Das Ende der Nahrungskette - M Mayerbeetle - E-Book

Das Ende der Nahrungskette E-Book

M Mayerbeetle

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Beschreibung

Die Welt ist nicht so wie es scheint. Hannes glaubt zuerst Wahnvorstellungen und Drogenprobleme zu haben, doch dann erkennt er, der Mensch ist nicht das Ende der Nahrungskette. Das ist der erste Schritt in ein selbstbestimmtes freies Leben. Doch der Start ist mühsam. Seine Freundin hetzt ihm die Bullen auf den Hals, seine Chefs feuern ihn und dann kommt auch noch die große Liebe und die Selbsterkenntnis.

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Seitenzahl: 142

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Mein besonderer Dank gilt

R. Ammer

G. Sieber

T. Glatz

für Lektorat und Beratung

Kapitel 1 Auf der Hühnerfarm

Kapitel 2 Freunde

Kapitel 3 Isar

Kapitel 4 Jobende

Kapitel 5 Absturz

Kapitel 6 Besinnung

Kapitel 7 Prag

Kapitel 8 Liebe und Wahrheit

Kapitel 9 Zurück ins Leben

Kapitel 10 Der Kreis schließt sich

1 Auf der Hühnerfarm

Die Sonne scheint auf mich und das Gras kitzelt an meinen Füßen. Am strahlend blauen Himmel sind nur vereinzelte, kleine Wolken zu sehen. So stelle ich mir Indianer vor die sich mit Rauchzeichen unterhalten. »Hallo, Großer Bär, schau mal, was ich für einen kapitalen Hirsch geschossen habe.« »Angeber! Ich glaube, du übertreibst mal wieder Schneller Habicht. Ich zeig dir jetzt den Elch, den ich geschossen habe.« So unterhalten sich die beiden jetzt schon seit Stunden. Mir gefällt es sehr sie zu belauschen. Indianer beschäftigen sich immer mit wirklich wichtigen Dingen. Mit Essen, Trinken, Jagen, Fischen und dem Leben. In der Ferne zeichnen sich die Alpen ab. Jetzt im August sind fast keine Schneefelder zu sehen. Ein wirklich paradiesischer Tag, wären da nicht immer wieder diese bohrenden, ständig wiederkehrenden Fragen und Vorwürfe. Ich habe wirklich alles, was ich mir vom Leben erträumt habe. Im Moment bin ich zwar etwas überlastet, weil wir zusätzlich Kohle brauchen, aber mein Nebenjob hier ermöglicht mir auch Momente der Entspannung und Inspiration, die ich sonst vermissen würde. Aber warum diese nagenden Zweifel?

