Das Escort Girl - Tommy Muehlen - E-Book
  • Herausgeber: neobooks
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2018
oder
Beschreibung

Er geht um mich herum, irgendwie lauernd, lässt seinen Blick über meinen nackten Körper gleiten, während er langsam sein Hemd aufknöpft. Zitternd vor Angst und Erregung beobachte ich ihn, würde ihm nur zu gerne dabei helfen und mit meinen Händen seinen muskulösen Oberkörper erforschen, doch irgendetwas in seinen Augen sagt mir, dass ich mich besser nicht von der Stelle rühren sollte. Er streift das Hemd ab, hängt es ebenfalls ordentlich in den Schrank, dann kommt er zurück zu mir, bleibt hinter mir stehen. Seine Hände gleiten an meinen Seiten nach oben, umfassen meine Brüste, seine Daumen streicheln meine Nippel, die sich sofort aufrichten, seine Lippen berühren sanft meinen Nacken, sorgen für Gänsehaut an meinem ganzen Körper. „Jetzt bekommst du, was du verdienst, du kleines Biest.“, raunt er und reibt seinen Unterleib an mir. Seine Erektion an meinem Po zu spüren, lässt mich sofort wieder feucht werden, ich sehne mich danach

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl:0

Sammlungen



Tommy Muehlen

Das Escort Girl

Eine erotische Geschichte

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Vielen Dank, dass du dich für dieses Buch interessierst! Noch mehr Infos zum Autor und seinem Buch findest du auf neobooks.com - rezensiere das Werk oder werde selbst ebook-Autor bei neobooks.

 

 

- gekürzte Vorschau -

Inhaltsverzeichnis

Titel

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 1

„Damit sind wir für heute am Ende, ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Und lest bitte bis zum nächsten Mal Teil 7 bis …“ Der Rest von Professor Altmanns Ansage geht schon in Klappern und Stimmengewirr unter.

Man höre und staune, ich habe es tatsächlich mal wieder in eine Psychologie-Vorlesung geschafft. Wenn auch nur zu einem Wahlfach und auch das nur wegen des Dozenten. Vermutlich wählt man sein Wahlfach nicht unbedingt danach aus, von wem es gelehrt wird, aber ich bin relativ überzeugt, dass das nahezu alle Teilnehmer getan haben, denn Professor Altmann ist wirklich eine Augenweide. Groß und sportlich, kurze dunkle Locken, warme braune Augen, seine eng geschnittenen Hemden zeigen alles von seinem trainierten Oberkörper, was man wissen muss, und wenn er sich zur Tafel umdreht, starrt das gesamte Auditorium, das zu 90 % aus Frauen und zu 10 % aus schwulen Männern besteht, auf seinen knackigen Hintern.

Ich klappe mein Laptop zu, sammle meine Bücher ein und stopfe alles in meine Tasche. Dabei fällt mein Blick auf mein Handy, das eine Nachricht anzeigt. Natürlich habe ich während der Vorlesung brav auf Vibration geschaltet, ich möchte meinen Lieblingsprofessor schließlich nicht verärgern.

Für einen winzigen Moment habe ich die Hoffnung, es könnte eine Nachricht von meinem Mitbewohner Thomas sein, der seit über zwei Wochen mit seiner Rockband Desire auf Tour ist. Unsere Beziehung ist in letzter Zeit leider ein wenig angespannt und er hat sich kaum gemeldet, seitdem er weg ist. Und ich vermisse ihn.

Leider ist es nur eine SMS von meiner Kollegin Susanna.

Wo bleibst Du? Warte schon seit einer halben Stunde im Gymauf Dich. Hot News!

Verdammt! Ich habe total vergessen, dass wir heute im Gymverabredet waren!

Sorry, ich bin noch in der Uni, mache mich aber sofort auf den Weg. Bin gespannt!

Während ich die Nachricht in mein Handy tippe, merke ich, dass ich beobachtet werde. Ich sehe kurz auf, direkt in das markante Gesicht von Professor Altmann. Unsere Blicke treffen sich, einen Augenblick habe ich den Eindruck, dunkles Begehren in seinen Augen aufflackern zu sehen, doch dann verziehen sich seine sinnlichen Lippen zu einem warmen Lächeln. Ich lächle zurück, freundlich, aber auch etwas irritiert.

Klar, im Job sehen mich die Männer immer so an. Privat eher weniger, denn da laufe ich grundsätzlich ungestylt herum. In Jeans und T-Shirts, ohne Make-up, meine langen dunklen Haare nachlässig zusammengebunden und meine hellen blauen Augen von großen Brillengläsern umrahmt. Zwischen dem Vamp Elaine und der Studentin Kristin gibt es eine ganz klare Trennung.

Mein Handy piepst.

Du gehst mal wieder zur Uni? Dass ich das noch erleben darf. Beeile dich, ich gehe solange zum Yoga.

