salon zugleich.
Dem Betrachter begegnen immer wieder dieselben Protagonisten, doch sie sind nie ganz gleich. Da ist der Reisende mit dem Koffer, ein ewiger Wanderer auf der Suche nach einem Ziel, das sich ständig verschiebt. Da sind die Autoritäten – Generäle, Richter, Wächter, deren Macht durch Blumensträuße oder Tierköpfe der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Und da ist das Zebra. Warum ein Zebra? Vielleicht, weil es selbst wie eine wandelnde optische Täuschung wirkt, ein Wesen aus Schwarz und Weiß, das in dieser Welt aus Sepia und leuchtendem Orange als der einzig neutrale Beobachter erscheint. Es ist das Bindeglied zwischen der gezähmten Zivilisation und der unbegreiflichen Wildnis.
Dieses Buch gibt keine einfachen Antworten. Es erzählt keine lineare Geschichte von Anfang bis Ende. Stattdessen präsentiert es Variationen eines Zustands. Es erforscht das Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen der Sehnsucht nach Ordnung und der Lust am Chaos.
Die Texte, die die Bilder begleiten, sind wie Fragmente aus einem verlorenen Tagebuch. Poetische Wegweiser, die oft mehr Fragen aufwerfen, als sie klären, und gerade deshalb so tief resonieren.
Wir sehen Explosionen, die wie Blumen blühen, und Blumen, die wie Explosionen wirken. Wir sehen die Einsamkeit desIndividuums inmitten von surrealen Massenszenen. Wir spüren die „Wehmut alter Gravuren“, die auf die Dringlichkeit moderner Ängste trifft.