Myriam liebe ich über alles, sie ist eine ständige Offenbarung für mich und die Gefährtin nach der sich mein Herz lange verzehrte. Außerdem ist sie eine unglaublich geile Sau. Sie hat ständig Lust und erfüllt all meine erotischen Fantasien, ohne dass ich etwas sage, so als könnte sie meine Gedanken lesen. Wie lange noch, bis sie sich langweilt? Schon wieder bin ich dabei, den Pfad des positiven Denkens zu verlassen, um mich in die Niederungen des Negativen zu begeben. Den Trick, eben diese zu vermeiden suche ich schon sehr lange vergeblich. Immer wieder tappe ich in diese Falle. Warum? Sind meine Ansprüche zu hoch? Warum immer kämpfen - niemals akzeptieren? Warum immer diese Angst vor anderen Menschen. Sie könnten Konkurrenten sein. Ihren Job besser machen, einen größeren Schwanz haben, mich um mein Geld betrügen, kurz und gut, sie sind alle Rivalen. Mit Wehmut denke ich in solchen Stunden der Muse an die Zeit zurück, als ich zum ersten Mal »Der kleine Prinz» gelesen habe. Wie der kleine Prinz dem Fuchs begegnet und der ihm erzählt, wie man sich zähmt, um sich dann vertraut zu werden. Diese Beschreibung des Beginns einer Freundschaft. Wie weit bin ich doch heute davon entfernt, mich zähmen zu lassen oder jemanden zu zähmen. Doch wenn ich ehrlich bin, wünsche ich mir nichts mehr als viele vertraute und gezähmte Freunde um mich herum. Es könnte so schön sein, aber leider denkt ja jeder nur an sich. Wie sagt man. Jeder denkt an sich - nur ich denke an mich. Die Schatten werden langsam länger und erinnern mich an die bevorstehende Arbeit. Hühnerscheiße mit dem Dampfstrahler vom Boden spritzen und dafür sorgen, dass die lieben Brathendl auch gut schmecken, wenn sie auf dem Grill brutzeln. Eine wirklich wundervolle Aufgabe an einem so schönen Samstagnachmittag. Aber immerhin, ich kenne wenigstens die Sonne und das wahre Leben. Die Hendl halten ihr abgefucktes UV-Licht für die Quelle des Lebens und ihren engen Käfig für ihre natürliche Umgebung. Zum Glück, wären sie schlecht drauf, würden sie ja nicht so gut schmecken. Obwohl es bei diesem Job schon sehr schwer fällt, kein Vegetarier zu werden. Denke ich an diese Atmosphäre und die wenige Lebenskraft die darin liegt, stelle ich mit Entsetzen fest, wie bescheiden und unwürdig doch die menschliche Ernährung ist. Wir sollten darauf achten, uns viel bewusster zu ernähren. Du bist, was du isst. Wenn das so ist, bin ich die Mischung aus einem Huhn, einem Schwein, einer Pute und Kartoffeln. Ob eigentlich Gelbe Rüben auch Gefühle zeigen, wenn sie aus dem Boden gerissen werden? Es ist schon unglaublich, was einem so für Quatsch einfällt. Es ist wohl das Vernünftigste, den Nachmittag mit einem Picknick abzuschließen. Flugs die Kühltasche geöffnet und erst mal tief eingeatmet. Da mischt sich der Duft von Parma Schinken und Melone mit knusprigem Weißbrot, Rohmilchkäse und frischen Salat. Nicht irgendein deutscher Barbaren Salat, nein, griechischer Bauernsalat mit Tomaten, Oliven grün und schwarz, Paprika gewürfelt, Gurken, frischer Pfefferminze, kleingehackt, Feta natürlich vom Schaf, und mildes, kalt gepresstes Olivenöl. Die deutsche Küche ist der unserer mediterranen Nachbarn hoffnungslos unterlegen. Kein Wunder, wenn sie uns für kulturlose Barbaren halten. Ein guter Chateau neuf du Pape rundet alles zu einem bekömmlichen Mahl ab. Samstag vor der Arbeit ist ein guter Rotwein einfach Pflicht. Besonders wenn er aus einem so vorzüglichen Weinanbaugebiet stammt. Man muss die großen runden Lavasteine selbst gesehen haben, die diese Weinstöcke umgeben. Tagsüber halten diese rotbraunen runden Gebilde die sengende Hitze von den Weinstöcken fern, um sie ihnen dann in der Nacht wohldosiert weiterzugeben. Dadurch entsteht ein wohl weltweit einzigartiges Aroma. Als die Sonne langsam den Himmel in Rosaviolett taucht, während sie hinter dem Alpenkamm verschwindet, runde ich mein Picknick mit einem Rockford und einem Glas Likörwein aus Beaume de Vinise, genauer gesagt Lafare, ab. Das passt hervorragend zum Wetter. Bald schon ruft die Pflicht, aber ich könnte diesen Ruf ohne weiteres ignorieren. Darin