Gott sei Dank, wenigstens ist sie nicht sauer, mit Susannas brasilianischem Temperament ist nicht zu spaßen. Aber was das Studium angeht, hat sie vollkommen recht, das lasse ich wirklich schleifen. Und heute bin ich auch nur da, um mich mithilfe von Professor Altmanns erfreulichem Anblick von meinem Liebeskummer mit Thomas abzulenken. Es ist wirklich nicht leicht, wenn man unglücklich in seinen schwulen und außerdem abwesenden Mitbewohner verliebt ist.

Ich stecke mein Handy ein, hänge mir meine Tasche um und verlasse als Letzte den Vorlesungssaal. Nicht ohne dabei noch einen verstohlenen Blick auf das hübsche Hinterteil meines Professors zu werfen.

„Ich wünsche dir ein besonders schönes Wochenende, Kristin.“, höre ich plötzlich seine Stimme.

Huch. Er kennt meinen Namen? Hoffentlich hat er nicht gesehen, dass ich auf seinen Hintern geglotzt habe.

Ich drehe mich um und er lächelt mich hintergründig an, seine linke Augenbraue zuckt lasziv. Oder bilde ich mir das ein?

„Danke. Ihnen auch, Professor Altmann.“, antworte ich, für meine Verhältnisse ungewöhnlich schüchtern, und husche hinaus. Wie gesagt, ich bin privat keine Aufmerksamkeit gewohnt und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Auf der ganzen Fahrt von Adlershof in die Berliner City geht mir der Professor nicht mehr aus dem Kopf. Klar, er ist attraktiv, das ist nichts Neues, aber erst heute ist mir aufgefallen, wie heiß er eigentlich ist, und ich beginne mich zu fragen, wie er wohl im Bett ist. Irgendwie wirkt er ein bisschen schüchtern. Ob man ihn erst auftauen muss? Oder brodelt unter der zurückhaltenden Fassade ein wahrer Sex-Vulkan?

Ich weiß, dass ich es wohl nie erfahren werde, aber eine kleine Träumerei wird ja wohl noch erlaubt sein, oder? Alles ist erlaubt, was mich von Thomas ablenkt.

Teil 2

Im Gym angekommen, werfe ich mich in der Umkleide in meinen neuen blau-weiß gestreiften Bikini und gehe dann zum Poolbereich, wo Susanna bereits im Whirlpool auf mich wartet.

„Hey Kristin! Na endlich!“, ruft sie und mustert mich erst einmal missbilligend von oben bis unten. „Hast du dir den Bikini von deiner Oma ausgeliehen?“

„Fällt dir auch mal eine andere Reaktion ein?“

Ja, mein Bikini ist eher sportlich als sexy, ganz im Gegensatz zu Susannas, der offensichtlich nur von ein paar Fäden zusammengehalten wird, und von ihren traumhaften Brüsten sehr viel mehr zeigt als verhüllt.

Ich klettere ins Becken und lasse mich zu ihr in das warme sprudelnde Wasser gleiten. „Erzähl mir lieber von deinen Neuigkeiten, ich platze schon fast vor Neugier.“

„Hier!“ Sie hält mir mit großer Geste ihre linke Hand unter die Nase. „Was sagst du?“

Ich verstehe nicht gleich, doch dann fällt mir der Klunker an ihrem Ringfinger auf.

„Ist es das, was ich denke?“, frage ich mit sehr verhaltenem Enthusiasmus.

Ich bin nicht so der Beziehungstyp und für Hochzeiten habe ich schon gleich überhaupt nichts übrig. Und außerdem …

„Moment … Wer ist der Typ überhaupt, doch nicht etwa …?“

Susanna hat vor ein paar Woche jemanden kennengelernt, einen reichen Franzosen, der in Berlin ein paar Restaurants besitzt. Nachdem, was sie erzählt hat, lief es ganz gut an, aber deswegen verlobt man sich doch nicht direkt.

„Na, wer schon?“, quiekt sie. „Thorsten! Er hat mich gestern Nacht gefragt, als ich von einem Job nach Hause gekommen bin. Er hat gesagt, er will nie wieder nachts wach liegen und sich vorstellen, wie ein anderer mich fickt. Ist das nicht romantisch?“

„Wenn du meinst …“

Was soll man auch dazu sagen? Vor allem, wenn die anderen Gäste einen schon anstarren.

„Und das habe ich dir zu verdanken!“, fährt sie begeistert fort. „Du musst unbedingt meine Brautjungfer werden!“

„Mir?“ Das wüsste ich aber. „Und die Sache mit der Brautjungfer …“

„Hättest du mich an dem Abend mit Aaron Barnes zu dem Konzert der Sunshines mitgenommen, anstatt mich zu dem Date mit Thorsten zu schicken, hätte ich die Liebe meines Lebens verpasst.“

„Du übertreibst.“

Aber es stimmt, an diesem Abend hatte mich der berühmte Rockstar gebucht und statt Susanna habe ich Thomas mit zu dem Konzert genommen. Deshalb ist Thomas Band jetzt auch als Vorgruppe der Sunshines unterwegs.

„Du freust dich gar nicht.“, sagt Susanna und klingt leicht beleidigt.

„Doch, natürlich. Ich finde es nur ein bisschen früh. Und außerdem – heißt das, du hörst auf?

- Ende der Buchvorschau -