habe ich wahre Meisterschaft erlangt. Aber nicht heute und nicht jetzt. Drängen doch die finanziellen Verpflichtungen. Ständige Sorgen ums Überleben verderben den Tag. Gibt es nicht genug für uns alle auf dieser Welt? Muss der Mensch wirklich jagen und sammeln? Andere ausbeuten und Reichtümer anhäufen? Ist es nicht viel befriedigender, seine Visionen zu leben? Dem Leben Sinn zu geben? Diese Fragen machen mir eines ganz bewusst. Es ist höchste Zeit, aufzustehen und Scheiße zu kratzen, denn bei den Hendln werde ich nach Stunden bezahlt, und wenn ich zu spät komme, heisst das nach einem neuen NebenjobAusschau zu halten. Gedanken kann ich mir ja machen wenn, ich genug verdient habe. Los los, die Hühner warten nicht. Kreischen, Zischen, Gackern und Löcher in den Gummistiefeln. Immer die gleiche Temperatur und vierundzwanzig Stunden Licht. Was will man mehr? Vielleicht Vitamine und Antibiotika im Essen? Bitte sehr! Kein Problem. Inzwischen ist es 1:23 Uhr und ich bin allein in der Halle und hundemüde. Der Gestank ist fürchterlich, aber gut bezahlt. Zwischen einigen Medikamentenkisten lege ich mich auf leere Säcke. Rausgehen ist zu gefährlich, denn ich habe Aufsicht. Wenn mich der Vorarbeiter erwischt - nicht so gut. Also hier schlafen. Hätte ja bloß keinen Wein trinken sollen. Nur noch vier Stunden, dass schaffe ich schon. Zapp und schon kommt der Schlaf. Plötzlich hysterisches Gekreische, ich schrecke hoch. Die Hühner sind panisch, einige schon tot vor Aufregung. Ich habe Gänsehaut und traue mich fast nicht zu rühren. Da sehe ich den Schrecken. Ein schwarzes schwammähnliches Monster kriecht hinten in der Halle. Es pulsiert, und mit kleinen Saugern bewegt es sich am Boden entlang. Aus seinem Körper ragen überall hässliche, pelzige, schleimige Tentakel. Mehr sehe ich nicht, denn als ich es bemerke, stürzt es auch schon in unglaublicher Geschwindigkeit auf mich zu. Da kommt Bewegung in meinen Körper. Ich springe auf und renne um mein Leben. Laut schreiend laufe ich in die Nacht. Ich renne und renne. Es ist keine Zeit, sich umzuschauen oder zu denken. Irgendwann breche ich zusammen. Meine Hosen sind nass und voll. Wie ein Wahnsinniger schnappe ich nach Luft. Unbeschreibliche Augenblicke! Ist alles, was ich von der Welt geträumt habe, nur Einbildung? Was ich gesehen habe, ist so wahr und echt, wie man es sich kaum vorstellen kann, besser gesagt unvorstellbar. Ich wusste nicht, dass ich so schnell sein kann. Wahnsinn! Doch Achtung! Wie viel Zeit ist vergangen? Ich hab keine Ahnung, langsam stehe ich auf. Alles nass, voll Dreck, Blut und verkackt. Ich zieh alles aus, nehm' den Geldbeutel, Handy und Autoschlüssel und höre mich vorsichtig um. Die Angst kehrt zurück. Mein Herz schlägt wie wild in meinem Hals. Ganz vorsichtig schleiche ich, nur mit meinen Schuhen bekleidet, durch den Wald, bereit alles sofort fallen zu lassen, um mich mit meinen beiden Händen zu verteidigen oder unbemerkt zu meinem Auto zu kommen. Da, ein Knacken, bevor ich denke renne ich los. Wie ein Sprinter rase ich durchs Unterholz. Ich sehe meine Schritte nicht, denk nicht darüber nach, sondern laufe einfach. Da ist keine Zeit für irgendwas anderes. Ich springe in einen Bach und gleich darauf erfrischt weiter. Plötzlich stehe ich vor meinem Auto, wie praktisch. Tür auf, Schlüssel rein und Vollgas. Nichts wie weg. Auf den Weg, die Strasse und dann schnellstens auf die Autobahn. Autobahnen sind so vertraut. Ich fahr auf der Ostumgehung, dann Stuttgart, dann zurück in die Stadt und noch mal übern Mittleren Ring um München. Erst als ich ganz sicher bin, dass mir nichts und niemand folgt, fahre ich nach Hause. Ganz schön verrückt, so ohne Klamotten durch die Stadt und dann hier auf den Parkplatz vor unser Haus. Langsam kommt das Denken wieder. Wenn mich jetzt ein Nachbar sieht, hält er mich für sexuell abartig. Möglichst nah am Eingang parken und dann schnell den zwanzig Meter weiten Weg zur Haustür, bin deutlich langsamer als vorhin im Wald, obwohl ich wirklich mein Bestes gebe. Ein Unterschied der mir deutlich auffällt. Im Treppenhaus versuche ich mich zu verbessern.

2 Freunde

Schlüssel, Tür auf und ach ja, da war ja die Party. Völlig vergessen. Blöde Kalbsaugen in den Gesichtern unserer Freunde starren mich an. Zum ersten Mal fällt mir auf, wie gleich sich doch all unsere Bekannten sehen. Kennen wir nur Rindviecher? Die erste Tür links in unserer Wohnung ist zum Glück die Badezimmertür. Auf und nichts wie rein ins Bad und dann in den Bademantel. Durchatmen, denken, Bademantel wieder aus und ab in die Dusche. Das warme Wasser entspannt. Ich ziehe mich an und gehe in die Küche. Es ist 3:27 auf unserer hässlichen Digitaluhr. »Hä, da Hannes, hä, a wuider Hund is a scho. Hä, hä.« »Bis`d am End a Exhibitionist? Oh mei, hab gar ned gwußt, dass i so a Dregsau kenn. Da anda!« »Ihr blöden Dummschwätzer, entweda gibt`s Frühstüg für olle oda i schmeiß eich naus. Ihr Deppen!« Super, so herzliche, intelligente und absolut nüchterne Bekannte im Haus zu haben. In irgendeinem Buch hab ich mal gelesen, wenn man den Leuten in seinem Freundeskreis auf die Hühneraugen latscht und sie richtig packt, dann verkleinert sich der Kreis der Leute, die dir deine Zeit stehlen, rasant. Sollte jetzt sofort damit anfangen. Unglaublich wie einem diese Blödlaberer auffallen nach echtem Stress. Erstmal richtig was einschenken von meinen guten Jackie. Nach dem dritten fang ich an zu entspannen und nach dem fünften beginne ich an meinem Verstand zu zweifeln. »Na, was is los?« »Ich bin etwas durcheinander heute, eigentlich wollt ich die ganze Nacht arbeiten, aber dann ist die Hölle ausgebrochen.« Martin beugt sich zu mir vor, ich sehe den Bierschaum in seinem Schnurrbart und frage mich, warum je ein Mann auf die Idee gekommen ist, so was zu tragen. Seine Augen glitzern und er wirkt richtig interessiert. »Erzähl!« »Glaubst du ja doch nicht.« »Doch doch, versuch`s!« »Na gut, also ich bin eingeschlafen, und wie ich aufgewacht bin, ist ein riesiges, schleimiges Monster mit behaarten Tentakeln auf mich losgestürzt. Es ging alles sehr schnell und ich bin abgehauen und hatte Todesangst.« »War’s dann weg, oder glaubst du, es kommt noch mal? Hatte es Hörner, oder hat es was gesagt und kannst du es vielleicht zeichnen? Weißt du, es gibt im Headshop in der Türkenstraße ein Pilzkissen. Wenn du es am Abend unter dein Kopfkissen legst, hast du in der Nacht die härtesten Halos. Das soll dich richtig wegbeamen und es ist sogar legal. Was hast du genommen?« » Vergiss es einfach. War sicher ein Flashback.« »Oder eine Kreatur,« wirft Frank ein, der gerade angesoffen in die Küche kommt. »Was ist eine Kreatur?« »Das ist eine Schöpfung der Götter. Ein Wesen, das im Auftrag eines Gottes regelmäßig gewisse Aufträge übernimmt. Entweder um Untertanen zur Anbetung zu rekrutieren, neue Gebiete zu erobern, oder Menschen in Angst zu versetzen!« »So was gibt's doch nicht. Du spinnst ja! Wie soll so eine Kreatur aussehen?« »Komm einfach morgen mal bei mir vorbei, ich zeig dir so eine Kreatur. Okay?« »Ja, okay.« »Ich bin den ganzen Tag daheim.« Wirklich interessante Gespräche und richtig mitfühlende Freunde. Bin ich einfach nur blau? Nach dem Schock wirkt der Whisky wie ein Hammer. Als ich aufstehe, fall ich sofort wieder um. Da kommt Myriam, ich greif ihr an die Titten und schieb meine Zunge in ihren Hals. Verdammt, da kommt Myriam, an welchem Arsch spiel ich gerade rum? Jetzt redet sie mit mir, ich verstehe nichts mehr, taumle ins Schlafzimmer und Ende. He Houston, wir haben da ein Problem. Als ich aufwache, brummt mein Schädel und ich hab einen saumäßigen Durst. Myriam ist auch nicht da, hab wohl geschnarcht. Erst mal in die Küche und was trinken. Wahnsinn, da steh ich und denk schon wieder ganz normal und bin am Leben. Einfach unglaublich, ich hab den Angriff eines Monsters überlebt. Unbeschreibliche Glücksgefühle durchströmen mich. Ich fühl mich lebendig und klar. Kein Zweifel, was mir da passiert ist war alles Andere als Einbildung. Das Wasser schmeckt so gut wie nie und ich latsche sehr zufrieden ins Wohnzimmer. Da liegt Myriam neben diesem Kerl. Gut, sie hat noch einen Slip an, aber immerhin, sie war gestern sicher auch ziemlich blau, und wer weiß. Ich hasse den Gedanken, ein anderer könnte meine Traumfrau zärtlich berührt, gekost oder gar gefickt haben. Und dann noch der, zugegeben, jetzt wär ich auch auf den besten Freund sauer, aber dieses Arschloch aus der »i-family«, die sich alle mit i am Ende ansprechen. Die Nanni, der Otti, der Brezi, der Arschi, der Deppi und der hier heißt Strecki, weil ich ihm jetzt meine Ferse in seine Fresse strecki. Da macht die Sau auch schon schreii. Da tret ich gleich noch in die Eier und zieh die Sau nach oben. Ein paar Schläge in die Fressi und rauswerfi dieses Arschi aus Wohnung. Komm bloß nie zurück. Auch Myriam ist aufgewacht und schaut verstört. Erst mal ficken, reden kann man auch danach. Geile kleine Sau, wenn sie meinen Schwanz drin hat, ist ihr alles egal. Sie stöhnt geil, schreit, fick mich, und ist total süchtig. Ein Phänomen, diese Frau. Abspritzen, böse schauen und ins Bad unter die Dusche. Myriam wird ignoriert, wer ist denn fremdgegangen? Nach der Dusche zurück zu Myriam, aber was ist das, da sitzt sie und heult. »Ich müsste eigentlich weinen und nicht du. Wer ist denn mit jemand anderem im Bett gelegen. Fickst du jetzt andere Männer oder was? Was glaubst du?« »Halt einfach deinen Mund, du Arsch. Was glaubst du eigentlich!« So hab ich sie noch nie gesehen, wütender Blick, schrille schreiende Stimme, richtig supersauer. »Wer kommt mitten in der Nacht nackt nach Hause, schließt sich ins Bad ein, säuft sich voll, spielt mit den Händen in Evas Hose rum, ignoriert mich total und geht dann einfach ins Bett? Wer wollte denn unbedingt diese scheiß Party und dann, wenn alle eingeladen sind, rumscheißen. Ich will diese Deppen nicht sehen, mich kotzen diese Gestalten an, ich geh in die Arbeit, wir brauchen Geld. Ich hab die ganze Arbeit, du kommst nackt, wo du doch angeblich beim Arbeiten warst. Du kotzt mich an, du blödes Arschloch. Den armen Kerl verprügeln und dann gleich ficken!« »Dir hat’s doch gefallen, du blöde Schlampe, lenk bloß nicht ab! Wer hat mit einem anderen gefickt?« »Du glaubst, man fickt immer gleich, du« »Du fickst immer gleich, ich rede von dir, ich kenne dich, geile Sau.« Richtig sauer haut sie mir eine runter. Meine Backe brennt richtig und ich reiße sie zu Boden und hau ihr auch eine runter. Weil wir beide noch nackt sind, rutscht mein Schwanz in ihre Möse, ich fühl mich schlecht. Sie schaut sauer und ihre Fotze wird unglaublich feucht. Ich bekomme einen Moralischen und will aufhören. »Schlägst mich und steckst ihn rein, du geiler Schwanz, du geiler Ficker, bestraf mich, ah ja, weiter.« Da zieh ich sie an ihren Haaren hinter und spring wie ein wildes Tier in sie rein. »Du geile Schlampe machst mich wahnsinnig, du böse Fotze.« »Ja, ja, bestraf mich, ich bin böse, ich bin schwanzsüchtig, oh ja, ich will mich bei allen einfach nackt drauf setzen, es ist mir egal, ich will gefickt werden! Straf mich, ja!« Ich stoß fast besinnungslos in sie, sie stöhnt wild, ich ziehe ihre Beine nach hinten und stoße meinen Harten noch tiefer rein. »Du Sau, ja, ja, fester, oh du Sau, oh ich komm gleich, du Hengst.« »Geile, geile Fotze!« »Oh ja, fester, fester, ja, bestraf mich, ich bin deine Muschi. Spritz ab, komm, Liebster, ja!« Wir liegen nebeneinander, reden